Furadouro

Gleich nach dem Aufstehen ging es erst einmal mit der Hilfe meines Travel-Buddys und Helmut raus aus der Stadt.

Auf dem Weg war es mir dann zufälligerweise doch noch möglich ein Bild von der Ponte Dom Luis I zu machen was mir gestern noch verwehrt geblieben war.

Nachdem wir es aus Porto heraus geschafft hatten sprang ich bei der ersten Gelegenheit ab um auf dem Eurovelo selbst weiter zu rollen.

Die Route führte mich zunächst über den Radweg durch kleine Küstenstädtchen…

…und weiter über einen Holzweg…

…direkt am Meer entlang.

Doch leider war die Aussicht wegen dem aufziehenden Nebel nicht ganz so überragend.

Kurze Zeit später fand ich mich dann auch schon wieder auf einem Radweg wieder…

…der mich aber nur zum nächsten Holzweg führen sollte.

Hier wanderte ich eine ganze Weile quer durch die Schilflandschaft…

…die hier und da von kleinen Flüssen durchbrochen wurde…

…bis sich dann die Vegetation wieder änderte und das Ende dieser Wanderung erahnen ließ.

Im darauffolgenden Küstenort war ich für eine kurze Strecke gefangen in einem Pulk von Radfahrern die hier einen Ausflug machten.

Hier wurde mir erst wieder klar, wie schnell ich auf gutem Untergrund eigentlich unterwegs bin.

Hab mich irgendwie gefühlt wie ein Wolf in einer Schaafsherde 😀

Nachdem wir den Ort hinter uns gelassen hatten bogen die Radfahrer ins Landesinnere ab und ich konnte meine Geschwindigkeit wieder steigern und dem Küstenradweg in meinem Tempo folgen.

Einige Kilometer öder Geradeausfahrt später war die einzige Abwechslung die die Route zu bieten hatte wiedermal eine Wanderung.

Doch die Sandpiste sollte mich nicht lange aufhalten und so hatte ich kurze Zeit später schon den nächsten Radweg erreicht.

Dieser führte durch einen Pinienwald und erinnerte mich stark an die Wälder die ich an der französischen Westküste durchquert hatte.

Dieser sollte mich dann auch bis zum heutigen Campingplatz begleiten und wurde nur hin und wieder von kleinen Brücken unterbrochen bei denen ich etwas Tempo rausgehen musste, da es doch sehr holprig auf ihnen wurde.

Das war aber nicht allzu tragisch da die restliche Strecke ein Traum war…

…und ich wiedermal nach Herzenslust „gas“ geben konnte.

Gegen Nachmittag erreichte ich heute das Ziel in Furadouro und wie schon so oft verstaute ich meine Ausrüstung in Helmut, zog meine Badehose an und es ging zusammen mit meinem Travel-Buddy ab an den Strand.

Das Baden in den Wellen, die Teilweise echt groß waren,war eine gelungene Abwechslung zu den letzten Tagen und hatte für sehr viel Spaß und Belustigung, auch der anderen Strandbesucher gesorgt.

Wenn ihr genau hinseht bemerkt ihr vielleicht wie einer der Strandbesucher die Welle gerade voll abbekommen hat. 😀

Oder wurde er von ihr überrascht?

Eigentlich war sie ja etwas zu groß um sie zu übersehen.

Als es dann langsam Abend wurde machten wir uns auf den Weg zurück zu Helmut um zu Abend zu essen und noch etwas zu arbeiten bzw. diese Zeilen hier zu schreiben.