Die ersten 1000+ Kilometer wären schon mal geschafft…
Nach einer sehr kurzen Nacht ging es mitten in selbiger los in Richtung Frankreich, nach Châtelaillon-Plage wo letztes Jahr die Tour geendet hatte und die diesjährige Tour beginnen soll.
Also kurzerhand Freundin und Gepäck in den Van gestopft und ab auf die Autobahn.
Zum Glück ist dort Samstag-Nachts nicht so viel los wie in der Innenstadt von Stuttgart. – Es war wie ausgestorben….

Wir kamen unglaublich gut voran und fuhren durch die Nacht bis in den Morgengrauen.

Als dann Stück für Stück der Tag anbrach überquerten wir die Grenze nach Frankreich.
Um ehrlich zu sein haben wir von einer Grenze (gerade in Zeiten von Corona nichts) gemerkt.
Hätten die Franzosen nicht andere Straßenschilder als wir, hätte ich wohl erst nach Stunden gemerkt dass wir nicht mehr in Deutschland sind.

Während die Sonne am Horizont aufging und den neuen Tag einleutete, wurden auch wir immer munterer und die anfänglich Müdigkeit verflog sehr schnell.

Auf den Autobahnen in Frankreich herrscht gähnende Leere.
Es war kilometerweit kein anderes Fahrzeug unterwegs.
Einerseits ist das natürlich super, da man sehr gut voran kommt.
Andererseits gibt es nichts langweiligeres, als stundenlang stumpf 130 zu fahren.

In Châtelaillon-Plage angekommen suchten wir einen Parkplatz für unseren Van „Helmut“ und machten uns auf den Weg zum Strand.
Leider war Ebbe und das Wasser hatte seinen Tiefstand erreicht.

Zum Abschluss des ersten Tages ging es dann noch zu unserem lieblings Restaurant zum Abendessen an der Strandpromenade…

…wo wir dann auch den Abend ausklingen ließen.

Morgen starte ich dann mit Eigenantrieb die erste Etappe nach Port-des-Barques.
Auch wenn Helmut nicht mehr der Allerjüngste ist, hat er es trotzdem noch drauf 😎
