Llanes

Sonne!!!
Zumindest teilweise, aber Sonne ist Sonne.

Der Tag startete mit einem Frühstück bei Sonnenschein direkt an den Klippen…

…bevor ich mich dann auf die heutige Etappe begab, die zu Beginn vorbei an ein paar sehr schönen Seen führte.

Später kam ich an einigen kleinen Städten vorbei…

…von denen San Vincente de la Barquera von weitem deutlich am schönsten gelegen war.

Für mich ging es heute viel über Feldwege, die größtenteils sehr gut ausgebaut waren wodurch ich sehr gut voran kam.

Leider war auch immer mal wieder eine Landstraße mit dabei.
Eigentlich sollte ich über Landstraßen am schnellsten voran kommen aber durch den Verkehr ist man immer wieder dazu gezwungen auf den Seitenstreifen auszuweichen, was ziehmlich anstrengend und teilweise auch echt gefährlich ist, da Seitenstreifen leider immer die Angewohnheit haben jede Menge Steine zu sammeln die das Fahren zu einer echt holprigen Angelegenheit machen was bei höheren Geschwindigkeiten richtig uncool werden kann.
Von daher versuche ich Landstraßen die noch befahren werden eher zu meiden und weiche lieber auf gut ausgebaute Feldwege aus.

Heute war zwischendurch auch wieder einmal wandern angesagt.
Ist aber nicht so schlimm, hab ja nagelneue Schuhe an 🙂 …

…die nun leider nicht mehr so richtig neu wirken.

Der Wanderweg war eine einzige Schlammpiste und mich hätte es ein paar mal beinahe in den Matsch gesetzt.

Nach dieser abenteuerlichen Passage ging es dann zum glück wieder auf zivilisierteren Wegen weiter…

…und nachdem ein kleines Örtchen mit Fluss durchquert hatte…

…ging es auch schon wieder einen Berg hinauf und ein Blick zurück zeigte wie schön sich die kleinen Dörfchen hier in die Natur einbinden.

Es ging eine ganze Weile lang bergauf…

…und oben angekommen machte ich eine kurze Pause neben einem kleinen Häuschen indem ein Kreuz angebracht war.
Ich weiß zwar nicht wie man diese Häuschen nennt, aber sie haben mit Sicherheit mit den religiösen Pilgern zu tun die den Jakobsweg wandern.

Kurz nach dem Gipfel ging es dann über eine glücklicherweise komplett leere Landstraße den Berg wieder hinunter und ich konnte wieder ein wenig Zeit gut machen…

…bevor es erneut über staubige Pisten wandernd weiter ging.

Zwischendurch wieder über eine Landstraße…

…vorbei an einer Flussmündung…

…und zu guter Letzt noch einmal über einen Wanderpfad bis ich dann endlich den heutigen Campingplatz erreicht hatte.

Da dieser wieder einmal direkt an einer Bucht liegt, ging es auch direkt dort hin und anschließend sofort in die Wellen.

Als wir nach dem Baden am Strand herumlagen bemerkten wir einen kleinen Meeresbewohner der uns entweder etwas mitteilen wollte oder nur mit seinen Scheren angeben wollte.

Wir verbrachten noch den ganzen Abend am Strand bevor wir dann zum Essen zu Helmut zurückkehrten…

…und den Tag langsam ausklingen ließen.