Hoorn

Heute morgen war mal wieder alles grau am Himmel… 

…aber dafür war wieder Rollen angesagt und ich kam wieder schneller voran und konnte Strecke machen. 

Den gesamten Vormittag ging die Route über die wohl bekannten Fahrradautobahnen… 

…und nach einiger Zeit verzogen sich dann auch die Wolken und der blaue Himmel kam zum Vorschein. 

Zwischendurch ging es mal über eine Hebebrücke… 

…teilweise über Radwege direkt auf der Straße… 

…durch schattige Alleen… 

…und hier und da an Kunstwerken vorbei. 

Ich kam meinem heutigen Ziel immer näher, aber auch Amsterdam rückte immer weiter in greifbare Nähe. 

Motiviert von der kurzen Distanz die ich noch zu fahren hatte zog ich das Tempo noch einmal an… 

…und erreichte den letzten Campingplatz meiner Reise, wo ich auch zum letzten Mal mein Zelt aufstellte. 

Der mir zugewiesene Platz erschien mir als äußerst angemessen für eine letzte Nacht im Zelt. 😉

Da der heutige Tag noch jung war, machte ich mich noch auf in die nahe gelegen Stadt… 

…und sah wieder interessante Architektur, hier das Schouwburg Het Park Theater… 

…Kunstwerke… 

…Denkmäler… 

…alte Kirchen… 

…und die Statue von Jan Pieterszoon Coen, der um 1600 herum Generagouverneur der niederländischen East-India-Company in Südostasien war. 

Die vielen Kanäle quer durch die Stadt und die ganzen kleinen Gassen und Häuschen machten das Holland-feeling heute komplett. 

Nach einer kurzen Pause an einem der Kanäle, führte ich meine Rundfahrt fort und kam am Hoofdtoren von 1532…

 …und dem alten Stadttor vorbei. 

Am frühen Abend machte ich mich dann so langsam auf den Rückweg zu meinem Zelt. 

Zwar konnte ich heute wieder durchweg auf die Brett stehen und kam wieder schneller voran, doch die Tage zuvor haben sichtbar ihre Spuren hinterlassen. 

Aber ich habe mein Ziel so gut wie erreicht. 

Es ist die letzte Nacht im Zelt und morgen die letzte Etappe die mich mein Brett für dieses Jahr noch tragen und begleiten muss.