Ondarroa

Zum Glück hat der Wetterbericht keinerlei Ahnung von Wettervorhersage 🙂

Eigentlich sollte es heute laut Wetterbericht den ganzen Tag regnen, was sich allerdings bereits am Morgen als knallharte Lüge herausstellte.
Es war warm und der Himmel nahezu Wolkenfrei.

Also ging es los auf die heutige Etapp, die zunächst in Zumaia am Hafen entlang über Radwege führte.

Ein Bild von einer Kirche auf dem Weg muss auch mal wieder sein.

Es dauerte nicht lang, dann ließ ich Zumaia hinter mir und wanderte wieder über den Jakobsweg…

…und natürlich erstmal wieder bergauf…

…um einen wundervollen Blick über das kleine Städtchen zu bekommen.

Zu Beginn waren die Feldwege noch recht gut befahrbar, zumindest der Teil der nicht bergauf ging.

Leider blieb dieser Zustand nicht lange erhalten, denn kurze Zeit später fand ich mich auf einer Schotterpiste wieder…

…die sich nach und nach immer weiter den Berg hinaufschlängelte und dabei ein atemberaubendes Panorama über die Ausläufer der Pyrenäen bot.

Eine ganze Weile lang wanderte ich so am Berghang entlang und hier und da zeigten die kleinen Marker am Wegesrand an, dass man sich noch auf dem richtigen Weg befindet.

Auch wenn diese Wanderei echt anstrengend ist und ich die ganze Zeit ein Longboard mit mir herumschleppe ist die Aussicht die man hier oben hat Entschädigung genug.

Nachdem ich nun mehrere Stunden gewandert war erreichte ich dann endlich wieder eine asphaltierte Straße…

…da hier relativ viel Verkehr herrschte war ich mir nicht mehr so sicher ob ich noch auf dem richtigen Weg war und befürchtete schon dass ich die bereits zurückgelegten Kilometer wieder zurück musste.
Bis mir dann ein Schild mitteilte, dass ich doch richtig war.

Auf dieser Straße überquerte ich dann noch eine Autobahn…

…bevor sich die Szenerie dann schlagartig änderte.

Auf dem Weg hinter dem Zaun erwartete mich eine ungewöhnliche aber recht angenehme Begengnung in Form einer kleinen Eselfamilie.

Nach einer kurzen Unterhaltung über das Wetter 😀 machte ich mich weiter auf meinen Weg, der zunächst wieder einmal steil bergauf führte.

Oben angekommen konnte ich mich sogar wieder rollend fortbewegen und dabei die Aussicht auf die Bucht von Biskaya genießen…

…allerdings konnte ich den Weg bergab leider nicht komplett mit dem Brett zurücklegen, da es so dermaßen steil den Berg hinab ging, dass ich mir den Schuh heiß gebremst hatte und dann doch lieber den restlichen Weg zu Fuß ging.

Unten angekommen kam ich durch ein kleines Städtchen wo es ein paar nette Streetart Werke zu sehen gab.

Ab hier ging es dann direkt am Meer entlang weiter über nahezu perfekt asphaltierte Wege.
Hier machte die Tour wieder richtig Spaß und ich kam richtig gut voran.

Auch im nächsten Städtchen Mutriku auf der Route gab es etwas zu entdecken, so wie diese imposante Kirche Nuestra Senora de la Asuncion.

Lange hielt ich mich jedoch nicht in Mutriku auf, sondern folgte meiner Route die weiter über gut ausgebaute Straßen führte…

…anfangs ließ ich noch auf dem Schotterstreifen neben der Straße was mir aber schnell zu blöd wurde und ich mich auf mein Brett stellte und mich mit dem Verkehr arrangierte.

Diese letzte Abfahrt war auch gleich die schönste des heutigen Tages und dauerte leider nicht allzu lange.
Kurze Zeit später kam ich dann auch schon am Campingplatz in Ondarroa an und machte mich nach einer kurzen Pause auf den Weg zum Strand, wo der Tag heute auch sein Ende finden sollte.