Die heutige Etappe fing bereits richtig gut an…

…zwar musste ich erneut auf die Klippen hoch um meiner Route zu folgen, aber ein solcher Ausblick zu Beginn einer Tagestour sorgt für die richtige Motivation.

Eine kleine Orientierungshilfe bekam ich dort oben auch gleich. Half halt nicht so wirklich viel weiter. 😁

Von den Klippen ging es dann erstmal ein Stück weit bergab.

Und zwar immer an der Kante entlang…

…bis ich den Strand im Tal erreicht hatte.

Von hier aus ging es erstmal ein Stück weit ins Landesinnere…

…vorbei an kleinen Dörfchen und ihren Kirchen…

…und eine Abfahrt durch einen Wald hinunter…

…bis ich dann zunächst in Dieppe ankam.

Dort kurz über eine Brücke…

…und ab ins Stadtzentrum…

…vorbei an einer imposanten Kirche…

…kurz über die Einkaufsmeile…

…und wieder raus aus der Stadt.
Meine Route führte über viele Seitenstraßen…

… hinaus durch den Außenbezirk der Stadt, bis ich dann plötzlich wieder vor einer Schotterpiste stand.
Die Beschaffenheit des Weges war jetzt aber nicht das eigentliche Problem, sondern vielmehr, dass ich bereits sehen konnte wie mein weiterer Weg nun verlaufen sollte…

…es ging also erstmal über Schotter und einen kleinen Schleichweg bergab…

…um dann auf der anderen Seite des Tals wieder bergauf zu wandern.

Oben angekommen ging es dann erstmal über Feldwege weiter und ich konnte endlich wieder Rollen und Tempo machen.

Ein wenig später zeigte mir dann ein vertrauenerweckendes Schild, dass ich mich nur links halten müsse um wieder zum Meer zu gelangen.
Da das heutige Etappenziel direkt am Meer liegt, folgte ich dem Rat des Schildes ohne zu zögern…

… Was für ne Scheißidee!!!
Ein paar Kilometer dem Weg gefolgt und ich stand plötzlich mitten im Wald.
Ich könnte so kotzen! Zum umdrehen war’s jetzt aber schon zu weit, also blieb mir nichts anderes übrig als Brett über die Schulter und durch.

Nicht lange jedoch und der Rat des Schildes erwies sich doch als wahr und ich hätte endlich wieder das Meer vor mir.

Kurz noch den Hügel runter gesurft und ich hatte mein Ziel für heute erreicht.

Als ich dann am Campingplatz ankam…

…untersuchte ich erstmal die Auswirkungen der heutigen Etappe.
Denn das ständige Auf und Ab hatte nicht nur an meinen Gelenken und Muskeln seine Spuren hinterlassen.
Auch meine Schuhe zeigten bereits heftige Verschleißerscheinungen.

Dennoch ließ ich es mir nicht nehmen noch jenen gemeinsamen Spaziergang am Strand zu unternehmen, wo es heute nicht nur die Steilküste zu sehen gab…

…sondern auch den ein oder anderen kleinen Strandbewohner.
