Last day

Den letzten Tag in Norwegen erlebte ich mit gemischten Gefühlen.
Einerseits war ich froh darüber heute wieder nach Hause zu fliegen, andererseits drückte der Gedanke, dass mein Abenteuer nun sein Ende findet meine Stimmung…

Aber wenigstens schien die Sonne, und so beschloss ich die restliche Zeit die mir blieb im botanischen Garten zu verbringen.

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Dort konnte ich sogar eine kurze Pause auf einer recht eigenartigen Parkbank machen.

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Bequem war sie allemal… 🙂

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Nachdem ich einige Zeit in diesem Garten verbracht hatte zog es mich in Richtung Oslofjord und Hafen.

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Dort fand ich dann noch ein ganz lustiges Stück Asphalt.

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Nach der gelungenen Abwechslung ging es dann zur Hafenfestung von Oslo…

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…und weiter zum Akershus…

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…welches sich innerhalb der Festung befindet.

Als es dann an der Zeit war zum Flughafen zu fahren, rollte ich zurück ins Stadtzentrum zum Bahnhof…

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…und weiter zum Flughafen.

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Hier sollte nun mein kleines Abenteurer enden.

Nach 450 Kilometern und 14 Tagen alleine habe ich sehr viel erlebt, viele interessante Menschen kennen gelernt, konnte zu mir selbst zurückfinden und neue Kraft tanken.

Ein wenig traurig bin ich nun doch und erlebe die Heimreise als das Ende einer außergewöhnlichen Zeit in einem wunderschönen Land.

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Back to Oslo

Heute ging es mit dem Zug zurück nach Oslo, wo ich noch eine Nacht verbringen werde bevor ich dann morgen nach Hause fliege…

Früh am Morgen fing ich an meine Ausrüstung zusammen zu packen und  machte mich anschließend auf den Weg zum Bahnhof in Kristiansand.

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Nachdem der Zug losgefahren war machte ich mich sofort im Abteil breit. 😀

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Die Fahrt nach Oslo dauerte viereinhalb Stunden und führte quer durch die schöne Landschaft Norwegens.

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Und natürlich durchquerten wir auch ein heftiges Gewitter.

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Gegen Mittag kam ich dann in Oslo an und machte mich sofort auf die Suche nach einem Zimmer für die Nacht.

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Das was ich dann fand übertraf meine Erwartungen bei weitem…

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… und war im Vergleich zu den letzten zwei Wochen der absolute Luxus.

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Nachdem ich mich kurz ausgeruht hatte trieb es mich doch noch einmal auf’s Brett und ab in die Stadt um zu sehen was ich beim letzten mal verpasst hatte.

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Nachdem ich hier und da noch ein paar coole Spots entdeckt hatte, beschloss ich dem Tag ein Ende zu setzen und mich zurück ins Appartement zu begeben.

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Ich bin total erledigt und will nur noch schlafen…

Morgen geht’s dann zum Flughafen Gardemoen und ab nach Hause.

Kristiansand

I MADE IT!!!   🙋✊😄

Nach 14 Tagen auf meinem Longboard habe ich nun endlich Kristiansand erreicht.
Es ist ein absolut überwältigendes Gefühl am Ziel angekommen zu sein…

Aber fangen wir bei heute Morgen an.

Es ist ziemlich kalt und hat mal wieder geregnet. Aber scheiß drauf, heute ist der letzte Tag, die letzte Etappe, da kann mich so ein bisschen Regen nicht mehr aufhalten.

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Gegen kurz nach Mittag hörte es dann endlich auf zu regnen und die Straßen wurden zunehmend trockener.

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Und die Strecke wurde auch wieder interessanter.

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Interessant, ja, aber sie zog sich…

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Ich dachte erst noch ich würde heute niemals ankommen, als sich dann hinter einer Kurve die Zielgerade zeigte.

Und sie war gewaltig… 😀

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Es war einfach unbeschreiblich über diese Brücke zu fahren.

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Ein absolut überwältigender Moment…

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…der leider viel zu schnell vorbei war.

Danach ging es noch ein paar wenige Kilometer bis zum Campingplatz auf dem ich mein Zelt dann ein allerletztes mal aufstellen sollte.

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Nachdem das Zelt stand, packte ich mein Board und surfte quer durch die Stadt.

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Vorbei an Sandskulpturen,

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alten Gebäuden,

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und jeder Menge Statuen und Kunst.

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Sogar die Sørlandet, die drei Tage zuvor in Arendal vor Anker lag, habe ich wiedergetroffen.

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So habe ich die Innen- und Altstadt von Kristiansand erkundet bis mein Handy keinen Saft mehr hatte und ich gezwungen war zum Zelt zurückzukehren.

Es war ein sehr bewegender Tag heute mit der Brückenüberfahrt als absolutes Highlight.

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Morgen früh werde ich dann mit dem Zug zurück nach Oslo fahren um dort meine letzte nach in Norwegen zu verbringen…

Lillesand

Der heutige Tag hat sehr viel Spaß gemacht. Die Sonne schien, es war warm und die Strecke war der Hammer! 😀

Zwar fühlt sich mein rechter Fuß an als würde ich ständig in Glasscherben treten und mein Linker als wäre er aus Stein aber das immer näher rückende Ziel hilft darüber hinweg…

Aber fangen wir mit dem Morgen an.

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Da die Sonne bereits am Morgen für angenehme Temperaturen sorgte, blieb ich nach dem Frühstück noch etwas im Zelt liegen bevor ich meine Sachen packte.

Gegen Mittag schwang ich mich dann auf’s Brett um nach Lillesand aufzubrechen.

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Die Strecke war gigangtisch!!!

Sie führte teilweise auf der alten „Bundesstraße“

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und teilweise auf einem Radweg daneben entlang.

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Es war einfach nur abartig geil auf einer so gut wie unbefahrenen, mega breiten Straße mit Flüsterasphalt bergab zu surfen… 😁

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Oder auch teilweise auf dem Radweg daneben…

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Wie gesagt, die heutige Strecke war einfach traumhaft.

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Ich habe so viel Bildmaterial, dass es hier mein Datenvolumen sprengen würde wenn ich alles Posten würde.

Aber keine Sorge, sobald ich zurück bin werde ich den Blog noch einmal überarbeiten und einiges mehr an Bildern hochladen 😉

Zurück zum heutigen Tag.

Als ich dann in Lillesand angekommen war, baute ich wie jeden Tag mein Zelt auf und sah mich etwas um.

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Lillesand ist ein kleines, sehr ruhiges aber dennoch schönes Städtchen.

Aber das coolste an Lillesand ist die Insel ca. 150 Meter entfernt vom Strand des Campingplatzes.

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Denn nach einiger Zeit fällt einem auf, dass die ganzen Badegäste anscheinend über’s Wasser zur Insel laufen 😂

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Natürlich musste ich sofort auch den Jesus-move austesten und wagte mich ins überraschend warme Nass.

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Das Wasser war auf der kompletten Strecke zur Insel an der tiefsten Stelle kaum 20 cm tief und absolut klar.

Ich lief also zur Insel hinüber, machte ein paar Fotos und beendete damit den heutigen Tag.

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Morgen beginnt dann der letzte Abschnitt meiner Reise. Ich werde mich noch einmal mit meinem Brett auf den Weg machen und nach Kristiansand rollen um dort zum letzten mal mein Zelt in Norwegen aufzuschlagen…

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Grimstad

Heute hat endlich einmal wieder die Sonne gescheint. Ein wunderbares Gefühl morgens aufzuwachen und mal keinen Regen zu hören. 🙂

Ich ließ zunächst mein vom Morgentau feuchtes Zelt in der Sonne trocknen und machte mir eine Tasse Kaffee.

Gegen Mittag traf ich mich dann mit Hannes, einem alten Schulfreund der vor über 10 Jahren mit seiner Familie nach Norwegen ausgewandert ist.

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Wir sprachen ein wenig über alte Zeiten  und darüber wie es ist in Norwegen zu leben. Es war schön jemanden von früher nach so langer Zeit einmal wieder zu sehen.

Anschließend machte ich mich auf den Weg nach Grimstad.

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Der Sonnenschein machte die Schmerzen in meinen Füßen einigermaßen erträglich und die schöne Strecke tat ihr übriges dazu.

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Gegen spätnachmittags wurde der Himmel leider wieder grau. Da es aber trocken blieb und die Strecke zunehmend abgefahrener wurde, war mir das vollkommen egal.

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Ich kam so schnell voran wie nur zu Beginn meiner Reise.

Als ich dann in Grimstad ankam machte ich eine kurze Pause um zu essen und sah mich etwas um.

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Nach der Pause ging es dann noch ein paar Kilometer aus dem Ort heraus zum Campingplatz.

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Dieser liegt an einer Bucht, die direkt in die Nordsee mündet.

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Natürlich musste ich mein Zelt direkt ans Wasser stellen 😀

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Der abendliche Himmel über der Bucht schuf ein unglaublich friedliches und beruhigendes Ambiente und lud zum Nachdenken ein…

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Morgen früh beginnt dann die vorletzte Etappe meiner Tour und führt mich nach Lillesand…

Arendal

Der Tag fing, wie sollte es auch anders sein, mit Regen an. Zumindest regnete es bereits als ich aufgewacht bin. Der Regen übertönte sogar den kleinen Bach neben dem ich mein Zelt aufgeschlagen hatte.

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Da es nicht danach aussah als würde der Regen zeitnah nachlassen, versuchte ich alles im Zelt zusammen zu packen. Das Zelt selbst musste ich dann anschließend in nassem Zustand einpacken.

Ich machte mich also wieder einmal auf den Weg zum nächsten Etappenziel. Jedoch war sehr schnell klar, ohne motorisierte Hilfe wird das heute nichts.
Mein linkes Sprunggelenk ist so gut wie steif und an meinem rechten Fuß musste ich erneut eine Blase öffnen um überhaupt einigermaßen auftreten zu können.
Somit war bereits nach den ersten Kilometern klar dass ich den nächsten Bus bis nach Arendal nehmen musste.

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Während der Fahrt herrschte draussen Weltuntergangsstimmung…
Ich nutzte die Zeit um mich einigermaßen anständig zu verarzten.

In Arendal angekommen musste ich mich leider von meinen Schuhen trennen, …

IMAG3187… die hatten´s echt hinter sich.

Bye bye Supra Black&White´s ihr wart treue begleiter :´(

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Auch an meinem Brett zeigten sich nun erste Verschleißerscheinungen.

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Mit neuem Schuhwerk ging ich dann erstmal Mittagessen und anschließend eine kurze Runde durch die historische Altstadt.
Hier gab es einige interessante Bauwerke zu sehen, wie zum Beispiel die Trinity-Church,

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das Gymnasium,

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das ehemalige Rathaus,

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sowie hier und da einige Kunstwerke.

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Das absolute Highlight in Arendal war aber die Sørlandet, ein Seegelschiff von 1927, das hier vor Anker lag.

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Als ich dann genug gesehen hatte machte ich mich auf den weg zum Campingplatz. Dieser lag knappe 6 Kilometer außerhalb von Arendal.
Eine Strecke die zur Qual für meine geschundenen Füße werden sollte.

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Aber die Qual hatte sich gelohnt, denn gegen Abend war der Himmel beinahe wolkenfrei und die Sonne kam nach langem endlich mal wieder zum Vorschein…

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Mal schauen ob sich die Sonne nun ein paar Tage durchsetzten kann…

Tvedestrand

Heute morgen hatte es schon wieder geregnet. Ich glaube das ist so ne Art norwegischer Ersatzwecker – Wenn’s regnet aufstehen – oder so ähnlich….
Auf jeden Fall geht mir der ständige Regen ziemlich auf den Geist.

Ich bin gegen 9 Uhr also aufgestanden und wurde direkt von den Holländern abgefangen und zum Frühstück eingeladen. Sehr cool, frischer Kaffee, Brot, Marmelade und etwas das den Namen Hagelslag trägt. Sind so eine Art Schokostreusel die man sich auf’s Brot streut. War sehr lecker 🙂

Naja, zurück zur Tour…
Nachdem ich alles verpackt und mich bereit gemacht hatte ging es weiter in Richtung Tvedestrand.

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Allerdings kam ich nur sehr schleppend voran, da meine Füße nicht so ganz mit der Feuchtigkeit der letzten Tage zurecht kamen. Sie sind mit blasen übersäht und jeder Schritt wird dadurch zu einer Qual.

Ich hatte es trotz den Schmerzen hinbekommen die 10 km vom Campingplatz zurück nach Risør zu kommen.

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Hier beschloss ich eine kurze Kreuzfahrt mit einer kleinen historischen Fähre zu unternehmen.

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Diese „Kreuzfahrt“ führte quer durch den Fjord bei Risør und hinein in einen doch sehr schmalen Seitenarm.

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Wieder zurück in Risør hatte ich mich wegen dem Zustand meiner Füße dazu entschieden ihnen eine Pause zu gönnen bevor ich überhaupt nicht mehr laufen, geschweige denn skaten kann.
Um aber trotzdem mein heutiges Ziel Tvedestrand zu erreichen nahm ich den Bus…

In Tvedestrand angekommen musste ich mir ein Plätzchen für die Nacht suchen und irrte ein wenig hilflos durch die Stadt und am Stadtrand entlang.

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Bis ich dann endlich einen Platz nahe an einem kleinen Bach gefunden hatte an dem ich die heutige Nacht verbringen werde.

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Apropos Nacht. Hier ein Blick auf Tvedestrand bei Nacht.

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Morgen geht’s dann weiter nach Arendal…

Risør

Letzte nach tobten gleich zwei Gewitter zur selben Zeit. Es war faszinierend anzusehen. Direkt über dem Campingplatz konnte man den Mond am kurzzeitig sternenklaren Himmel sehen und rechts und links am Horizont erhellten Blitze die Nacht.
Gegen 3 Uhr hatte mich dann eines dieser beiden Gewitter erreicht und es schüttete wie aus Eimern. Und das bis um kurz nach 10…

Nichtsdestotrotz war ich in meinen Zelt sehr gut aufgehoben, denn heute Nacht durfte ich den Luxus genießen Strom im meinem Zelt zu haben.

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Dank diesem Mann – übrigens ein Österreicher – konnte ich meine Akkus aufladen und nun ohne Energiesorgen meine Tour fortsetzen.

Als ich mich dann auf den Weg machte
dauerte es nicht lange und es begann zu regnen.

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Zum Glück hatte ich meine Regenkleidung bereits an, jedoch waren meine Schuhe noch von gestern nass.
Und dies nahmen mir meine Füsse am Abend sehr übel…

Ich erreichte schliesslich Kragerø und setzte mit der Fähre nach Stabbestad über.

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Leider war es mir nicht möglich die Insel Jomfruland zu besuchen, da die nächste Fähre von der Insel zurück erst um 18 Uhr gefahren wäre und ich somit einen ganzen Tag verloren hätte.

In Stabbestad machte ich mich dann auf den weg nach Risør.

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Die Strecke bot neben zahlreichen schönen Abfahren und Kurven auch eine sehr schöne Landschaft.

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Und sorgte zwischendurch auch für einen kurzen Lacher. 😀

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In Risør angekommen versorgte ich mich mit frischer Verpflegung für die nächsten Tage und sah mich noch ein wenig in dem Städtchen um.

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Anschließend ging es dann zum ca. 10 km entfernten Campingplatz weiter auf dem ich heute mein Lager aufschalten werde.

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Am Campingplatz angekommen wurde ich, noch bevor ich mein Zelt aufstellen konnte, von einer holländischen Familie, die gerade gekocht hatte zum Essen eingeladen.

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Vielen Dank an dieser Stelle für das gute Essen und die nette Unterhaltung.

Der Abend am Zeltplatz wurde wiedereinmal von einem großartigen Sonnenuntergang beendet.

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Morgen ist nach langem mal wieder Wildcampen angesagt, denn an meiner
Route nach Tvedestrand befindet sich nämlich anscheinend kein Campingplatz.

Egal, soll ja auch ein Abenteuer sein 🙂

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Kragerø

Der heutige Tag war… durchwachsen.
Und das im wahrsten Sinne des Wortes.

Es fing bereits heute morgen um kurz nach 5 an, als ich von ohrenbetäubendem Lärm geweckt wurde. Es hatte zu regnen begonnen, und zwar richtig!!!
Gegen halb 10 hatte es dann aufgehört und die Sonne half mir dabei mein Zelt zu trocknen, das ich kurze Zeit später auch wieder zusammenpackte.

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Ich machte mich also auf den Weg nach Kragerø.

Zunächst ging es einige wenige Kilometer auf Asphalt, dann weiter auf einer Schotterpiste, dann wieder auf Asphalt, dann wieder Schotter und so weiter…

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Ich wechselte also ständig von skaten auf wandern.

Das Wetter wechselte übrigens auch ständig. Von Sonnenschein auf Regen.
Und das halbstündlich -_-

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So schlimm war der Regen allerdings nicht, es war relativ warm und meist hielt der Regen auch nur bis zu einer halben Stunde an.

Viel schlimmer waren die Steigungen die ich ständig bewältigen musste sowie die total überfluteten Straßen.

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Ich schwamm regelrecht in meinen Schuhen…

Meine Route führte heute an einigen kleinen Seen vorbei.

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Und endete schließlich an einem Fjord knappe 5 Kilometer nördlich von Kragerø.

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Als Entschädigung für die unglaublich anstrengende Etappe gab es heute Abend wieder einen wunderschönen Sonnenuntergang zu sehen.

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Morgen werde ich mit der Fähre durch das Scherenland zur Insel Jomfruland
Fahren, von dort aus dann nach Stabbestad und weiter nach Risør.

Und noch was zum Schluss.

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Mein Besuch während einer Mittagspause 😀

Rognstranda

Tag #7, Halbzeit.
Nach einer Woche habe ich die Südküste Norwegens offiziell erreicht.

Heute Morgen schien zu meinem Erstaunen die Sonne, doch in der Ferne konnte man schon die nächste Regenfront erkennen.

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Ich nutzte die trockene Zeit um mein Zelt und die Ausrüstung einzupacken und machte mich auf den Weg in Richtung Porsgrunn.
Ich kam jedoch nicht allzu weit bis mich der erste Regenschauer traf.

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Meiner Regebkleidung sei dank blieb ich relativ trocken.
Da der Regen aber nicht nachlassen wollte, sonder immer stärker zu werden schien, entschied ich mich dazu die letzten paar Kilometer bis Porsgrunn mit dem Bus zurückzulegen.

In Porsgrunn angekommen sah die Welt auf einmal ganz anders aus. Anscheinend wurde die Stadt vom Regen verschont.

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Von Porsgrunn aus ging es weiter nach Brevik um dort dann die Brücke über den Fjord nach Stathelle zu überqueren.

Die Route verlief hier teilweise über einen kleinen Wanderweg direkt am Fjord entlang und anschließen quer durch den Wald.
– Es war wandern angesagt 😦 –

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Nachdem ich den Wald dann hinter mir gelassen hatte ging es auch wieder etwas rasanter in Richtung Brevik.

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Auch die Stecke wurde wieder interessanter 🙂

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Als ich dann aber vor der von mir lang ersehnten Brücke stand musste ich feststellen dass diese wegen Bauarbeiten für Fußgänger gesperrt war…

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Zwar nur bis 19 Uhr, aber da ich noch ca. 10 Kilometer Strecke vor mir hatte und das Wetter sich immer mehr verschlechterte konnte ich nicht mehr warten.

Glücklicherweise kam ein sehr netter Norweger vorbei und bot mir an mich ein Stück mitzunehmen. Thank you very much 🙂

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Der letzte Teil der Strecke vierlief dann reibungslos.

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Und ich konnte mein Zelt endlich am Campingplatz in Rognstranda aufschlagen.

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Ein kurzes Resümee zur Halbzeit.
Die Hälfte der Zeit und die halbe Strecke sind geschafft.
Noch habe ich, meinem langen Training sei dank, keinen Muskelkater. Aber meine Sprunggelenke, Schultern und mein Rücken melden sich so langsam.
Und auch meine Schuhe geben nach und nach den Geist auf..

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Mal schauen was die zweite Hälfte der Reise so bringt… 🙂