Während ich heute morgen meine Ausrüstung zusammen packte und mich auf den Weg machte schien bereits die Sonne und es sah nach einem guten Tag aus.
Ich war noch nicht lange unterwegs, da begegnete ich diesem Ungetüm und entweder ist dieses Fahrrad mit allem drum und dran das Zuhause des Besitzers oder derjenige hat eine etwas größere Tour geplant.
Es war mir bereits vorher klar, dass ich heute wieder das Meer sehen würde, aber die schriftliche Erinnerung daran war dann doch ganz net.
Auf dem Weg zum Meer kam ich an einer Zugbrücke vorbei…
…und fuhr über eine große Schleuse von der aus man einen wunderbaren Blick auf die Nordsee hatte.
Nachdem ich die Schleuse überquert hatte…
…entschied ich mich dafür auf der Meeresseite am Deich entlang zu fahren.
Die beeindruckenden weiten Blicke über das Wattenmeer…
…wurden leider durch den aufkommenden heftigen Gegenwind gestört und ich hatte zeitweise richtig zu kämpfen um noch voran zu kommen.
Ein wenig später dann als der Weg auf den anderen Seite des Deichs weiter ging kam dann noch erschwerend hinzu, dass die Strecke nicht mehr mit dem Longboard befahrbar war und ich somit wandern musste.
Und das über mehrere Stunden…
…quer durch Schaafland.
Für ein wenig Aufheiterung sorgten dann ein paar von den frechen Biestern, die sich erst nach einer deutlichen Aufforderung vom mir dazu bequemten, mir den Weg frei zu machen und mich gehen zu lassen.
Ich wanderte noch einige Kilometer weiter…
…und kam an einem Seeminen Denkmal vorbei, das an die acht Mann erinnern soll, die 1945 beim Versuch eine, aus dem Meer angespülte, Mine zu entschärfen ihr Leben verloren.
Wenig später kam ich dann wieder an einem kleinen Dorf vorbei…
…wo neben alten Kirchen…
…und Ankern…
…auch immer wieder Denkmäler am Deich zu sehen waren…
…die wohl von Seefahrertragödien berichteten.
Ich hielt mich nicht allzu lange in den Dorf auf und machte mich weiter auf meinen Weg, der zum Glück wieder mit dem Brett befahrbar war.
Allerdings hatte das stundenlange Wandern bereits Spuren in meinen Gelenken hinterlassen und ich kam nicht mehr allzu gut voran.
Aber da ich ja schließlich ankommen musste, biss ich die Zähne zusammen und zog die letzten Kilometer noch voll durch…
…und war heilfroh als ich dann das Schild sah, dass das Ziel der heutigen Etappe anzeigte.
Als ich dann vollkommen erschöpft dort ankam…
…schlug ich sofort mein Lager auf um meinen Füßen endlich etwas Entspannung zu gönnen.
Wenn ich weiterhin gegen den Wind ankämpfen muss oder wieder weitere Strecken zu wandern habe, werde ich mich wohl auf ein paar heftige letzte Tage einstellen müssen.
Zwar komme ich dem Ziel meiner Reise mit großen Schritten näher, doch allmählich macht sich Verschleiß bemerkbar.
Die Muskeln werden die letzten Tage der Tour noch gut überstehen, aber die Gelenke quittieren nun nach und nach den dienst.
























