Labenne

Heute sind wir irgendwie sehr früh wach geworden und dann auch schon recht früh aufgebrochen.
War aber nicht schlimm, denn so musste ich schon mal nicht durch die krasse Mittagshitze fahren.

Am Anfang der heutigen Etappe teilte ich mir die Straße noch mit den Autos und allem anderen motorisiertem.

Die meiste Zeit führte die Route heute aber wieder über Radwege neben der Straße.

Ich bin immer wieder erstaunt darüber wie gut das Radwege-Netz hier ausgebaut und auch genutzt wird…

…bis mir dann wieder klar wird dass die Radwege hier zu einem Teil der Tourismus-Infrastruktur gehören und dass die meisten Menschen die mir hier auf dem Radweg begegnen Touristen oder Radreisende sind.

Auf meiner heutigen Strecke kam ich durch mehrere kleine Städte und hatte dabei auch ein paar Flüße zu überqueren.

Hier gab es aber diesmal Brücken und ich musste nicht extra eine Fähren nehmen.

Ich folgte heute auch eine ganze Weile einem kleinen Fluß…

…der sich durch mehrere Dörfer mit ein paar interessanten alten Gebäuden schlängelte…

Nachdem ich den kleinen Fluß dann überqueren und hinter mir lassen musste…

…begegnete mir ein junger Franzose der eines meiner weiteren Boarding-Hobbies mit mir teilt.

– Hier steht ein vollausgestattetes Trampa Holy Pro mit 160Kv DualMotor-Antrieb!!!
Das Teil hat 7200 Watt Gesamtleistung, das sind fast 10PS !!! –

Nachdem wir uns ein wenig über unser Hobby unterhalten und gefachsimpelt haben setzten wir beide unsere Reise weiter fort und wenige Kilometer später kam ich auch schon am heutigen Zielort Labenne an.

Da ich heute bereits sehr früh losgefahren bin, kam ich auch dementsprechend früh schon am Ziel an und somit war noch viel freie Zeit übrig.

Also Freundin und Sachen gepackt und ab ins Dorf.
Dort kurz ein Eis geholt…

…und dann ab an den Strand.

Da gerade die Flut einsetzte hatten wir sehr viel Spaß in den Wellen, die hin und wieder auch recht groß wurden.
Hier verbrachten wir den restlichen Tag, bevor wir dann am Abend zu unserem Bus zurückkehrten.

Die morgige Etappe wird dann die letzte in Frankreich sein, denn Übermorgen werde ich die spanische Grenze überqueren.