Heute hieß es Zähne zusammenreißen und durchhalten.
Nicht nur dass das Wetter heute nicht so richtig mitgespielt hat, sonder auch dass mir heute die längste Etappe meiner Tour bevorsteht.
Irgendwann früh am Morgen hatte es wohl zu regnen begonnen und der Himmel war grau in grau.
Ich nutzte einen der wenigen trockenen Momente um meine Ausrüstung zusammen zu packen und auf zu brechen.
Ich verließ St. Peter Ording…
…um auf nassen Wegen wieder in Richtung Deich zu fahren.
Nach einiger Zeit fuhr ich dann ein ganzes Stück am Deich entlang…
…bis ich zu einem Stauwehr kam, …
…welches ich dann auch überqueren musste, wobei ich die gewaltigen Stautore zu sehen bekam.
Da das Wetter nicht so ganz meinen Geschmack traf, hielt ich mich nicht lange am Wehr auf…
…und machte mich weiter auf den Weg in Richtung Büsum, das ungefähr die Hälfte meiner heutigen Etappe markierte.
Nach einiger Zeit über nasse Straßen…
…führte mich meine Route dann wieder an den Deich…
…den ich auch auf direktem Wege überquerte um am Meer entlang zu fahren.
Bald hatte ich dann auch wieder Schaafsgebiet erreicht und kam hier und da an kleinen Herden vorbei.
Leider haben die vierbeinigen Wollkneule auch ihre negativen Seiten.
Ich hielt es heute nicht allzu lange auf ihrer Seite des Deiches aus, denn die Biester machen verdammt viel Dreck.
Also überquerte ich den Deich wieder und fuhr auf der Seite im Landesinneren weiter.
Nach einigen Regenschauern und jeder Menge Pfützen erreichte ich erschöpft von der langen Etappe endlich Friedrichskoog…
…wo ich dann auf einem Zeltplatz etwas außerhalb mein Lager für die Nacht aufschlug.
















