Risør

Letzte nach tobten gleich zwei Gewitter zur selben Zeit. Es war faszinierend anzusehen. Direkt über dem Campingplatz konnte man den Mond am kurzzeitig sternenklaren Himmel sehen und rechts und links am Horizont erhellten Blitze die Nacht.
Gegen 3 Uhr hatte mich dann eines dieser beiden Gewitter erreicht und es schüttete wie aus Eimern. Und das bis um kurz nach 10…

Nichtsdestotrotz war ich in meinen Zelt sehr gut aufgehoben, denn heute Nacht durfte ich den Luxus genießen Strom im meinem Zelt zu haben.

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Dank diesem Mann – übrigens ein Österreicher – konnte ich meine Akkus aufladen und nun ohne Energiesorgen meine Tour fortsetzen.

Als ich mich dann auf den Weg machte
dauerte es nicht lange und es begann zu regnen.

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Zum Glück hatte ich meine Regenkleidung bereits an, jedoch waren meine Schuhe noch von gestern nass.
Und dies nahmen mir meine Füsse am Abend sehr übel…

Ich erreichte schliesslich Kragerø und setzte mit der Fähre nach Stabbestad über.

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Leider war es mir nicht möglich die Insel Jomfruland zu besuchen, da die nächste Fähre von der Insel zurück erst um 18 Uhr gefahren wäre und ich somit einen ganzen Tag verloren hätte.

In Stabbestad machte ich mich dann auf den weg nach Risør.

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Die Strecke bot neben zahlreichen schönen Abfahren und Kurven auch eine sehr schöne Landschaft.

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Und sorgte zwischendurch auch für einen kurzen Lacher. 😀

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In Risør angekommen versorgte ich mich mit frischer Verpflegung für die nächsten Tage und sah mich noch ein wenig in dem Städtchen um.

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Anschließend ging es dann zum ca. 10 km entfernten Campingplatz weiter auf dem ich heute mein Lager aufschalten werde.

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Am Campingplatz angekommen wurde ich, noch bevor ich mein Zelt aufstellen konnte, von einer holländischen Familie, die gerade gekocht hatte zum Essen eingeladen.

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Vielen Dank an dieser Stelle für das gute Essen und die nette Unterhaltung.

Der Abend am Zeltplatz wurde wiedereinmal von einem großartigen Sonnenuntergang beendet.

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Morgen ist nach langem mal wieder Wildcampen angesagt, denn an meiner
Route nach Tvedestrand befindet sich nämlich anscheinend kein Campingplatz.

Egal, soll ja auch ein Abenteuer sein 🙂

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