Lluarca

Nachdem der heutige Tag mit Regen begonnen hatte und die gesamte Bucht in starken Nebel tauchte, haben wir uns dazu entschieden den Tag mit einem Besuch im Aquarium zu starten.

Im Aquarium waren insgesamt 12 Ökosysteme wie der Atlantik, die Karibik oder der Pazifik dargestellt und besonders bemerkenswert waren hier die riesigen Becken.

Nachdem wir unsere Tour beendet hatten ging es zunächst mit Helmuts Diesel-Power raus aus dem Stadtzentrum…

…bevor ich dann am Rand der Außenbezirke wieder auf mein Brett stieg.

Größere Städt haben immer mindestens zwei Gesichter, das habe ich auf meinen Reisen bisher gelernt. Die eine Seite die man auf den üblichen Touri-Reisen sieht, die Seite des täglichen Lebens und dann noch die schmutzige Seite mit den dreckigen und stinkenden Industrieanlagen.
Durch letztere gelangt man häufig wenn man längere Touren durch ein Land macht und ich habe bisher von sehr vielen Städten auf meinen Reisen auch diese Seite kennen lernen dürfen.
So auch heute.

Es dauerte eine ganze Weile bis ich von den Straßen auf einen Fußgängerweg wechseln konnte…

…und dieser schlängelte sich dann noch ein Stück an einem kleinen Fluß entlang durch das Industriegebiet.

Dennoch muss ich zugeben dass der Asphalt hervorragend zum Skaten war 🙂

Nachdem ich das Industriegebiet hinter mir gelassen habe gelangte ich auf eine Fahrradautobahn…

…die entlang des kleinen Fußes verlieft und an der hier und da Kunstobjekte ausgestellt waren.

Zwischendurch kamen immer wieder kurze Regenschauer auf und hatte meine Mühe nicht jede Pfütze die sie hinterlassen hatten mitzunehmen.

Ein paar Kilometer weiter gelangte ich dann an ein kleines Küstenstädtchen…

…mit einer wunderschönen Bucht…

…an deren einem Seitenarm sich eine Aussichtsplattform befindet…

…die man über einen Steg über die Felsklippen erreichen kann.

Von dieser Plattform aus hat man eine wunderbare Aussicht über die schroffen Felsformationen und natürlich auch über die Bucht und den Ozean.

Vor dieser Plattform kann man noch einige Kunstwerke die über mehrere Wege verteilt sind bestaunen.

Für mich ging es aber weiter auf die Route, und das zunächst durch einen Tunnel dessen Fußgängerweg recht abenteuerlich anmutete.

Hinter dem Tunnel dauerte es dann auch nicht mehr lange und ich betrat meinen für heute ersten unbefestigten Wanderweg.

Dieser dauerte glücklicherweise nicht allzu lange und ich konnte bald wieder auf mein Brett steigen…

…und eine sehr geile Abfahrt hinunter skaten.

Bis ich dann endich das kleine Dörfchen Santa Maria del Mar erreicht hatte…

…wo eigentlich in direkter Nähe zum Strand unsere heutiger Campingplatz sein sollte.

Leider kam hier die erste schlechte Nachricht auf uns zu, denn hier war alles komplett belegt.
Uns wurden ein paar Adressen in der Nähe gegeben bei denen wir es einmal versuchen sollten, doch auch hier war alles restlos ausgebucht.
Somit blieb uns leider nichst mehr anderes übrig als auf den nächsten Campingplatz auf unserer Tour auszuweichen.

Und so fuhren wir dann mit Helmut eine Station weiter…

…und konnten dann doch noch am Abend unser Lager aufschlagen.

Da wir also eine Etappe überspringen mussten war somit heute schon einer der letzten drei Tage der diesjährigen Tour und so kommt das Ende mit riesen Schritten näher.