Pyla sur Mer

Als ich am Vormittag in Richtung „Cap-Ferret“ aufgebrochen war, hatte sich das Wetter im Vergleich zu gestern kaum verändert und der Himmel war immer noch grau.

Ich fuhr anfangs noch durch kleinere Dörfer bis ich dann wieder auf den EuroVelo traf.

Hier kam ich wieder sehr gut voran und auch am Himmel kam immer mehr Blau zwischen den Wolken hindurch.

Je näher ich meinem ersten Ziel kam, umso weiter weg von der Hauptstraße führte mein Weg.

Als ich dann in „Cap-Ferret“ ankam musste ich nur noch die Anlegestelle für die Fähre finden, die mich über die Bucht „Bassin d’Arcachon“ bringen sollte.

Gerade noch rechtzeitig habe ich es geschafft ein Ticket für die Überfahrt nach Arcachon zu kaufen und zur Fähre zu kommen.

Nach einer guten halben Stunde kam ich dann auf der anderen Seite der Bucht in Arcachon an…

…und machte mich gleich auf den Weg entlang der Strandpromenade…

…in Richtung des heutigen Ziels, der größten Düne Europas, der „Dune du Pilat“.

Von Arcachon aus waren es nur noch ungefähr zehn Kilometer, die ich dank des guten Radweges recht schnell hinter mich gebracht hatte.

Am Campingplatz bei Pyla-sur-Mer angekommen legte ich rasch meine Ausrüstung ab und es ging direkt zur Düne.

Und die war einfach nur gewaltig.
Beinahe senkrecht türmen sich die Sandmassen vor einem auf…

…und diese zu erklimmen ist alles andere als ein Spaziergang.

Oben angekommen erkennt man erst wie gigantisch die Ausmaße der Düne, die bis zu 110 Meter hoch, 500 Meter breit und etwa 2,7 Kilometer lang ist, sind.

Um zum Strand zu gelangen reicht es natürlich nicht einfach aus die Düne zu erklimmen.
Man muss auf der anderen Seite auch wieder hinunter steigen, hat dabei aber eine unglaubliche Aussicht…

…und kommt dabei auch mitten durch ein Gleitschirm-Eldorado.

Unten am Strand angekommen lagen meine Freundin und ich noch ein paar Stunden in der Sonne bis es Abend wurde…

…und wir uns wieder auf den beschwerlichen Rückweg, durch eine wüstenähnliche Szenerie, machten.

Auf dem Gipfel der Düne angekommen legten wir noch eine kurze Pause ein und sahen noch eine Weile dem Sonnenuntergang über der Bucht zu…

..bevor es dann wieder nach untern zum Campingplatz ging auf dem wir die heutige Nacht verbringen werden.