Carnac

Als es heute Vormittag auf die Strecke ging war der Himmel beinahe frei von Wolken und die Sonne schien.

Allerdings ging auch ein recht ordentlicher Wind, der einen die Kraft der Sonne nicht spüren ließ. Beste Konditionen also für einen richtig guten Sonnenbrand. 😅

Auf meiner Route kam ich durch viele kleine Ortschaften und konnte dabei einige sehr schöne alte Kirchengebäude sehen.

Natürlich kam ich auch diesmal wieder an einer Selfiebox vorbei.

Einige Kilometer und ein paar Dörfer weiter…

…führte meine Route mich zur Abwechslung einmal über eine größere Brücke…

…die über den Riviere d’Étel führte.

Danach ging es zunächst auf Gehwegen weiter…

…die sich leider kurze Zeit später wieder in Feldwegen verloren…

…und mich immer weiter weg von befahrbarem Untergrund führten.

Die Route wurde ab hier immer abenteuerlicher…

…und führte mich schließlich noch durch ein kleines Wäldchen.

Nachdem ich wieder aus dem Wald herausgefunden hatte ging es eine zeitlang über einen Radwege. Allerdings mündete auch dieser wenig später in einem Trampelpfad…

…der mich anschließend durch eine Heckenlandschaft führte.

Glücklicherweise ging es danach auf asphaltierten Wegen weiter…

…und ich konnte endlich gut Strecke machen und ein wenig der verlorenen Zeit wieder einholen.

Dabei kam ich am Wegesrand hier und da an schönen Motiven vorbei…

…und kam sogar in den Genuss von Radwegen entlang der Strecke.

Aber damit mir bei all diesen Radwegen und asphaltierten Straßen nicht zu langweilig wird hatte sich mein Navi kurzerhand dazu entschlossen erneut auf eine Schotterpiste abzubiegen.

Und auch diese sollte zu einem Trampelpfad übergehen um meine heutige Etappe nicht durch zu viel skaten zu schnell vorüber gehen zu lassen.

Nachdem ich dann sämtlichen Kies und Schotter aus meinen Schuhen ausgelehrt hatte ging es wieder rollend weiter.

Auf dem weiteren Weg kam ich noch an der imposanten Abtei Saint-Michel de Kergonan vorbei.

Anschließen traf ich dann auf den letzten Fahrbahnzustand für die heutige Etappe.

Und dieser begleitete mich dann auch bis an den Strand…

…und die letzten Kilometer an der Küste entlang…

…bis zum Campingplatz, wo auch schon unser guter alter Camper Helmut auf mich wartete.

Nachdem Rucksack und Longboard verstaut waren ging es zusammen mit der Freundin noch ein wenig an den Strand um die Sonne zu genießen…

…bis wir uns dann am Abend mit ihrer Tante und ihrem Onkel sowie deren beiden Kindern, die witzigerweise auch hier in der Bretagne ihren Urlaub verbringen, trafen und bei einem gemeinsamen Abendessen sehr interessante Gespräche führten.

Alles in allem war die heutige Etappe ein wildes durcheinander.

Dennoch war der Tag, besonders wegen dem Besuch am Abend eine erfreuliche Abwechslung.

Morgen führt die Tour dann weiter nach Vannes, wo uns eine mittelalterliche Altstadt erwartet.