Veulettes-sur-Mer

Strahlend blauer Himmel und Sonnenschein. So startete ich heute meine Tour, die weg vom Campingplatz zunächst über ewig lange Landstraßen führte.

Hin und wieder konnte man das Meer in der Ferne am Horizont erkennen.

Die heutige Route führte wieder weg von der Küste und mein Navi brachte mich durch einen versteckten Pfad…

…hinein in ein kleines verschlafenes Örtchen mit einem Bächlein…

…einer Kirche…

…und verwinkelten kleinen Straßen.

Nachdem ich das Dorf hinter mir gelassen hatte, ging es wieder hinaus auf die Felder.

Die Sonne brannte heute dermaßen stark herunter, dass der Teer auf den Straßen anfing weich und klebrig zu werden…

…was die Fahrt ziemlich erschwerte und meine Rollen leider in Mitleidenschaft zog.

Heute gab es zum Glück einige gute Abfahrten, die für kühlenden Fahrtwind sorgten.

Und auch hier und da ein schattiges Plätzchen, wo eine kurze Pause zum abkühlen möglich war.

Lange konnte ich jedoch nie Pause machen, da ich ja noch ankommen wollte. Und so ging es weiter über die Landstraßen, die hier nicht mehr von besseren Feldwegen zu unterscheiden waren.

Nach einigen Kilometern kam ich dann durch einen Wald, wo mir das wahrscheinlich schönste Schild das es für Longboarder geben kann, eine wunderbare Abfahrt ankündigte.

Und es hatte nicht zu viel versprochen, denn es ging zügig eine kurvige Straße bergab…

…die in einer 90°-Kurve den Höhepunkt dieser Abfahrt hatte.

Danach ging es noch einige wenige Kilometer über einen Radweg entlang…

…bis ich schließlich den Strand erreichte…

…an dem Flaggen daran erinnern welche Nationen hier vor mehr als 70 Jahren gemeinsam für die Freiheit Europas kämpften.

Ich setzte meine Fahrt nach dieser kurzen Unterbrechung in Richtung Campingplatz fort, wo ich dann unser rollendes zuhause stehen sah.

Hier verbrachten wir nach einem kurzen Ausflug zum Strand den Abend und planten unsere Nächte Etappe nach Étretat.