Santiago de Compostela

Heute stand wie angekündigt etwas Abwechslung auf dem Plan.

Nach dem Frühstück packten wir alles zusammen und machten uns mit Helmut auf den Weg entlang der Küsenstraße…

…bis wir nach einigen Kilometern ins Landesinnere abbiegen mussten, denn das Ziel des heutigen Tages war Santiago de Compostela.

Und das ausgerechnet am Jakobus Tag – heute wird die Hölle in Santiago los sein.

Denn auch der spanische König soll wohl vor Ort sein.

In Santiago angekommen wollte erstmal das dort ansäßige Federvieh unbedingt etwas von meinen Keksen ab haben und natürlich habe ich an so einem Feuertag brüderlich geteilt 😀

Nach dieser kleinen Raubtierfütterung ging es auch direkt hinein in die Altstadt…

…wo es allerlei historische Bauwerke zu bestaunen gab, wie zum beispiel das Kloster San Francisco…

…das Convento de San Francisco…

Das Bedediktinerkloster Monasteiro de San Martino Pinario, das heute als Hotel und Studentenwohnheim genutzt wird und sogar ein Museum für religiöse Kunst beherberg.

..die Igreja de San Fructuoso…

…oder das Rathaus an der Praza do Obraidoro, dem Platz an dem sich sämtliche Pilger nach ihrer erfolgreichen Pilgerreise zusammenfinden und einen Moment inne halten bevor es dann weiter zum wohl beeindruckendsten Gebäude und gleichzeit auch Wahrzeichen der Stadt…

…der beeindruckenden Kathedrahle von San Sebastian geht.

Auch wenn die Schlange zum Eingang in die Kathedrale echt lang ist, darf eine Besichtigung auf keinen Fall fehlen wenn man schon einmal hier ist.

Und so stellten auch wir uns in die Schlange und warteten darauf die Kathedrale von Innen zu bestaunen.

Und das Warten hat sich auf jeden Fall gelohnt.

Im Inneren wirkte alles noch einmal viel gewaltiger. Die Höhe der Decke, die Größe der Räume und vorallem die Akkustik waren unglaublich.

Und der Altar selbst war natürlich auch eine echte Sehenswürdigkeit mit den vielen Goldverzierungen und deren Inszenierung durch den Lichteinfall durch die vielen Fenster.

Ein unglaubliches Bauwerk, vorallem wenn man bedenkt, dass der Bau bereits im Jahr 1075 begonnen hatte und über die Jahrhunderte immer wieder erweitert wurde.

Nach der Besichtigung machten wir uns wieder auf den Weg zurück zu Helmut und fuhren wieder hinaus aus der Stadt…

…und weiter in Richtung Küste…

…von wo aus es dann morgen wieder mit der Tour weitergehen soll.

Der heutige Tag war eine gelungene Abwechslung zu dem ganzen Drucheinander der letzten Tage und ebenso auch ein Muss wenn man schon einmal hier in Galiozien ist.

Hoffentlich war der heutige Tag auch ein wenig erholsam für meinen Travel-Buddy, sodass sie wieder Kraft tanken konnte damit bald wieder ganz fit ist.