Heute war es nun soweit, der letzte Tag der Tour hatte begonnen.
Direkt nach dem wir wach wurden packten wir alles zusammen und machten uns sofort auf den Weg nach Lissabon.

Dort angekommen ging es auf direktem Weg ins Hotel…

…und anschließend auch gleich weiter auf Sightseeingtour weiter in die Stadt.
Auf unserem Weg kamen wir zunächst am Monumento aos Restauradores, dem Denkmal für den Rastaurationskrieg von 1640 bis 1668, als Portugal gegen die Habsburger gekämpft hat vorbei.

Auf dem weiteren Weg entdeckten wir per Zufall den Elevador de Santa Justa. Einem gusseiserner Personenaufzug aus dem Jahre 1902 der ursprünglich mit Dampfmaschinen betrieben wurde. Heute fährt der Fahrstuhl natürlich mit Elektroantrieb.
Ganz ehrlich, ich hätte echt keine Lust mich eine Ewigkeit hierfür anzustellen wenn ich sehe wie pissed die Leute in der Schlange schauen 😀

Anschließend ging es weiter bis hinunter zum Praca do Comercio auf dem die Estatua do Rei Dom José I, dem König von Portugal, der von 1750 bis zu seinem Tod im Jahre 1777 regierte zu sehen ist.

Direkt im Rücken der Statue steht der Triumphbogen Arco da Rua Augusta, hinter dem die Altstadt beginnt…

…und der von unten betrachtet noch imposanter wirkt als er es bereits von weitem tut.

Unsere Sightseeingtour führte uns weiter zur Kathedrale von Lissabon…

…vorbei am Museum von Saint Antonio…

…und hinaus nach Belem zum beeindruckenden Kloster Mosteiro dos Jeronimos.

Das 300 Meter lange Kloster aus dem Jahre 1502 beherbergt die Sarkophage von Vasco da Gama und verschiedener portugiesischer Könige…

…und gehört seit 1983 zum UNESCO Weltkulturerbe.

Unser Weg führte uns noch an einem Musem vorbei, dass einige gute Motive für ein paar Fotos bereit hielt…

…und umgeben war von jeder Menge Streetart…

…und einem Kunstwerk, dass aus der Nähe betrachtet eher nach einem Umfall aussah…

…aus einiger Entfernung jedoch ein echt cooles Gesamtbild ergab.

Dann ging es auch schon weiter zum Torre de Belem, eines der bekanntesten Wahrzeichen Lissabons.
Der Turm aus dem Jahre 1521 war früher ein Befestigungs- und Leuchtturm aus der Glanzzeit des portugiesischen See- und Handelsimperiums.

Gleich daneben kann man das Monumento aos Combatentes do Ultramar bestaunen.
Ein Denkmal zur Erinnerung an die gefallenen Soldaten des portugiesischen Kolonialkrieges in Afrika von 1961-1974.

Das Fliegerdenkmal Monumento Gago Coutinho e Sacadura Cabral steht ebenfalls in nächster Nähe zum Torre de Belem.

Von hier aus machten wir uns so langsam auf den Rückweg in die Innenstadt und kamen dabei noch an einem kleinen Leuchtturm…

…und dem Seefahrer und Entdeckerdenkmal Padrao dos Descobrimentos vorbei.

Natürlich mussten wir unseren Rückweg so legen, dass wir noch ein paar Bilder von der Ponte 25 de Abril schießen konnten. Der Hängebrücke, die die Stadtteile Alcantara und Almada miteinander verbindet und ein echtes Wahrzeichen der Stadt ist.

Die ca. drei Kilometer lange Hängebrücke, die 70 Meter über dem Wasser verläuft ist weltweit die drittlägste Hängebrücke mit Straßen- und Eisenbahnverkehr. Sie wurde 1966 eröffnet und ähnelt der Golden Gate Bridge in San Francisco und diente 1969 sogar als Filmkulisse für den James Bond Film „Im Geheimdienst Ihrer Majestät“.
Wer genau hinsieht kann im Hintergrund die Christus-Statue Cristo Rei erkennen.
Die 1959 eingeweihte und 28 Meter hohe Statue ist eine direkte Nachbildung der Cristo Redentor Statue in Rio de Janeiro.

Als es dann so langsam dunkel wurde machten wir uns auf den Rückweg zum Hotel…

…und ich schoss hier und da noch ein paar Schnappschüsse…

…der toll beleuchteten Gebäude, Brunnen oder Monumente.

Hier ist nun erstmal Ende für die Tour 2022 und ich werde leider auch mein eigentliches Ziel Gibraltar mit dem Longboard zu erreichen nicht wie geplant nächstes oder übernächstes Jahr schaffen können, da es mich für die nächsten Jahre in ein anderes Land verschlägt.
An dieser Stelle möchte ich allen Menschen, die mir auf meinen Reisen begegnet sind, mir in irgendeiner Art geholfen, mich unterstützt, begleitet oder meinen Blog bis hierher verfolgt haben bedanken.
Ihr seid die Besten und werdet immer ein Teil meiner Erinnerung an diese Reise durch Europa bleiben.
Auch wenn ich mein Ziel nicht wie geplant erreichen werde, so verliere ich es dennoch nicht aus den Augen und habe fest vor es nach meiner Rückkehr nachzuholen.
So, jetzt mach ich aber erstmal Urlaub 😀





































































































































































































