Heute ging es weiter nach Landskrona, doch diese vorletzte Etappe sollte sich als schwieriger und länger herausstellen als geplant.
Am Anfang lief es noch richtig gut. Radwege und wie gewohnt bester Asphalt erwarteten mich.
Ich verließ nun also Helsingborg…
…und folgte der Strecke die mein Navi errechnet hatte.
Und so ging es ein paar Kilometer über Radwege entlang, vorbei an imposanten Anwesen…
…und Gärten mit Meerblick…
…bis ich dann an eine Stelle kam an der sich der auf der Karte als Radweg angegeben Weg als ein wortwörtlicher Trampelpfad herausstellte.
Diesem „Unglück“ musste ich mehrere Kilometer weit folgen…
…und kam dabei zwischendurch an einem kleinen Schlösschen vorbei.
Nach der kurzen Ablenkung ging es zurück auf Wanderschaft.
Und dieses Mal kilometerweit nahezu querfeldein in der prallen Sonne.
Dieser Teil der Strecke warf mich zwei Stunden im Zeitplan zurück und verlange gefühlte 75% meiner Leistungsreserven für den heutigen Tag.
Total erledigt erreichte ich endlich eine Landstraße an der ich erst einmal eine Pause einlegen musste um etwas zu essen und meine Beine zu entlasten.
Nach der Pause ging es dann auf einem Radweg neben der Landstraße entlang.
Und dieser Teil der Strecke machte alle Strapazen davor wieder gut.
Es ging eine hammer Abfahrt runter.
Leider konnte ich während der Abfahrt keine Bilder machen. Dafür lief die Gopro aber durchgehend mit und die Aufnahme kommt auf jeden Fall in das Video 🙂
Als ich dann unten ankam, konnte ich auch gleich in die Stadt weiterrollen.
Auf dem Weg ins Zentrum kam ich an der Zitadelle von Landskrona vorbei.
In Landskrona selbst startete ich meine übliche Erkundungstour…
…vorbei an Kirchen, …
…alten Gebäuden…
…und einem beeindruckenden Turm über den ich leider noch nichts herausgefunden habe.
Anschließend drehte ich eine Runde durch den Stadtpark, in dem wie gewohnt viel Kunst zu sehen war.
Neben dem Marktplatz ein Stück vom Park entfernt entdeckte ich eine der verknoteten Pistolen, von denen ich hier im Land bereits mehrere gesehen habe.
Diese jedoch hat im Gegensatz zu den bisherigen einen doppelten Knoten im lauf.
Nachdem ich genug gesehen hatte machte ich mich auf den Rückweg zu meinem Zelt und verbrachte noch etwa Zeit am Strand.
Auch am heutigen Tag bekam ich wieder ein paar Motive vor die Linse.
Morgen mache ich mich dann auf den Weg nach Malmö. Es wird die letzte Etappe auf meiner langen Reise sein, die ich mit meinem Longboard zurücklegen werde.
Und trotz meinen demolierten Gelenken, meiner verbogenen Wirbelsäule und den Schmerzen und Wehwehchen am ganzen Körper freue ich mich auf diese letzte Fahrt.
























































































































































































































































































































