Loredo

Nachdem sich am gestrigen Abend die Wolken langsam auflösten hatte ich schon die Hoffnung, dass am nächsten Morgen die Sonne scheinen wird.

Doch leider sollte es wieder einmal ein sehr grauer Tag werden, wie ein letzter Blick auf den Strand vor der Abreise zeigte.

Zu Beginn der heutigen Etappe ging es über perfekte Radwege weg vom Campingplatz…

…und ein Stück entlang des Jakobsweges.

Kurze zeit später fand ich mich dann mitten auf einer Landstraße wieder, auf der glücklicherweise sehr wenig Verkehr herrschte…

…und ich somit sehr viel Strecke skatend zurücklegen konnte.

Auch wenn ich so sehr gut voran kam, war die Fahrt auf dieser Landstraße bis auf wenige Abwechslungen…

..und ein paar guten Abfahrten recht eintönig.

Ich entschloß mich also, vom Hauptweg abzubiegen und auf die Seitenstraßen auszuweichen, wo ich Anfangs noch über Radwege weiterfuhr…

…und auch den Jakobsweg wieder entdeckte.

Es dauerte nur wenigen Kilometer und ich konnte wieder das Meer sehen…

…und ein paar Biegungen und Kurven später…

…hatte ich dann auch die erste Bucht vor mir.

Ab hier ging es dann über Feldwege weiter…

…vorbei an wunderschönen Buchten und Stränden entlang der Steilküste…

…bevor ich dann auf den letzten Teil der Route kam, der über kleine Landstraßen…

…und zum Schluss noch über einen Radweg bis zum Campingplatz in Loredo führte.

Hier ging es wieder für einen kurzen Abstecher direkt an den Strand…

…bevor wir zum Abendessen zu Helmut zurückkehrten, wo wir noch eine kleine Katze namens Frida zu Besuch hatten.

Frida hat es so gut bei uns gefallen, dass sie während dem Essen die ganze Zeit um uns herumschlich (oder sie hatte einfach nur Hunger) und später neben unserem Bus auf der Wiese spielte und sich von uns streicheln ließ.

Später am Abend klärten die Wolken wieder etwas auf und wir kehrten zum Strand zurück um den Sonnenuntergang über der Bucht von Santander zu beobachten.