Es geht also wieder los. Eine neue Tour beginnt.
Da der Startpunkt dieses Jahr bereits sehr weit weg von Deutschland ist, haben wir beschlossen die Anreise auf mehrere Tage zu verteilen. Und da die ganze Autobahnfahrerei stink langweilig ist, habe ich wiederum beschlossen aus drei Tagen einen einzigen Eintrag zu machen.
Will ja keiner sehen, die ganzen Bilder von der Autobahn.
Nachdem in der Nacht von Freitag auf Samstag Ausrüstung und Proviant in Helmut verladen wurden, starteten wir unsere Reise früh am Samstagmorgen.

Zunächst ging es über fast menschenleere Autobahnen…

…durch kleine verschlafenen Dörfer…

…quer durch Frankreich.

Es dauerte etwas mehr als acht stunden bis wir das erste Etappenziel in Merlins erreichten…

…und Helmut eine Verschnaufpause gönnen konnten.

Wir übernachteten in einem kleinen Hotel in Merlins, dass direkt an einem See liegt.

Am Abend unternahmen wir einen Spaziergang rund um den See um uns nach der langen Fahrt noch die Beine zu vertreten…

…und den Abend in Ruhe ausklingen zu lassen.

Denn bereits früh am nächsten Morgen hieß es direkt wieder zurück auf die Straße…

…und ab auf die Autobahn in Richtung San Sebastian.

Dort angekommen wurde Helmut zügig in seine Parkbox rangiert, das Reisebepäck aufs Hotelzimmer gepackt und es ging über Strandpromenade…

…hinein in die Altstadt wo es erst einmal etwas zu essen gab und wir ein wenig durch die kleinen Läden bummelten…

…bevor wir uns dann am frühen Abend wieder zurück auf den Weg zum Hotel machten.


Nachdem es Nacht geworden war konnte ich es mir jedoch nicht nehmen lassen noch einmal zur Bucht zurück zu kehren…

…um noch die Lichter der Stadt einzufangen.

Der letzte Abschnitt sollte für Helmut der anstrengendste werden, denn nun lagen die Pyrenäen vor uns die wir überqueren mussten.

Es ging bergauf und bergab, doch Helmut kämpfte sich tapfer durch bis wir das Gebirge schließlich hinter uns ließen…

…und den Rest der Etappe mit Blick auf den Atlantik zurücklegen konnten.

Nach 2000 km waren wir dann endlich am Ziel der 3-tägigen Anreise, Barreiros, angekommen und bauten erst einmal unser Lager auf…

…bevor wir uns auf den Weg zum Strand machten…

…wo wir den Wellen der einsetzenden Flut zusahen…

…und einen kleinen Abendspaziergang unternahmen, bevor wir zu Helmut zurückkehrten um zu Abend zu Essen und uns shclafen zu legen.

Ab morgen werde ich mich dann wieder unmotorisiert auf meine Reise entlang der Atlantikküste machen und bin schon sehr gespannt und aufgeregt, wer und was mir alles auf der diesjährigen Tour begegnen wird und welche abenteuerlichen Wege ich dieses Jahr gehen werde.