Heute starteten wir zunächst wieder motorisiert in die heutige Etappe…

…und fuhren erstmal ein wenig entlang der Route um heraus zu finden ob der Kreislauf stabil genug ist um problemlos ein Fahrzeug zu führen.

Zwischendurch hielten wir an einer kleinen Aussichtsplattform an um etwas frische Luft zu schnappen…

…und den Blick über die Bucht zu genießen…

…bevor es dann wieder zurück auf die Straße ging.

Nachdem wir nun einige Kilometer weit gefahren waren und sich soweit keine Anzeichen irgendwelcher Nachwirkungen zeigten, beschlossen wir mich hier am Wegesrand rauszuschmeißen…

…auf dass ich mich nun rollend weiter fortbewege.

Leider war der Spass erstmal nur von kurzer Dauer, denn ich war nur wenige hundert Meter gerollt, als ich schon wieder zu Fuß weitergehen musste.

Der erzwungene Spaziergang zog sich ein ganzes Stück durch den Wald und es ging eine ganze Zeit lang bergauf und bergab…

…bevor ich wieder ausreichend festen Boden unter den Füßen hatte…

…und endlich das Tempo erhöhen konnte.

Doch leider war auch hier nach kurzer Zeit wieder Schluss mit Lustig, und ich musste mein Brett erneut auf den Rücken schnallen und weiter wandern.

Zwischendurch führte meine Route mich leider auch ein Stück entlang einer Hauptstraße. Die sind zwar recht gut asphaltiert, eignen sich aber nur bedingt zum Skaten, da die Menschen hier einen recht wilden Fahrstil pflegen und ich doch sehr an meinem Leben hänge. 😀

Eine Brücke über einen kleinen Bach führte mich dann endlich von der Hauptstraße weg und ich freute mich schon darauf wieder skaten zu können ohne ständig über die Schulter nach hinten sehen zu müssen.

Doch ich hatte mich zu früh gefreut und musste noch einen letzten, richtig steilen Anstieg über eine Schotterpiste meistern…
Wieso kommt das eigentlich auf Bilder nie so raus?
Nächstes mal nehm ich echt ne Wasserwaage mit auf Tour

…bevor ich dann endlich die Straße vor mir hatte auf der ich mich nach Herzenslust austoben konnte.

Zwischendurch wurde die Straße kurz etwas schlechter, aber ausreichend Geschwindigkeit und Gefälle haben das geregelt.

An einem Gebirgssee entlang der Route legte ich noch eine kleine Verschnaufpause ein…

…bevor ich dann die letzten Kilometer noch ordentlich Tempo machte…

…bis ich schließlich das heutige Ziel, Valdovino, sehen konnte.

Die Abfahrt hinunter in die Stadt und zum Strand war leider nicht mehr so schön –> Gehwege, Zebrastreifen und Verkehr…
Am Campingplatz, der direkt am Strand liegt, wartete bereits mein Travel Buddy mit Helmut auf mich…

…um endlich an den Strand zu gehen.

Wo wir dann auch den Abend verbracht haben, bevor wir zurück zu Helmut gingen, etwas aßen und ich diese Zeilen geschrieben habe.

Dieser erste Tag auf dem Brett war durch die vielen Wandereinlagen und Steignungen doch anstrengender als ich erwartet hatte und so fühlen sich meine Beine heute Abend ziehmlich schwer an.
Doch wir wollen den Teufel nicht an die Wand malen, denn jeder Meter auf dem Brett ist jede Wandereinlage wert.