Die heutige Etappe war geprägt von Kirchen, dem Jakobsweg und immer wiederkehrenden Regenschauern.
Da es letzte Nacht zu regnen begonnen hatte und seitdem noch nicht wieder aufgehört hatte ließ ich mich ein paar Kilometer mit Helmut mitnehmen um aus der festgefahrenen Regenwolke zu entkommen.
Kurze Zeit nachdem ich dann abgesprungen und auf dem Brett weitergefahren war kam ich bereits wieder auf den Jakobsweg…

…der mich sogleich über Feldwege…

…an der ersten Kirche für heute vorbei führte.

Ein Schild am Wegesrand erinnerte mich daran, dass es ab hier dann „nur“ noch 530 Kilometer nach Santiago seien, was immernoch fast zwei Wochen in Anspruch nehmen würde.
Aber Santiago soll nicht mein diesjähriges Ziel sein.

Es ging wandernd weiter über Schotterwege…

…durch kleine Dörfchen die aus kaum mehr als einer Hauptstraße bestanden…

…und skatend weiter über einsame und verlassene Landstraßen.

Auch die ein oder andere längere Abfahrt war auf der heutigen Route mit dabei.

Zwischendurch stieß ich dann auf die zweite Kirche auf dem Weg…

…bevor es dann eine ganze Weile lang über eine einsame Landstraße quer durch einen Wald ging.

Als ich den Wald dann wieder verlassen hatte, zeigte sich auch endlich mal wieder der blaue Himmel zwischen den Wolken.

Anschließend durchquerte ich die Ortschaft Cóbreces wo ich dann an Kirche Nummer drei…

…nebst einem Zisterzienserkloster vorbei kam.

Die heutige Route versuchte ich so nah wie möglich am Jakobsweg zu bleiben, der mich auch immerwieder zu sehr schönen Orten wie dieser Bucht führte…

…von der es zunächst über Holzplanken durch einen kleinen Sumpf…

…und dannach querfeldein bis zum nächsten Feldweg führte.

Allerdings haben solche schönen Orte auch immer einen Haken und im Falle der Bucht ist es der, dass man auf der einen Seite erst hinunter zu ihr und auf der anderen Seite dann wieder hoch auf die Klippen muss.
Aber von da oben hat man eine wunderbare Aussicht über die bereits zurückgelegte Strecke.

Oben auf den Klippen angekommen ging es über Feld- und Schotterwege weiter…

…und durch kleine alte Städtchen…

…bis mich der Weg zu einer Hauptstraße führte, die der letzte Abschnitt der heutigen Etappe sein sollte.

Kurz vor dem Campingplatz überquerte ich noch eine Brücke mit der Flussmündung…

…zur Bucht neben der das heutige Lager liegen sollte.

Leider hatte es kurz nach meiner Ankunft wieder angefangen zu regnen und so mussten wir uns über den späten Nachmittag in Helmut zurückziehen und warten bis der Regen vorbeigezogen war.

Nach ein paar Episoden unserer aktuellen Lieblingsserie war der Regen dann auch wieder verschwunden und wir konnten die Hecktüren öffenen und den Blick über die Küste in vollen Zügen genießen.

Wir richteten uns hinter Helmut direkt an den Klippen gemütich ein um dort zu essen und den Abend gemeinsam ausklingen zu lassen.
