Heute startete der Tag mit grauem Himmel und leichtem Nieselregen.
Die Etappe ging laut Streetview zunächst entlang von Hauptstraßen und über Wanderwege, weshalb wir beschlossen diesen Teil, meinem Knie zu liebe, zu überspringen und ich das erste Stück mit Helmut mitfuhr.

Die Strecke führte über Brücken…

…und durch Pinienwälder…

…bevor der Eurovelo begann und ich ausstieg um den Rest der Strecke noch selbst zurück zu legen.

Der Radweg war die meiste Zeit sehr eben wodurch ich mit relativ geringer Anstrengung gut voran kam.

Die vereinzelten Hügel machten es dann hin und wieder sogar mitunter recht entspannt, da ich hier nur noch auf meinem Brett stehen musste und die Physik den Rest erledigte.
Die Route führte mich heute auch durch einen Pinienwald bzw. das was nach einem Brand noch davon übrig geblieben war…

…und über weite Ebenen die man von den vereinzelten Hügeln aus wunderbar überblicken konnte.
Zum Glück war dieser Teil der Strecke nicht annähernd so lang wie meine Wanderung durch das Ödland wenige Tage zuvor…

…und so war ich bereits nach wenigen Kilometern wieder an der Küste…

…wo ich auch gleich die Gelegenheit nutzte um auf einer Aussichtsplattform eine kurze Pause einzulegen.

Von hier aus führte mich die Route wieder ein paar hundert Meter von der Küste entfernt den Radweg entlang.

Die letzten wenigen Kilometer in Richtung Campingplatz ging es dann auch immer leicht bergab weiter…

…bis ich schließlich den Stadtrand von Sao Martinho erreichte.

Von hier aus war es dann nur noch ein Katzensprung durch die schmalen Gassen der Innenstadt…

…bis hinunter an die Strandpromenade.
Hier konnte ich dann den genialen Radweg an der Strandmauer entlang nutzen…

…um bei einem wunderbaren Blick auf die Bucht von Sao Martinho bis zum Campingplatz zu rollen.

Nachdem ich mich von Longboard und Ausrüstung verabschiedet und kurz geduscht hatte, machte ich mich zusammen mit meinem Travel-Buddy auf den Weg um den kleinen Küstenort zu erkunden.
Nachdem wir ein wenig im Ort gebummelt hatten gönnten wir uns zur Feier des Tages noch ein ordentliches Essen bevor wir zu Helmut zurückkehrten.

Heute stand ich also für diese Tour das letzte Mal auf meinem Brett.
Zum einen bin ich traurig darüber dass es nun schon wieder vorbei ist, zum anderen jedoch auch froh darüber, dass ich nun mein Bein entlasten und sich mein Knie sich wieder erholen kann.
Das Ding wird jetzt bereits wunderbar blau 🙂
Aber noch ist es nicht ganz zu Ende, denn es folgt noch ein Tag.
Es geht weiter nach Lissabon.