Uithuizen 

Heute morgen hieß es früh aufstehen, denn ich musste meine Fähre nach Borkum erwischen.

Es war aber halb so wild, da sich bereits am Morgen ein sehr schöner Tag ankündigte. 

Ich fuhr also einmal quer durch die Stadt zu den Anlegestellen der Fähren und wartete auf die Ankunft des Schiffs. 

Und nach nicht allzu langer Wartezeit kam er eingelaufen, der Katamaran Nordlicht…

…und es ging mit gewaltigem Getöse unter Volldampf in Richtung Borkum. 

Die beiden V-Motoren mit insgesamt 32 Zylindern und einer Gesamtleistung von mehr als 5500 PS entwickelten einen beachtlichen Schub und machten die Überfahrt zu einem echten Erlebnis. 

Doch leider war die Fahrt gefühlt viel zu schnell vorbei… 

…und wir legten eine Stunde später schon in Borkum an. 

Hier hatte ich leider nicht genug Zeit um mir Borkum ein wenig näher anzusehen, da ich die Insel bereits mit der nächsten Fähre in Richtung Holland wieder verlassen wollte. 

Nach der, im Gegensatz zum Katamaran, recht unspektakulären Überfahrt setzte ich meine Reise in Holland wieder auf vier Rollen fort…

…und machte mich auf nach Uithuizen, wo ich mein Zelt für diese Nacht aufschlagen werde. 

Der Großteil der Strecke war leider etwas eintönig aber wegen dem guten Wetter war mir das vollkommen egal.  

In einem kleinen Dorf auf meiner Route kam ich an einem Modell eines Kirchturm vorüber,… 

…den es dann einige Seitenstraßen weiter auch in realer Größe zu bestaunen gab. 

Ich machte mich weiter auf den Weg zum Campingplatz… 

…und kam unterwegs noch an einem großen und auf mich persönlich sehr einladend wirkenden Tor vorbei…

…hinter dem sich das Gutsschloss Menkemaborg versteckte. 

Gegen frühen Nachmittag erreichte ich dann meinen Zeltplatz, breitete mich aus… 

…und genoss den wunderschönen Nachmittag noch ein wenig…

…bevor ich am Abend den Tag mit diesem Sonnenuntergang gebührend ausklingen ließ. 

Ich habe nun endlich Holland erreicht und auch das Wetter zeigt sich nun wieder von seiner besseren Seite. Wenn es so weitergeht wird der zweite Teil meiner Reise viele schöne Momente hervorbringen und sie zu einem unvergesslichen Erlebnis machen. 

Emden

Der heutige Tag stand ganz unter dem Motto… 

(Und ja, hier oben gibt es tatsächlich eine Haltestelle mit dem Namen „Erholung“.) 

Da ich nun die Halbzeit meiner Reise erreicht habe, wollte ich diesen Tag ein wenig feiern und meinem geschundenen Körper eine kleine Auszeit gönnen indem ich einen Teil meiner Strecke mit dem Bus zurück lege.

– Ich habe Urlaub, ich darf das 😀 – 

Letzte Nacht zog wieder einmal ein Gewitter über den Campingplatz und es regnete stundenlang. 

Es war zwar sehr ungemütlich, aber zumindest weiß ich jetzt, dass mein neues Zelt auch bei kleineren Überflutungen sehr dicht bleibt. 

Am Morgen darauf hatte es zum Glück schon wieder aufgehört zu regnen… 

…und nach einiger Zeit kam sogar die Sonne heraus. 

Ich packte wieder einmal meine Ausrüstung zusammen, machte mich auf den Weg…

…und verließ Bensersiel.

Auf dem Weg begegnete ich diesem eigensinnigen Kunstobjekt…

…das wohl so etwas wie einen Kratzbaum für Kühe darstellen soll oder so. 

Ich führte meine Fahrt fort… 

…um dann am Bahnhof in Esens auf meine Mitfahrgelegenheit zu warten.

Diese ließ aber nicht lange auf sich warten… 

…und brachte mich zunächst nach Aurich, wo es neben einem imposanten alten Wasserturm… 

… Bojen… 

…einem Schloss… 

…und jeder Menge Statuen nicht viel für mich zu sehen gab. 

Aber es war ja auch nur ein Zwischenstopp vor meinem eigentlichen Ziel Emden, dem Geburtsort von Otto Waalkes. 

Dort angekommen war aber natürlich nicht faulenzen angesagt, denn ich musste noch die Überfahrt nach Eemshaven planen und die Tickets besorgen. 

Also machte ich mich auf den Weg zu den Fährendocks und kam dabei an einem alten Feuerwehrschiff…

…und einem alten Dreimaster vorbei, die im Binnenhafen liegen. 

Ich kam wieder an einigen Statuen vorbei…

…und sah „Skulpturen“ die einen ständig an die Seefahrt erinnern wollen. 

Natürlich dürfte auch ein kleiner Umweg vorbei am Otto Huus, einer Art Museum zu Ehren des berühmtesten Bürgers von Emden…

…sowie zu den Statuen der sich küssendend Ottifanten nicht fehlen. 

Dachdem ich so durch die Stadt gerollt war, hatte ich es dann doch noch geschafft ein Ticket für die Fähren für den nächsten Tag zu besorgen. 

Nun ist die Hälfte meiner Reise vorüber und ich werde Deutschland morgen verlassen um meine Tour in Holland fortzusetzen. Neben schmerzenden Knöcheln, gelegentlichen Krämpfen in den Beinen und Verspannungen im Rücken geht es mir ziemlich gut und ich kann ich mich ehrlich gesagt nur über das Wetter beschweren und hoffe dass die Niederlande sich hier von einer besseren Seite als Deutschland zeigen. 

Bensersiel 

Nach einer Nacht in einem richtigen Bett gab es heute morgen dann oben drauf sogar noch ein  richtiges Frühstück. 

Gestärkt und ausgeruht verließ ich am Vormittag dann Wilhelmshaven… 

…um zu meinem nächsten Etappenziel, dem Städtchen Bensersiel, aufzubrechen. 

Auf dem Weg kam ich zwischendurch an einer Windmühle vorbei, die mich gleich an mein Ziel der Reise, Holland, erinnerte. 

Nachdem ich dann einige Kilometer weiter rollte… 

…kam ich in der Stadt Jever… 

…die wir alle natürlich durch das Bier, oder wenigstens die Werbung dazu, kennen. 

Dort machte ich einen kurzen Abstecher zum Schloss Jever… 

…bevor ich mich wieder zurück auf den Weg nach Bensersiel machte. 

Kurz darauf kam ich in Wittmund an, wo es einen Bundespräsidentenplatz gibt… 

…der ähnlich wie in Hollywood der Walk of Fame, umgeben ist mit Handabdrücken von Prominenten aus Film, Musik, Kunst und anderem, aber auch von denen der deutschen Bundespräsidenten. 

Außerdem gab es hier und da um die Stadt herum noch ein paar Kunstwerke zu sehen. 

Als ich nach dem kurzen Rundgang durch die Stadt wieder zu meiner Strecke zurückkehrte…  

…kam ich nach einiger Zeit an einem Haus vorbei, in dessen Garten eine ganzen Armee von Gartenzwergen versammelt war. 

Aber ich wollte endlich ankommen, und so zog ich Kilometer… 

…für Kilometer…

…für Kilometer weiter… 

…machte eine kurze Pause in der Sonne … 

…und zog wieder einige Kilometer weiter… 

…bis ich dann irgendwann nach Bensersiel kam.

Dort machte ich mich dann auch gleich auf zum Campingplatz… 

…um mein Zelt aufzubauen und die Ausrüstung zu verstauen… 

…damit ich noch ein wenig an den Strand gehen konnte… 

…wo ich dann auch den Abend verbrachte und mir den Sonnenuntergang angesehen habe. 

Wilhelmshaven 

Heute Nacht zog ein Gewitter über die Stadt und die Blitze machten es immer wieder Tag hell im Zelt. Es tobte draußen ziemlich lang, doch am nächsten Tag schaute die Sonne schon wieder zwischen den Wolken hervor. 

Nachdem ich gepackt und aufgebrochen war,  machte ich noch einen kurzen Abstecher um mir das Uboot, dass ich am Vortag bereits entdeckt hatte, bei einem Rundgang noch einmal genauer anzusehen. 

Nach dem ich den Ingenieur in mir zufrieden gestellt hatte, machte ich mich auf den Weg zur Fähre um Bremerhaven hinter mir zu lassen… 

…und kurze Zeit später in Blexen anzulegen…

…von wo aus ich meine Reise dann fortsetzte. 

Zu Beginn schien noch die Sonne… 

…doch es dauerte nicht lange bis es anfing dunkel am Himmel zu werden…

…und ich mich dann mitten in einem heftigen Regenschauer wiederfand. 

Doch genauso schnell wie das Unwetter erschienen war, hatte es sich dann auch schon wieder verzogen und die Sonne kam wieder heraus. 

Ich spulte Kilometer für Kilometer meiner stecke ab und traf heute sogar auf ein paar Fans am Wegesrand 😀

Die Route war ansonsten wenig aufregend und ich versuchte sie so zügig wie möglich hinter mich zu bringen um mich nicht erneut in einem Schauer wieder zu finden.

Am frühen Nachmittag erreichte ich  dann Eckwarderhörne. 

Hier befindet sich ein ehemaliges Leuchtfeuer, dass früher  die Schiffe auf See vor der Küste warnen sollte. 

Es war erstaunlich, wie schnell hier draußen das Wetter von Sonnenschein und blauem Himmel…

…zu einem richtigen fiesen Regen mit recht ordentlichen Windböen umschlagen konnte. 

Zum Glück kündigte sich so etwas hier an der Küste schon ein wenig vorher an und man konnte sich rechtzeitig irgendwo unterstellen. 

Dann kam endlich die Fähre, mit der meine Reise weiter gehen sollte… 

… und so ich verabschiedete mich von Eckwarderhörne…

…um nach Wilhelmshaven aufzubrechen.

Dort angekommen machte ich mich gleich auf den Weg zum Hotel in dem ich heute nach schlafen werde…

…und kam dabei an einem Zerstörer des Marinemuseums… 

…und der Kaiser Wilhelm Brücke vorbei. 

Mein Weg führte weiter über den Deich…

…und ich konnte immer mal wieder ein paar interessante Motive entdecken. 

Der heutige Tag war trotz oder gerade wegen den ständigen Wetterumschwüngen sehr abwechslungsreich. 

Trotzdem hoffe ich , dass sich in den nächsten Tagen die Sonne noch mehr durchsetzen kann und  mir ein paar trockene Etappen beschert. 

Bremerhaven 

Nachdem ich leider auf Grund einer Party irgendwo auf dem Campingplatz und dem daraus resultierenden lautstarken Rendezvous eines Pupertären mit der Kloschüssel, das stark an den Brunftschrei eines ausgewachsenen Elches erinnerte, eine nicht allzu gute Nacht hatte, machte es mir auch nicht mehr allzu viel aus, dass sich das schöne Wetter vom Vortag nicht halten konnte und der Himmel wieder grau war. 

Schon nach kurzer Strecke zeichnete sich am Himmel ein heftiger Regenschauer ab. 

Ich Schutz von Bäumen wartete ich den Schauer ab… 

…und setzte ein wenig später meine Reise fort. 

Leider ging es für einige Zeit nur über Schotter… 

…und einen immer schmaler werdenden Pfad weiter…

…bevor ich wieder eine asphaltierte Straße unter den Rollen hatte. 

Ab hier kam ich dann wieder relativ zügig voran und sah hier und da am Wegesrand ein paar nette Motive. 

Irgendwo auf der Strecke kam ich am Luftschiff- und Marinefliegermuseum vorbei… 

…aber leider fehlte mir die Zeit mir die alten Luftschiffe und Flugzeuge anzusehen und so machte ich mich weiter auf den Weg nach Bremerhaven…

…wo ich auch kurze Zeit später ankam.

Auf den Weg zum Zeltplatz… 

…kam ich an etwas vorbei was aussah wie ein Stück von einem Schloss und nun irgendwie als einfährt zu dienen scheint. 

Nachdem ich mein Zelt aufgeschlagen und meine Ausrüstung verstaut hatte, machte ich mich auf den Weg um mit dem Brett eine kleine Hafenrundfahrt zu machen. 

Dabei kam ich an einem Leuchtturm…

…dem Willy-Brandt-Platz… 

…dem Auswanderer Denkmal… 

…und dem Konferenz Zentrum vorbei. 

Und natürlich gab es auch jedemenge Schiffe… 

…und ein Uboot zu sehen. 

Auf meinem Weg weiter in die Innenstadt… 

…kam ich nicht umher, mir schon wieder ordentlich Kalorien rein zu stopfen. 😂

Hier sehen wir ein ausgewachsenes Exemplar eines Big King XXL – 

Nach dem reichhaltigen Mahl, fuhr ich durch die Innenstadt zurück zum Zeltplatz und kam auf dem Weg an einer Kirche… 

…und einigen Statuen vorbei, die mal mehr und mal weniger mit dem Hafen oder der Nordsee in Verbindung standen. 

Zurück am Zeltplatz angekommen sprang ich noch schnell unter die Dusche und ließ den Abend dann noch bei einem Bier 

 – für meinen Elektrolythaushalt 😉 – 

und dem schreiben der Zeilen dieses Blogeintrages ausklingen. 

Cuxhaven

Gleich nach dem aufstehen ging mein erster Blick nach oben, denn ich wollte wissen was mich heute erwartet. Und siehe da, ich konnte den blauen Himmel endlich wieder sehen. 

Ich machte mich heute morgen ein wenig früher auf den Weg, da ich die Fähre nach Cuxhaven erreichen musste. 

Hier und da fand ich ein paar Motive zum Knipsen, wie diesen Anker… 

…oder dieses verrückte Gebäude, … 

…aber ich ließ mich nicht lange davon  aufhalten und führte meine Reise in zügigem Tempo weiter. 

Ich geleitete einige Zeit recht geschmeidig über den Asphalt,…

…bis ich mich auf einmal wieder in Schaafsland wiederfand und die Tierchen dort eine Art Sitzblockade veranstalteten. 

Nachdem ich die kleine Straßensperre hinter mir gelassen hatte, konnte ich am Horizont schon die Anlegestelle der Fähre erkennen… 

…und merkte als ich dort ankam, dass ich sogar noch etwas Zeit für eine Pause hatte bevor die Fähre kam. 

Pünktlich um 14:00 Uhr legte dann die Fähre an… 

…um kurze Zeit später die Überfahrt von Brunsbüttel mach Cuxhaven zu beginnen. 

Zwischendurch kam der Frachter CAPE LEONIDAS an uns vorbei gefahren.

Nach knapp 90 Minuten war die Fahrt dann aber auch schon wieder vorüber…

…und wir legten in Cuxhaven an. 

Kaum war ich von Bord gegangen suchte ich direkt den nächsten Burgerbrater auf und gönnte mir als Belohnung für die Strapazen der letzten Tage erst einmal ganz deluxe einen tipple Cheeseburger 😁. 

Nach dem Essen machte ich mich auf,  um auf dem Weg zum Campingplatz noch ein paar Sehenswürdigkeiten mit zu nehmen.

So ragte hinter Bäumen ein Wasserturm hervor, …

…der aus der Nähe noch beeindruckender da stand. 

Danach kam ich am von Kanonen bewachten… 

…Schloss Ritzebüttel… 

…und an der alten Hermine vorbei. 

Auf meinem weiteren Weg zum Campingplatz begegnete mir dann auch noch ein alter Leuchtturm…

…und das Fort Kugelbake, von dem von außen betrachtet nicht mehr viel übrig geblieben zu sein scheint. 

Meine letzten Kilometer fuhr ich am Deich entlang… 

…und konnte dabei auch noch ein paar Kitesurfern von weitem zusehen wie sie ihre Bahnen zogen… 

…bevor ich dann am Abend mein Zelt aufstellte. 

Der Tag heute war wie eine Art Wiedergutmachung für die Tage zuvor und ich konnte wieder neue Kraft und Motivation für die kommenden Etappen sammeln.

Friedrichskoog

Heute hieß es Zähne zusammenreißen und durchhalten. 

Nicht nur dass das Wetter heute nicht so richtig mitgespielt hat, sonder auch dass mir heute die längste Etappe meiner Tour bevorsteht. 

Irgendwann früh am Morgen hatte es wohl zu regnen begonnen und der Himmel war grau in grau. 

Ich nutzte einen der wenigen trockenen Momente um meine Ausrüstung zusammen zu packen und auf zu brechen. 

Ich verließ St. Peter Ording… 

…um auf nassen Wegen wieder in Richtung Deich zu fahren.

Nach einiger Zeit fuhr ich dann ein ganzes Stück am Deich entlang… 

…bis ich zu einem Stauwehr kam, …

…welches ich dann auch überqueren musste, wobei ich die gewaltigen Stautore zu sehen bekam. 

Da das Wetter nicht so ganz meinen Geschmack traf, hielt ich mich nicht lange am Wehr auf… 

…und machte mich weiter auf den Weg in Richtung Büsum, das ungefähr die Hälfte meiner heutigen Etappe markierte. 

Nach einiger Zeit über nasse Straßen… 

…führte mich meine Route dann wieder an den Deich… 

…den ich auch auf direktem Wege überquerte um am Meer entlang zu fahren. 

Bald hatte ich dann auch wieder Schaafsgebiet erreicht und kam hier und da an kleinen Herden vorbei. 

Leider haben die vierbeinigen Wollkneule auch ihre negativen Seiten. 

Ich hielt es heute nicht allzu lange auf ihrer Seite des Deiches aus, denn die Biester machen verdammt viel Dreck. 

Also überquerte ich den Deich wieder und fuhr auf der Seite im Landesinneren weiter. 

Nach einigen Regenschauern und jeder Menge Pfützen erreichte ich erschöpft von der langen Etappe endlich Friedrichskoog…

…wo ich dann auf einem Zeltplatz etwas außerhalb mein Lager für die Nacht aufschlug. 

St. Peter Ording 

Der heutige Tag war leider durchweg grau, brachte aber auch ein paar Überraschungen mit sich. 

Nachdem ich mich am Vormittag aus dem Zelt geschält hatte und aufgebrochen war… 

…ging es erst einmal aus Husum hinaus in Richtung Deich… 

…den ich dann über ein Treppe erklommen habe 😁

Kaum hatte ich den Deich überquert, fand ich mich im Schaafsgebiet wieder…

…aber die netten Tierchen ließen sich von mir nicht aus der Ruhe bringen. 

Nachdem mich der Weg wieder auf die andere Seite des Deichs brachte, führte er mich weiter am Deich entlang… 

…und wandelte sich leider zu einem gepflasterten Trampelpfad. 

Nach ein paar wenigen Kilometern zu Fuß erreichte ich dann endlich wieder eine asphaltierte Straße.

Ein kurzes Stück  vor St. Peter Ording…

…kündigte sich am Himmel Regen an… 

…und ich schaffte es gerade noch rechtzeitig meine Regenklamotten über zu ziehen bevor der Regen los brach. 

Genauso schnell und heftig wie es angefangen hatte, war es dann auch schon wieder vorüber und als ich in St. Peter Dorf ankam kam kein einziger Tropfen mehr vom Himmel. 

Im Zielort angekommen machte ich mich auf den Weg zum Campingplatz… 

…und stellte dort zu aller erst mein Zelt auf…

…um mich anschließend auf den Weg zum Leuchtturm zu machen. 

Ich machte auch noch einen kleinen Ausflug um einen Blick aufs Wattenmeer zu werfen und dort den Abend ausklingen zu lassen. 

Und auch wenn meine Beine schwer sind und mein Rücken verspannt ist, ist ein solcher Anblick am Abend eine ausreichende Entschädigung dafür. 

Jedes Ende ist ein neuer Anfang 

So sagt man zumindest. Und es passt perfekt zu meinen Touren, denn dort wo meine Reise letztes Jahr geendet hat, beginnt meine Reise in diesem Jahr.

Von Stuttgart aus reiste ich mit dem ICE.. 

…quer durch die Republik… 

… nach Hamburg… 

…und nach einem kurzen Zwischenstopp weiter nach Flensburg. 

Ab hier ging es dann mit dem Brett weiter in Richtung Nordseeküste nach Husum.

Anfangs war es leider noch ziemlich nass vom Regen am Vormittag, doch nach und nach klärte es auf und die Sonne kam zum Vorschein. 

Ich kam relativ gut voran… 

…und erreichte Husum gegen Abend. 

Ich hielt mich aber nicht lange in der Stadt auf, da der Campingplatz ein wenig außerhalb lag und ich somit noch etwas Strecke vor mir hatte. 

Nach dem ich am Zeltplatz angekommen, mein Zelt aufgebaut und die Ausrüstung verstaut hatte, machte ich auf den Weg zum Deich um noch einen Blick auf die Nordsee zu werfen… 

…und noch ein wenig durch den Abend zu skaten. 

Der erste Tag war anstrengend, und so lege ich mich heute sehr erschöpft in mein Zelt. Doch die Lust auf das Skaten die nächsten Tage hat mich bereits gepackt.