Viveiro – Ein holpriger Start

Den Start der Tour hatte ich mir ehrlich gesagt ein wenig anders vorgestellt…

Aber fangen wir vorne an oder besser bei gestern Abend.

Irgend etwas am gestrigen Abendessen hat meiner Reisebegleitung überhaupt nicht gut getan, denn bereits in der Nacht zeigten sich erste Symptome einer Lebensmittelvergiftung.

Am Morgen war klar, skaten kommt heute definitiv nicht in Frage und so hieß es also rasch zusammen packen und dieselbetrieben ab zur nächsten Apotheke die zwar auf der Route lag aber dennoch einige Kilometer weit weg war.

Nachdem wir die benötigten Medikamente besorgt hatten, beschlossen wir das nächste Ziel direkt anzufahren, mieden dabei aber die Autobahn um die Fahrt so ruhig wie möglich zu gestallten.

Wir fuhren eine ganze Weile an der Küste entlang…

…und legten an einer kleinen Bucht eine Pause ein um etwas frische Luft zu schnappen…

…da lange Autofahrten noch nicht gut verkraftet wurden.

Trotzdem wirkte die kleine Bucht wie ein Ruhepol und durch die frische Brise die vom Meer aus entgegen wehte konnte wieder ein wenig Kraft für die Weiterfahrt getankt werden.

Das letzte Stück vor Viveiro mussten wir dann doch noch die Schnellstraße nehmen.

Am dortigen Campingplatz angekommen, stellte ich unser Lager auf und machte mich sofort auf in die Stadt um ein paar leichte Lebensmittel und Wasser einzukaufen, während mein Travel-Buddy versuchte ein wenig zu schlafen um sich zu erholen.

Auf dem Weg durch die Altstadt kam ich wie schon so oft an alten Kirchen vorbei…

…von denen letztere sogar ein eigenes kleine Koster besaß…

  …welches man sogar frei betreten konnte.

Neben den Kirchen gab es auch wieder viele Statuen zu sehen..

…zu denen ich nicht immer Informationen finden konnte was oder wen genau sie darstellen sollten.

Bei manchen wiederrum war es direkt ersichtlich, Kanonen sind und bleiben eben einfach Kanonen.

Nach der kleinen Erkundungs- und Einkaufstour machte ich mich wieder aud den Weg zurück zum Platz um zu sehen wie es um das Wohlbefinden meiner Begleitung steht.

Heute abend gibt es wohl erstmal leichte Kost in der Hoffnung, dass wir morgen wieder Fit in die nächste Etappe starten und diesen doch sehr holprigen Start hinter uns lassen können.