Die heutige Etappe bestand aus zwei bzw. drei Teilen.
Der erste Teil war eine relativ kurze Strecke von knappen zehn Kilometern bis nach Royan.
Die Strecke dorthin führte nie weit vom Meer entfernt…

…vorbei an einem Leuchtturm…

…und vorbei an Austernhütten denen man hier an der Küste häufiger begegnet.

In Royan angekommen musste ich erst einmal durch die ganze Stadt in Richtung Fährhafen fahren.

Gott sei dank musste ich mich dabei nicht durch den Verkehr oder durch die ganzen Fußgänger schlängeln, sondern kam durch den sehr guten Radweg schnell voran.

Auf dem Weg zum Hafen kam ich noch an einigen wenigen Denkmälern vorbei…

…bis ich dann schließlich die Fähre sehen konnte, die uns über „La Gironde“ bringen sollte.

Da ich seltsamerweise mit dem Brett schneller war als meine Freundin mit Helmut…

…wartete ich dort bis die beiden endlich eintrafen und hoffte darauf, dass die Fähre nicht bereits ohne uns losfuhr.

Aber die beiden haben es noch rechtzeitig geschafft und ich bin kurzerhand aufgesprungen und mit auf die Fähre gefahren…

…die uns dann rüber nach „La Pointe de Grave“ brachte.

Dort angekommen sprang ich wieder ab und rollte wieder mit Eigenantrieb weiter.
Zu Beginn dieses Teils der Etappe ging es noch direkt neben dem Strand entlang…

…bevor sich die Strecke dann in endlosen Geraden hinter den Dünen verlor.

Die einzige Abwechslung auf diesen Wegen war die wechselnde Vegetation oder dass hin und wieder eine Straße den Weg kreuzte.

Es ging etliche Kilometer stur gerade aus.
Nicht eine einzige Kurve auf dem Weg.
NICHT EINE EINZIGE!!!

Also musste ich mir die Zeit vertreiben indem ich beim Fahren ein wenig mit der Kamera spielte.

Das letzte Stück vor dem Campingplatz in Montalivet ging, als hätte man es anders erwartet, ewig gerade aus.

Dort angekommen machten wir uns fertig und gingen noch ein paar Stunden an der Strand..

…und aßen am frühen Abend noch eine Pizza beim französischen Italiener. 😀

Später am Abend zogen noch ein paar Wolken über dem Meer auf.
Hoffentlich bleiben die nicht länger, denn die letzten Tage waren perfekt zum Skaten…
