Wie eigentlich jeden Morgen war der Himmel grau und es wehte ein kühler Wind.
Irgendwie habe ich mir das Wetter in Spanien anders vorgestellt.
Aber zurück zum Wesentlichen. Die Route.
Da die heutige Etappe aus planungstechnischen Gründen mein Tagespensum etwas überschritt, fuhr ich ein Stück mit Helmut mit und wir nutzten den Moment auch gleich dafür unseren Proviant wieder aufzufüllen als wir die nächste Stadt erreichten.

Während der Fahrt begegnete uns auch wieder der Jakobsweg, der hier ziehmlich ungemütlich neben dem Verkehr entlang geführt wurde.

Kurz nachdem wir die Stadt hinter uns gelassen haben sprang ich auch schon wieder ab und machte mich rollend weiter auf den Weg.

Die Route führte mich dann durch ein paar Küsterndörfer…

…und vorbei an zahlreichen Buchten.

Zwischendurch musste ich natürlich auch mal einen „Selfie“ machen.

Auch wenn es heute einige Male recht steil bergauf ging waren die guten Straßenverhältnisse ein Traum im Vergleich zu den letzten Tagen…

…und so konnte ich mich bereits beim Hochlaufen auf die kommende Abfahrt freuen.

Und ja, irgendwie habe ich mir (so wie jedes Jahr) wiedereinmal einen Sonnenbrand zugeszogen. 😀
Die Sonne grillt mich auch durch eine Wolkendecke hindurch…

Mitten bei einer Abfahrt musste ich hart bremsen und dachte im ersten Moment ich sehe nicht richtig.
Aber direkt vor mir stand dieser Raubvogel, ich glaube es ist ein Bussard, auf der Straße und sah mich verwundert an bzw. er erwiederte wahrscheinlich einfach nur meinen verwunderten Blick.
Wir waren keinen halben Meter von einander entfernt als ich leider bemerkte, dass er sich wohl seinen linken Flügel verletzt hatte und deswegen hier auf der Straße herum saß und mich so nah an sich heran ließ.
Um ihn zumindest aus der Gefahrenzone Straße zu bekommen half ich ihm sehr vorsichtig mit Hilfe meines Longboards zurück ins Gebüsch.

Nach dieser Begegnung ging es für mich weiter in Richtung Campingplatz, nur leider nicht mehr rollend.

Wie gerne wäre ich diese Strecke gefahren, doch leider ist mein Longboard nicht offroadfähig.

Während dieser Wanderung klarte der Himmel nach und nach immer weiter auf und ich hatte einen wunderbaren Blick über die Hügel und Berge Galiziens.

Ich musste noch ein paar Kilometer weiter wandern…

…bevor ich dann das heutige Ziel in der Ferne sehen konnte…

…wo auch schon Helmut und mein Travel-Buddy auf mich warteten.

Nachdem ich meine Ausrüstung verstaut und mich umgezogen hatte ging es dann auch sofort an den Strand…

…wo ich beim Erkunden der Felsen auch gleich die nächste tierische Bekannstschafft machen durfte…

…denn dieser kleine Krebs hatte sich an einem Felsen versteckt und mich ganz schön erschreckt. 😀

Der Strand lud mit seinen Felsformationen regelrecht zum Erkunden ein und so mussten wir nicht mal lange suchen um diese coole Höhle zu entdecken.

Wir verbrachten noch eine ganze Weile am Strand bevor wir dann am Abend zum Platz zurückkehrten…

…wo es heute zur Belohnung (wofür auch immer) Pizza zum Abendessen gab.

So langsam kommen wir der Westküste immer näher und ich freue mich darauf wenn es endlich Richtung Süden weiter geht.