Orinón

Zu Start der heutigen Etappe ließ ich mich zunächst vor die Tore der Stadt mitnehmen um dem Verkehr und dem Trubel aus dem Weg zu gehen.

Ab hier war es dann nicht mehr sehr weit…

…bis ich wieder am Meer war.

Die heutige Route war recth abwechslungsreich und wartete hier und da mit kleinen Überraschungen, wie diesem Tunnel…

…der etwas von einem Bergwerksstollen hatte, auf mich.

Ein großer Teil der Route führte heute direkt an der Küste entlang…

…und machte nur wenige Abstecher ins Landesinnere.

Da gestern ein Tag Städtereise auf dem Plan stand, hatte ich den Jakobsweg ein wenig aus den Augen verloren.

Auch wenn ich ihm nicht direkt folge, so freut es mich dennoch wenn ich hin und wieder einen Teil von ihm mit meiner Route kreuze.
Und zudem erleichtern die gelben Markierungen die Navigation ungemein.

Auch wenn die heutige Etappe die meiste Zeit über gut ausgebaute Straßen führte, hieß das nicht, dass es keine Steigungen geben sollte.

Aber es hat doch jeder Aufstieg auch seine guten Seiten, wie den großartigen Ausblick über den bereits zurückgelegten Weg oder…

dass es auf der anderen Seite auch wieder hinunter geht. 🙂

Die 10% Gefälle haben nicht nur unglaublich viel Spaß bei der Abfahrt gemacht, sonder auch zeitlich einen guten Vorteil verschafft und mir dazu noch einen gehörigen Motivationsschub gegeben.

Unten im Tal angekommen kam ich durch ein kleines Bergbau-Dorf wo ich Anita, eine kleine Dampflok die mich ein wenig an Emma aus Jim Knopf erinnert hat, getroffen habe.

Das kleine Bergbau-Dorf verließ ich natürlich standesgemäß durch einen Tunnel quer durch den Berg.

Und auch hier gab es wieder eine gute Packung Motivation oben drauf.

Auf dem weiteren Weg kam ich dirch mehrere Küstenstädte, sah alte Kirchen…

…und auch diese interessante Grotte, die von den Gezeiten durchspült wird und sogar zum Baden freigegeben ist.

Leider gab es auch heute ein paar Abschnitte auf der Strecke die ich wandernd zurücklegen musste.

Doch waren diese deutlich weniger als an den Tagen zuvor und durch die vielen guten Möglichkeiten…

…es einfach mal wieder rollen zu lassen, fielen die kurzen Wander-Abschnitte kaum ins Gewicht.

Gegen späten Nachmittag kam ich dann an der Bucht, in der das heutige Lager liegt an…

…und musste aber erstmal den Fluss der in die Bucht mündet überqueren…

…was leider die restliche Route zu einer Waldwanderung machen sollte.

Nur die imposante Autobahnbrücke die den Fluss in einiger höhe überragt und sich quer durch die Natur schneidet erinnerte daran, dass ich nicht weit weg von der Zivilisation war.

Denn auf den Trampelpfaden war für die letzten Kilometer nicht der geringste Hinweis, nicht das leisteste Geräusch das nicht natürlichen Ursprungs war zu vernehmen.

Es war so unglaublich friedlich und beruhigend…

Die letzte Wander-Etappe hat dann doch noch etwas Zeit in Anspruch genommen bevor ich dann den Campingplatz erreichte, wo auch schon Helmut wartete.

Hier legte ich nur kurz die Ausrüstung und mein Longboard ab…

…um auf direktem Weg zum Strand zu gehen um dort den Abend zu verbringen.

Hoffentlich setzt sich der Trend mit den immer besser werdenden Straßenverhältissen und steigende Anzahl an Abfahrten in den kommenden Etappen fort…