Bereits kurz nachdem ich die heutige Etappe startete musste ich auch schon wieder anhalten um Fotos zu machen.
Hier von einem Kriegsdenkmal zu ehren der gefallenen französischen Soldaten des ersten Weltkrieges.

Gleich danach wollte eine Kirche, dass ich sie fotografiere…

…und da diese offen stand, habe ich natürlich gleich mal einen Blick hinein geworfen.
Und nein, ganz entgegen der verbreiteten Annahme, fange ich doch kein Feuer sobald ich ein Gotteshaus betrete 😂😇.

Im Anschluss an dieses Selbstversuch wartete bereits das nächste Motiv auf mich. Und zwar dieses Hotel an dessen Fassade die drei Worte „Liberte, Egalite, Fraternite“, die Losungen der französischen Revolution von 1789, geschrieben stehen.

Danach ging es noch recht entspannt weiter…

…bis sich dann endlich ein richtiger Radweg vor mir auftrat…

…der dann auch mehrere Kilometer weit an einer Schnellstraße entlang führte.
Hier konnte ich nun zum ersten Mal auf der diesjährigen Reise richtig Gas geben und über eine lange Zeit eine gute Geschwindigkeit halten.

Doch leider wurde ich bereits nach wenigen Kilometern wieder eingebremst, da die Route nun durch einen Wald führte, dessen Fahrbahn sehr glitschig war.

Gleich nach dem Waldstück ging es dann über eine kleine Fußgängerbrücke…

..mit wunderschöner Aussicht.

Ab hier wurden die Wege zunächst richtig gut…

…bis dann mein Navi mal wieder eine seiner Schnappsideen hatte und ich mich plötzlich auf einem kleinen Trampelpfad…

…und kurz darauf in einem Wald wiederfand.

In mitten diesem Wald stand auf einer Lichtung einsam und verlassen eine kleine Kapelle.

Als ich dann wieder Asphalt unter meine Rollen bekam ging es schlagartig wieder gut voran und ich konnte sogar wenigstens die 30 Km/h Marke knacken.

Bei wunderbarem Belag…

…und so gut wie keinem Verkehr konnte ich die durch das Wandern verlorene Zeit schnell wieder rein holen.

Doch auf mein Navi ist verlass. Das miese Stück hat immer noch ein Ass im Ärmel. 😅
Und ja, auch wenn man es kaum auf dem Bild erkennt, aber das ist wirklich ein Weg…

…und der führte wie so oft quer durch den Wald.

Aber nicht so tragisch, denn direkt danach hatte ich die Randbezirke von Vannes erreicht und konnte auf den gut ausgebauten Radwegen in Richtung Zentrum rollen.

Dort kam ich zunächst an einem wunderschönen alten Karussell vorbei…

…bevor ich mich in die historische Altstadt begab.

Dort kam ich an der Kathedrale von Vannes vorbei, deren ältester Gebäudeteil aus der Zeit um 1020 stammt.
Leider ist die Altstadt so eng gebaut und die Kathedrale so gewaltig, dass man es aus keinem Winkel schafft das Gebäude auch nur annähernd als ganzes zu Fotografieren.

Natürlich musste ich auch hier einen Blick hinein werfen.

Im Innern der Kathedrale gibt es einen weißen „Raum“ dessen Zweck mir nicht ganz klar wird.

Nachdem ich mich genügend umgesehen hatte, ging es weiter durch die kleinen Gassen der Altstadt…

…wo ich noch ein paar witzige Bowling-Pins begegnete.

Nun machte ich mich weiter auf den Weg in Richtung Campingplatz und fuhr dabei ein wenig an der historischen Stadtmauer mit ihren Wachtürmen entlang.
Im Hintergrund kann man auch die Kathedrale erkennen.

Die restliche Strecke war dann noch sehr angenehm zu fahren…

…und so kam ich dann am späten Nachmittag am Campingplatz an.
Ach, heute ist übrigens Waschtag 😅

Übrigens: Auch die Stadt Vannes hat offenbar ein Hermelin (also eigentlich ein Frettchen) als Wappentier.
