Heute morgen wurde ich von einem prasselnden Geräusch geweckt und ich befürchtete schon das Schlimmste.Aber es war halb so wild, da der Regen nur wenige Minuten anhielt und es bereits nach dem Frühstück schon wieder trocken war.Also ging es raus auf die Strecke mit dem Ziel Saint-Malo. Das gestrige Ziel wollte aber nicht recht weichen und ragte noch eine lange Zeit am Horizont empor.
Irgendwann war es dann aber auch verschwunden und ich rollte wie üblich über die Landstraßen…
…und kam dabei an schönen alten Häusern…
…und seltsamen Booten mit Rädern vorbei.
Einige zeitlang konnte ich so an der Küstenstraße entlangrollen…
…bis ich mal wieder ein Stück weit wandern musste.
Dafür könnte ich am Wegesrand ein paar nette Motive aufnehmen…
…bevor ich wieder auf festen bzw. rollbaren Untergrund kam.
Ab hier ging es dann durch menschenleere Dörfer…
…bevor ich schon wieder über einen Schotterweg musste.
Aber alles nicht so schlimm, denn kurz danach ging es dafür umso schneller in Richtung Saint-Malo.
In der Stadt angekommen musste ich nur noch durch ein paar Wohngebiete…
…vorbei an massiven Bauwerken…
…und durch kleine Gassen…
…bis ich dann endlich den Campingplatz erreicht hatte.
Dort noch kurz geduscht und schon ging es los in Richtung Hafen…
…vorbei an der alten Festung mit ihren Bunkern…
…gewaltigen Mauern…
…und MG-Nestern die während des Krieges ziemlich heftig einstecken mussten.
An der Altstadt, eine ehemalige Freibeuterhochburg des 16. Jahrhunderts, angekommen…
…war wieder Sightseeing angesagt und es gab neben Kirchen…
…und Statuen…
…auch noch die Inselfestung Fort National von 1689…
…oder die Gezeiteninsel Grand Bé, auf der sich das Grabmal des Schriftstellers François-René de Chateaubriand befindet, zu sehen.
Nach einem nicht ganz typisch französischem Essen am frühen Abend ging es dann wieder zurück in Richtung Campingplatz.
Auf dem „Heimweg“ begegnete uns dann noch die Kosarenfregatte Étoile de Roy im Hafen der Altstadt.
Vom Hafen unterhalb des Campingplatzes konnten wir am Abend noch die letzte Fähre nach Jersey in See stechen sehen.
Pünktlich zum Sonnenuntergang kamen wir an unserem Bus an und machten es uns für den restlichen Abend gemütlich.
Übrigens ist das Wappentier von Saint-Malo ein Hermelin, also eigentlich ein Frettchen. 😁😜
Morgen ist für die Tour erstmal etwas anderes angesagt…