Beim Aufstehen schien zunächst noch die Sonne und ich freute mich schon auf eine Etappe bei Sonnenschein und machte mich gegen 11 Uhr auf den Weg.
Es ging zunächst wie gewohnt erstmal einen Berg hinauf und ich konnte noch eine ganze Weile den Campingplatz vom Vortag sehen.

Es dauerte nicht lange und die Sonne verschwand leider wieder hinter den Wolken und sollte sich auch erst wieder gegen Abend zeigen.

Die heutige Etappe führte zum Großteil über asphaltierte oder zumindest gut befahrbare Straßen.
Zum Glück für mich, da ich somit wieder mehr Distanz auf vier Rollen zurücklegen konnte und zum Pech für meine Schuhe, da ich hin und wieder einmal bremsen musste und sich so langsam Löcher in den Sohlen bilden.

Dennoch kam ich durch die Straßenverhältnisse wieder sehr gut voran und hatte ein paar recht gute Abfahrten.

Ein Zwischenziel der heutigen Route war Laredo…

…wo ich zunächst durch die Altstadt…

…mit ihren engen Straßen…

…und später an der Strandpromenade…

…mit den vielen Statuen entlang fuhr.

Hier und da gab es kleine Abzweigungen um von der Strandpromenade durch die Dünen…

…zum Strand in der Bucht von Laredo zu gelangen.

Heute folgte meine Route wieder dem Jakobsweg und ich hatte ein Leichtes mit der Navigation da ich überall den gelben Markierungen folgen konnte.

Eine gelungene Abwechslung gab es dann auch noch…

…denn es gab endlich einmal wieder eine kleine Fähre mit der ich den Kanal zwischen Laredo und Santona überqueren durfte.

Hier lernte ich während der überfahrt auch noch Nico kennen, einen Pilger auf Ingolstadt der sich vorgenommen hatte den gesamten Camino del Norte von San Sebastian bis nach Santiago de Compostella mit seinen ca. 850km in 30 Tagen zu wandern.
Ich wünsche ihm/dir dabei viel Erfolg und natürlich „Bon Camino“.
(Ich wusste nicht ob ich dein Bild hier verwenden darf, also falls du das hier ließt gib doch einfach kurz bescheid.)
In Santona angekommen ging es dann einmal quer durch die Stadt in Richtung Campingplatz.

Es war nur noch ein Katzensprung bis zum Ziel und zudem auch noch der bisher beste Belag auf der diesjährigen Tour.

Da dieser Radweg auch ein Teil des Jakobsweges ist habe ich bereits heute ein sehr gutes Gefühl und auch ein wenig Vorfreude auf die morgige Etappe.

Am Campingplatz angekommen wurde kurzerhand die Ausrüstung abgelegt und es ging ab an den Strand der direkt an den Platz grenzt.

Hier entdeckten wir eine Höhle in einer Felswand…

…in der sich eine kleine Grotte befindet.

Da die Flut aber bereits im Anmarsch war konnten wir uns leider nicht allzu lange in der Grotte aufhalten…

…und kehrten somit zum Strand zurück wo wir dann noch den Abend verbrachten.
In der Zwischenzeit hatten wir Bekanntschaft mit einer weiteren Pilgerin, Eleni, aus der Nähe von Stuttgart gemacht mit der wir bei netten Gesprächen den Abend am Strand ausklingen ließen.
