Le Mont-Saint-Michel

Heute ging es gleich nach dem Frühstück raus auf die Strecke, die mich zu Beginn direkt an der Küste entlang führte.Die Route schickte mich dann später über Radwege……und Landstraßen……durch kleine Wäldchen……und zwischen den Feldern hindurch.Nach einiger Zeit konnte ich in der Ferne schon das heutige Etappenziel erkennen.Motiviert durch die vermeintliche Nähe zum Ziel rollte es gleich viel leichter……und ich zog über Feldwege……vorbei an einsamen kleinen Kirchen……und über den ein oder anderen Bach.Bis mein Navi dann wiedermal eine verrückte Idee hatte und meinte mich einfach mal abseits der Wege über eine Wiese zu lotsen.Anscheinend war ich aber nicht der erste der hier entlang gekommen ist.Mein Navi führte mich also entlang des Watts der Bucht von Mont-Saint-Michel, welche die stärksten Gezeiten von ganz Europa aufweist……und dazu noch fest in der Hand von einer Herde Schafen ist.Nachdem mein Navi mich wieder zurück auf befestigte Wege geführt hatte……ging es – nach einem kurzen stop an einer Selfie-Box – ……wieder einen Hügel hinauf, von dem aus man einen tollen Blick über das durchquerte Tal hatte.Das letzte Stück der heutigen Etappe führte noch durch ein kleines Dörfchen……und anschließend auf direktem Wege zum Ziel……welches bereits von der Ferne aus ein imposantes Bild abgab……aber noch umso beeindruckender wurde, je näher man kam.Nach einem kurzen Stopp am Campingplatz um zu duschen und kurz auszuruhen ging es dann los zum Sightseeing.Zwar ist das Bauwerk „nur“ 57 Meter hoch……wenn man allerdings durch die schmalen Gassen und all die Treppen nach oben läuft……hat man das Gefühl noch weitaus höher gestiegen zu sein.Doch das Treppensteigen lohnt sich, denn man bekommt einen weiten Blick über die Bucht und das Wattenmeer präsentiert.Später am Abend gab es dann noch eine Kleinigkeit zu essen um wieder Kraft zu tanken für die kommenden Tage.Das Wetter war heute ausgezeichnet und kann gerne den Rest der Reise auch so bleiben. Und wenn es dazu noch so abwechslungsreich bleibt wie heute wird diese Tour wieder viel Spaß machen.

Mit der morgigen Etappe werde ich dann Saint-Malo erreichen.