Port-des-Barques

Gleich nach dem Frühstück im Hotel ging es auch direkt los auf die Straße in Richtung Port-des-Barques.
Das Wetter war traumhaft und die Straßen konnten auch nicht besser sein.
Zu Beginn ging es über verlassene Straßen, mit nagelneuem Asphalt, zwischen den Feldern hindurch.

Zwischendurch gab es immer mal wieder einen Bahnübergang an dem ich etwas mit dem Motiv herumexperimentieren konnte.

Zu meiner Überraschung fuhr ich bereits Heute ein kurzes Stück auf dem Eurovelo-Radweg…

…der auch hier schon unglaublich gut ausgebaut war.

Da die Sonne schon mittags ziemlich heftig war, war ich über jedes kleine Wäldchen dankbar das ein wenig Schatten spendete…

…bevor es dann wieder zurück in die Hitze ging.

Nach ein paar Stunden im Nirgendwo kam ich dann in Rochefort an…

…wo ich eigentlich vor hatte den Fluss „La Charente“ mit der Schwebefähre zu überqueren.
Doch leider war die Überfahrt wegen Wartungsarbeiten gesperrt.

Aber es gab ja auch noch andere Fähren die mich auf die andere Seite des FLussen bringen konnten.
Also kurz umdisponiert, GPS neu gestellt und weiter.

Leider war die Strecke ab hier nicht mehr so gut in Schuss wie davor und so wurde es auch etwas anstrengender zu fahren.

Nach einer guten Stunde Umweg hatte ich dann endlich die Fähre erreicht und konnte über den Fluss übersetzen um die Etappe wieder nach Plan fortzusetzen.

Zunächst ging es durch das winzige Dorf Soubise,…

wo ich ein paar schöne alte Gebäude auf der Strecke entdeckte.

Anschließend führte der Weg wieder hinaus zu den Feldern…

…bis ich dann endlich das heutige Etappenziel „Port-des-Barques“ erreicht hatte.

Auf dem dortigen Campingplatz warteten auch schon Helmut und meine Freundin auf mich und es gab noch etwas zu essen,…

… bevor wir dann einen kurzen Ausflug zur „L’Île de Madame“ machten um dort den Abend zu genießen.

Insgesamt war der erste Tag der Tour ein sehr anstrengender aber auch sehr schöner Tag als Einleitung in die Etappen die noch folgen sollen.


Morgen geht es dann weiter auf die zweite Etappe mit dem Ziel „Royan“.

Châtelaillon-Plage

Die ersten 1000+ Kilometer wären schon mal geschafft…

Nach einer sehr kurzen Nacht ging es mitten in selbiger los in Richtung Frankreich, nach Châtelaillon-Plage wo letztes Jahr die Tour geendet hatte und die diesjährige Tour beginnen soll.
Also kurzerhand Freundin und Gepäck in den Van gestopft und ab auf die Autobahn.
Zum Glück ist dort Samstag-Nachts nicht so viel los wie in der Innenstadt von Stuttgart. – Es war wie ausgestorben….

Wir kamen unglaublich gut voran und fuhren durch die Nacht bis in den Morgengrauen.

Als dann Stück für Stück der Tag anbrach überquerten wir die Grenze nach Frankreich.

Um ehrlich zu sein haben wir von einer Grenze (gerade in Zeiten von Corona nichts) gemerkt.
Hätten die Franzosen nicht andere Straßenschilder als wir, hätte ich wohl erst nach Stunden gemerkt dass wir nicht mehr in Deutschland sind.

Während die Sonne am Horizont aufging und den neuen Tag einleutete, wurden auch wir immer munterer und die anfänglich Müdigkeit verflog sehr schnell.

Auf den Autobahnen in Frankreich herrscht gähnende Leere.
Es war kilometerweit kein anderes Fahrzeug unterwegs.
Einerseits ist das natürlich super, da man sehr gut voran kommt.
Andererseits gibt es nichts langweiligeres, als stundenlang stumpf 130 zu fahren.

In Châtelaillon-Plage angekommen suchten wir einen Parkplatz für unseren Van „Helmut“ und machten uns auf den Weg zum Strand.
Leider war Ebbe und das Wasser hatte seinen Tiefstand erreicht.

Zum Abschluss des ersten Tages ging es dann noch zu unserem lieblings Restaurant zum Abendessen an der Strandpromenade…

…wo wir dann auch den Abend ausklingen ließen.

Morgen starte ich dann mit Eigenantrieb die erste Etappe nach Port-des-Barques.

Auch wenn Helmut nicht mehr der Allerjüngste ist, hat er es trotzdem noch drauf 😎