San Francisco

Da der gestrige Tag einen sehr außerplanmäßigen Verlauf nahm und wir sehr spät einen Platz zum Schlafen finden mussten blieb uns nur die Möglichkeit frei zu stehen.

Das schöne daran ist, dass man sich dabei direkt an den Strand stellen kann und am Morgen bei den Wellen aufwacht.

Da wir leider durch die gestrige Aktion einen Tag verloren hatten und einen festen Zeitplan haben, mussten wir heute ein ganzes Stück aufholen.

Also musste ich erst einmal Busfahren.

Einige Kilometer später sprang ich dann ab um wenigstens einen Teil der heutigen Etappe selbst zurück zu legen.

Der graue Himmel vom Morgen hatte sich auch bereits verzogen und die Temperaturen kletterten nahe an die 30°C Marke.

Es ging zunächst neben einer Hauptstraße recht lang bergauf…

…bis ich dann links auf einen Wanderpfad abbog…

…der sich seitlich am Berg entlang bis zum Gipfel schlängelte.

Von dort oben hat man einen grandiosen Ausblick über die Gipfel bis hinunter zur Bucht von Muros wo auch der heutige Campingplatz liegt.

Auf meinem weiteren Weg begegnete mir noch eine kleine Herde Kühe, die sich sichtlich wunderten was der irre Mensch mit seinem Skateboard auf einem Wanderweg macht.

Kurze Zeit später hatte ich dann den Gipfel hinter mir gelassen und der Weg ins Tal hatte begonnen.

Leider führte dieser direkt an der Hauptstraße entlang, sodass ich immer nur kurze Strecken skaten konnte, da ständig Autos mit ca 90 km/h angeschossen kamen.

Nach und nach kam ich meinem heutigen Ziel immer näher…

…und ich versuchte so schnell wie möglich von dieser Hauptstraße weg zu kommen.

Nach einiger Zeit kam ich dann am Fuß des Berges an und konnte nun endlich an der Hafenpromenade von Muros entlang rollen.

Meine Route führte mich vorbei am Rathausplatz…

…und weiter durch die Altstadt…

…bis ich Muros schließlich über eine Landstraße durch ein kleines Wäldchen verließ.

Hier konnte ich dann endlich wieder ein ganzes Stück auf dem Brett zurücklegen.

Ich kam meinem Ziel, der „Praia da San Francisco“ immer näher…

…um dann am Campingplatz angekommen festzustellen, dass Helmut zu einem Wäscheständer umfunktioniert wurde. 😀

Nach einem kurzen Besuch am Strand erkundete ich noch die Umgebung und entdeckte das Nonnenkloster „Convento de San Francisco do Rial“ direkt hinter dem Campingplatz…

…zu dem wohl auch dieser kleine Pilgerpfad gehörte, der sich ein paar hundert Meter den Berg hinauf schlängelt.

Der Pfad war am Abend noch eine gute Übung um die Beine nach dem heutigen Anstieg wieder ein wenig zu lockern.

Morgen steht ein dann wenig Abwechslung zum bisherigen Programm auf dem Plan.