Saint-Jouin-Bruneval

Wie bereits die letzten Tage zuvor musste ich zu Beginn der heutigen Tour erstmal wieder aus dem Tal heraus und hoch auf die Klippen wandern.

Danach ging es kilometerweit über Landstraßen entlang…

…durch kleine Dörfchen mit lustig geschmückten Gärten…

…und zwischendurch die ein oder andere Abfahrt hinunter.

Nach ein paar Stunden kam ich dann in Fecamp an, wo es außer einer recht großen Kirche für mich nicht viel interessantes zu sehen gab.

Dennoch musste ich die Stadt durchqueren und warf noch einmal einen Blick zurück als ich in Richtung Ortsausgang lief.

Auf halber Strecke bergauf tauchte ein kleiner Schleichweg auf über den ich die langen Serpentinen abkürzen konnte.

Oben angekommen führte die Route weiter über Feldwege oder Landstraßen oder was auch immer das für die Franzosen ist.

Da es immer wieder eine gute Abfahrt ins nächste Tal gab, musste ich natürlich auf der anderen Seite wieder bergauf wandern und nahm daher jeden Schleichweg und jede Abkürzung dankend an die mich auf kürzestem Wege wieder nach oben brachte.

Von dort aus ging es zunächst wie gewohnt weiter…

…bis ich dann ein wunderbares Panorama vor mir hatte…

…und dazu eine ewig lange Abfahrt nach unten…

…bis in das nächste Dörfchen…

…in dem die kleinste Schule steht, die ich jemals gesehen habe.

Nach Etretat ging es dann ebenfalls nur noch bergab…

…über eine ausgezeichnete kurvige Strecke.

Aber natürlich musste ich auf der anderen Seite wieder bergauf um dann schließlich oben auf den Kreideklippen neben einer kleinen Kapelle zu stehen…

…und den unglaublichen Ausblick auf die Klippen…

…und die Bucht von Etretat zu genießen.

Da heute irgend ein Fest in der Stadt zu sein schien, fanden wir hier leider keinen Platz mehr für unseren Bus um eine Nacht zu bleiben.

Die Stadt war komplett zu und die Fahrzeuge standen bis weit hinter der Stadtgrenze links und rechts auf den Grünstreifen.

Also mussten wir einen anderen Ort zum Übernachten finden und fuhren weiter bis nach Saint-Jouin-Bruneval, wo es einen großen Parkplatz gibt auf dem Wohnmobile und Camper stehen dürfen.

Die Strecke zu diesem Parkplatz war atemberaubend…

…und ich konnte es mir natürlich nicht entgehen lassen noch einmal hoch zu laufen und diese Kurven mit dem Longboard hinab zu surfen.

Aber ich muss zugeben, 10% Gefälle sind schon ne ziemliche Hausnummer.

Unten stellten wir unseren Bus neben die ganzen Wohnmobile…

…und verbrachten den Abend mit einem kleinen Ausflug in die Steilwand, die einen schönen Blick auf den Sonnenuntergang bietet.