Saint-Jean-de-Monts

Der heutige Tag war irgendwie zäh und wenig motivierend.

Aber gehen wir erstmal an den Anfang zurück.

Am Vormittag war es eigentlich noch ganz ok, der Himmel war zwar ein einziger grauer Brei aber die Straßen waren gut und ich kam recht gut voran.Entlang der Route kam ich an einer Windmühle vorbei……hinter der es dann raus auf die Felder ging wo mich ein ekelhafter Gegenwind erwartete.Ich folgte heute ein kurzes Stück dem EuroVelo 1, dem insgesamt 8.186 Kilometer langen europäischen Atlantikküstenradweg, der sich vom Nordkap bis in den Süden Portugals erstreckt.Doch die Route war heute leider recht eintönig und der Wind machte es dazu nicht unbedingt erträglicher……nur die kleinen Bäche zwischen den Feldern……und die ein oder andere verrückte Aktion auf dem Brett sorgten für etwas Abwechslung. Aber ich wollte ja irgendwann noch ankommen und so hieß es Zähne zusammenbeißen und stumpf Kilometer hacken. Hin und wieder wechselte mal der Fahrbahnbelag… …oder es ging über eine kleine Brücke. Das war dann aber auch schon das höchste der Gefühle und so war ich froh als ich am Campingplatz, der mitten in den Dünen liegt, ankam… …und meine Ausrüstung endlich ablegen konnte. Ein kurzer Ausflug um die Dünen zu erkunden… …sowie ein Abstecher am Strand durften trotzdem nicht fehlen.

War heute leider nur kein Badewetter… …aber wenigstens die Kitesurfer hatten ihren Spaß.

Pornic

Die heutige Etappe startete mit einer kilometerweiten Fahrt…

…quer durch die Salzfelder, in denen die Fleur de Sel mit Hilfe des Windes und der Sonne aus dem Meerwasser gewonnen wird.

Danach führte meine Route weiter nach Saint-Nazaire, wo ich mich mit meiner Freundin traf, die mich dann über die Brücke über den Fluss Loire mitnahm.

Und mir dadurch einen Kilometerweiten Umweg erspart hat.

Vorausschauende Routenplanung zahlt sich aus. 😜

Auf der anderen Seite des Flusses ging es dann über die besten Straßen der gesamten Tour bisher.

Kaum befahren, ziemlich breit…

…und stets ein leichtes Gefälle.

Hier konnte ich mich nach Herzenslust auf der ganzen Fahrbahn austoben.

Bei der ganzen Alsphalt-Surferei fiel mir gar nicht auf wie viel Strecke ich bereits zurückgelegt hatte.

Nach einem kurzen Blick aufs Navi bemerkte ich dass irgendwo hinter den Häusern dieses Wohngebiets doch schon wieder Strand sein musste.

Und ich fand ihn auch.

Nach dem kurzen Abstecher ging es dann weiter über diese ausgezeichneten Straßen…

…danach durch ein kleines Wäldchen…

…und raus zu den Feldern…

…wo ich dann leider wieder eingebremst wurde.

Die Wanderung zog sich dann doch etwas hin.

Aber schließlich kam ich dann in Pornic – irgendwie komm ich nicht so richtig auf diesen Namen klar – an…

…und rollte quer durch das Städtchen…

…in Richtung Campingplatz…

…der wenige Kilometer außerhalb lag.

Gleich nach mejner Ankunft, haben wir uns dann auch schon auf den Weg zum Strand gemacht…

…und dabei ein paar schöne Ausblicke von den Klippen auf die Bucht gehabt.

Nachdem wir dann ein paar Stunden im Wasser waren…

…und in der Sonne lagen…

…machten wir uns dann auf den Rückweg…

…vorbei an den zerklüfteten Felsen…

…zu unserem Bus „Helmut“ um dort noch etwas zu Abend zu essen und den Tag ausklingen zu lassen.

La Turballe

Gleich nach dem Frühstück ging es heute los auf die Strecke. Zunächst noch über Radwege…

…vorbei an verrückt geschmückten Kreisverkehren…

…und weiter über Landstraßen…

…bis die Straße dann plötzlich im Wasser endete.

Aber alles easy, die winzige Fähre kam ja schon angefahren…

…um mich und die Radfahrer die hier bereits warteten zum anderen Ufer zu bringen. Also kurz rein in die Nussschale…

…rüber über den Fluss…

…und am anderen Ufer wieder rauf aufs Brett.

Ab hier ging es dann lange Strecken durch die Felder…

…und quer durch ein Naturschutzgebiet.

Und da mein Navi ja ein richtiger Fan vom Wandern in der Natur ist, hat es entschlossen dass wir dieses Naturschutzgebiet doch noch intensiver erleben sollten.

Ab hier hieß es dann runter vom Brett und los gelaufen.

Und ab einem gewissen Punkt ging es dann wirklich quer durch das Naturschutzgebiet.

Ach was liebe ich mein Navi für diese kurzen Abstecher.

Aber Spaß bei Seite. Dieses Mal bin ich ihm echt dankbar, denn obwohl ich wandern musste hat es mir einen kilometerweiten Weg um das Naturschutzgebiet herum erspart.

Nachdem ich dann wieder auf befahrbaren Wegen war, kam ich durch das einzige kleine Dorf das heute auf meiner Route lag.

Danach ging es weiter über das was die Franzosen anscheinend Landstraße nennen. Sorry Leute, aber das ist ein besserer Feldweg!

Im Anschluss an diesen Feldweg, kam ich dann auf die Straße auf der ich die längste Strecke der heutigen Etappe machen sollte.

Hier wurde ich zwischendurch von einem Regenschauer überrascht.

Doch genauso schnell wie er aufgetaucht ist, war er dann auch schon wieder vorübergezogen…

…und ließ einen strahlend blauen Himmel zurück.

Am Nachmittag habe ich dann La Turballe erreicht und mich direkt zum Campingplatz begeben…

…der nur wenige Meter vom Strand entfernt liegt.

Hier haben wir dann noch die Nachmittagssonne genossen…

…und den Abend mit dem Sonnenuntergang im Meer ausklingen lassen.

Vannes

Bereits kurz nachdem ich die heutige Etappe startete musste ich auch schon wieder anhalten um Fotos zu machen.

Hier von einem Kriegsdenkmal zu ehren der gefallenen französischen Soldaten des ersten Weltkrieges.

Gleich danach wollte eine Kirche, dass ich sie fotografiere…

…und da diese offen stand, habe ich natürlich gleich mal einen Blick hinein geworfen.

Und nein, ganz entgegen der verbreiteten Annahme, fange ich doch kein Feuer sobald ich ein Gotteshaus betrete 😂😇.

Im Anschluss an dieses Selbstversuch wartete bereits das nächste Motiv auf mich. Und zwar dieses Hotel an dessen Fassade die drei Worte „Liberte, Egalite, Fraternite“, die Losungen der französischen Revolution von 1789, geschrieben stehen.

Danach ging es noch recht entspannt weiter…

…bis sich dann endlich ein richtiger Radweg vor mir auftrat…

…der dann auch mehrere Kilometer weit an einer Schnellstraße entlang führte.

Hier konnte ich nun zum ersten Mal auf der diesjährigen Reise richtig Gas geben und über eine lange Zeit eine gute Geschwindigkeit halten.

Doch leider wurde ich bereits nach wenigen Kilometern wieder eingebremst, da die Route nun durch einen Wald führte, dessen Fahrbahn sehr glitschig war.

Gleich nach dem Waldstück ging es dann über eine kleine Fußgängerbrücke…

..mit wunderschöner Aussicht.

Ab hier wurden die Wege zunächst richtig gut…

…bis dann mein Navi mal wieder eine seiner Schnappsideen hatte und ich mich plötzlich auf einem kleinen Trampelpfad…

…und kurz darauf in einem Wald wiederfand.

In mitten diesem Wald stand auf einer Lichtung einsam und verlassen eine kleine Kapelle.

Als ich dann wieder Asphalt unter meine Rollen bekam ging es schlagartig wieder gut voran und ich konnte sogar wenigstens die 30 Km/h Marke knacken.

Bei wunderbarem Belag…

…und so gut wie keinem Verkehr konnte ich die durch das Wandern verlorene Zeit schnell wieder rein holen.

Doch auf mein Navi ist verlass. Das miese Stück hat immer noch ein Ass im Ärmel. 😅

Und ja, auch wenn man es kaum auf dem Bild erkennt, aber das ist wirklich ein Weg…

…und der führte wie so oft quer durch den Wald.

Aber nicht so tragisch, denn direkt danach hatte ich die Randbezirke von Vannes erreicht und konnte auf den gut ausgebauten Radwegen in Richtung Zentrum rollen.

Dort kam ich zunächst an einem wunderschönen alten Karussell vorbei…

…bevor ich mich in die historische Altstadt begab.

Dort kam ich an der Kathedrale von Vannes vorbei, deren ältester Gebäudeteil aus der Zeit um 1020 stammt.

Leider ist die Altstadt so eng gebaut und die Kathedrale so gewaltig, dass man es aus keinem Winkel schafft das Gebäude auch nur annähernd als ganzes zu Fotografieren.

Natürlich musste ich auch hier einen Blick hinein werfen.

Im Innern der Kathedrale gibt es einen weißen „Raum“ dessen Zweck mir nicht ganz klar wird.

Nachdem ich mich genügend umgesehen hatte, ging es weiter durch die kleinen Gassen der Altstadt…

…wo ich noch ein paar witzige Bowling-Pins begegnete.

Nun machte ich mich weiter auf den Weg in Richtung Campingplatz und fuhr dabei ein wenig an der historischen Stadtmauer mit ihren Wachtürmen entlang.

Im Hintergrund kann man auch die Kathedrale erkennen.

Die restliche Strecke war dann noch sehr angenehm zu fahren…

…und so kam ich dann am späten Nachmittag am Campingplatz an.

Ach, heute ist übrigens Waschtag 😅

Übrigens: Auch die Stadt Vannes hat offenbar ein Hermelin (also eigentlich ein Frettchen) als Wappentier.

Carnac

Als es heute Vormittag auf die Strecke ging war der Himmel beinahe frei von Wolken und die Sonne schien.

Allerdings ging auch ein recht ordentlicher Wind, der einen die Kraft der Sonne nicht spüren ließ. Beste Konditionen also für einen richtig guten Sonnenbrand. 😅

Auf meiner Route kam ich durch viele kleine Ortschaften und konnte dabei einige sehr schöne alte Kirchengebäude sehen.

Natürlich kam ich auch diesmal wieder an einer Selfiebox vorbei.

Einige Kilometer und ein paar Dörfer weiter…

…führte meine Route mich zur Abwechslung einmal über eine größere Brücke…

…die über den Riviere d’Étel führte.

Danach ging es zunächst auf Gehwegen weiter…

…die sich leider kurze Zeit später wieder in Feldwegen verloren…

…und mich immer weiter weg von befahrbarem Untergrund führten.

Die Route wurde ab hier immer abenteuerlicher…

…und führte mich schließlich noch durch ein kleines Wäldchen.

Nachdem ich wieder aus dem Wald herausgefunden hatte ging es eine zeitlang über einen Radwege. Allerdings mündete auch dieser wenig später in einem Trampelpfad…

…der mich anschließend durch eine Heckenlandschaft führte.

Glücklicherweise ging es danach auf asphaltierten Wegen weiter…

…und ich konnte endlich gut Strecke machen und ein wenig der verlorenen Zeit wieder einholen.

Dabei kam ich am Wegesrand hier und da an schönen Motiven vorbei…

…und kam sogar in den Genuss von Radwegen entlang der Strecke.

Aber damit mir bei all diesen Radwegen und asphaltierten Straßen nicht zu langweilig wird hatte sich mein Navi kurzerhand dazu entschlossen erneut auf eine Schotterpiste abzubiegen.

Und auch diese sollte zu einem Trampelpfad übergehen um meine heutige Etappe nicht durch zu viel skaten zu schnell vorüber gehen zu lassen.

Nachdem ich dann sämtlichen Kies und Schotter aus meinen Schuhen ausgelehrt hatte ging es wieder rollend weiter.

Auf dem weiteren Weg kam ich noch an der imposanten Abtei Saint-Michel de Kergonan vorbei.

Anschließen traf ich dann auf den letzten Fahrbahnzustand für die heutige Etappe.

Und dieser begleitete mich dann auch bis an den Strand…

…und die letzten Kilometer an der Küste entlang…

…bis zum Campingplatz, wo auch schon unser guter alter Camper Helmut auf mich wartete.

Nachdem Rucksack und Longboard verstaut waren ging es zusammen mit der Freundin noch ein wenig an den Strand um die Sonne zu genießen…

…bis wir uns dann am Abend mit ihrer Tante und ihrem Onkel sowie deren beiden Kindern, die witzigerweise auch hier in der Bretagne ihren Urlaub verbringen, trafen und bei einem gemeinsamen Abendessen sehr interessante Gespräche führten.

Alles in allem war die heutige Etappe ein wildes durcheinander.

Dennoch war der Tag, besonders wegen dem Besuch am Abend eine erfreuliche Abwechslung.

Morgen führt die Tour dann weiter nach Vannes, wo uns eine mittelalterliche Altstadt erwartet.

Lorient

Da das heutige Ziel auf der anderen Seite der Bretagne liegt, hieß es ab auf die Straße. Diesmal aber motorisiert.

Auf der Fahrt kamen wir immer mal wieder durch kurze Schauer…

…die kurz darauf aber immer wieder den blauen Himmel durchkommen ließen.

Auch der ein oder andere Fluss lag auf der Route.

Gegen frühen Nachmittag erreichten wir dann auch schon das heutige Ziel Lorient…

…und machten uns dort gleich auf den Weg um Block K3 zu besichtigen…

…einen U-Boot-Bunker des größten U-Boot Stützpunktes der Kriegsmarine während des zweiten Weltkrieges.

Von hier aus starteten deutschen U-boote zu ihren Einsätzen im Atlantik.

Man konnte auch ein U-boot, wenn auch aus den frühen Jahren des kalten Krieges, besichtigen…

…und dessen bedrückende Enge…

…und faszinierende Technik bestaunen.

Einige Räume im U-boot waren so gut in Szene gesetzt, dass man erahnen konnte wie es sich bei einem Einsatz unter Wasser angefühlt haben muss.

Nachdem wir uns alles angesehen hatten ging es weiter in Richtung Unterkunft…

…die für die heutige Nacht ein wenig komfortabler ist als die Tage zuvor.

Da der Strand keine 100 Meter vom Hotel entfernt war, erübrigte sich die Frage ob man noch hinunter geht oder nicht.

Unten am Strand erkundeten wir die zerklüfteten Felsen…

…und entdeckten dabei hier und da kleine versteckte Strandabschnitte.

An einem schmalen Pfad entlang der Klippen…

…kamen wir bei unserem Rundgang noch an einem kleinen Häuschen vorbei, das einsam und verlassen oben auf der Klippe stand.

Als die Sonne so langsam unterging machten wir uns wieder auf den Weg in Richtung Hotel um dort den Abend ausklingen zu lassen.

Morgen geht es dann wieder mit Muskelkraft auf vier Rollen weiter.

Saint-Malo

Heute morgen wurde ich von einem prasselnden Geräusch geweckt und ich befürchtete schon das Schlimmste.Aber es war halb so wild, da der Regen nur wenige Minuten anhielt und es bereits nach dem Frühstück schon wieder trocken war.Also ging es raus auf die Strecke mit dem Ziel Saint-Malo. Das gestrige Ziel wollte aber nicht recht weichen und ragte noch eine lange Zeit am Horizont empor.Irgendwann war es dann aber auch verschwunden und ich rollte wie üblich über die Landstraßen……und kam dabei an schönen alten Häusern……und seltsamen Booten mit Rädern vorbei.Einige zeitlang konnte ich so an der Küstenstraße entlangrollen……bis ich mal wieder ein Stück weit wandern musste.Dafür könnte ich am Wegesrand ein paar nette Motive aufnehmen……bevor ich wieder auf festen bzw. rollbaren Untergrund kam.Ab hier ging es dann durch menschenleere Dörfer……bevor ich schon wieder über einen Schotterweg musste.Aber alles nicht so schlimm, denn kurz danach ging es dafür umso schneller in Richtung Saint-Malo.In der Stadt angekommen musste ich nur noch durch ein paar Wohngebiete……vorbei an massiven Bauwerken……und durch kleine Gassen……bis ich dann endlich den Campingplatz erreicht hatte.Dort noch kurz geduscht und schon ging es los in Richtung Hafen……vorbei an der alten Festung mit ihren Bunkern……gewaltigen Mauern……und MG-Nestern die während des Krieges ziemlich heftig einstecken mussten.An der Altstadt, eine ehemalige Freibeuterhochburg des 16. Jahrhunderts, angekommen……war wieder Sightseeing angesagt und es gab neben Kirchen……und Statuen……auch noch die Inselfestung Fort National von 1689……oder die Gezeiteninsel Grand Bé, auf der sich das Grabmal des Schriftstellers François-René de Chateaubriand befindet, zu sehen.Nach einem nicht ganz typisch französischem Essen am frühen Abend ging es dann wieder zurück in Richtung Campingplatz.Auf dem „Heimweg“ begegnete uns dann noch die Kosarenfregatte Étoile de Roy im Hafen der Altstadt.Vom Hafen unterhalb des Campingplatzes konnten wir am Abend noch die letzte Fähre nach Jersey in See stechen sehen.Pünktlich zum Sonnenuntergang kamen wir an unserem Bus an und machten es uns für den restlichen Abend gemütlich.Übrigens ist das Wappentier von Saint-Malo ein Hermelin, also eigentlich ein Frettchen. 😁😜Morgen ist für die Tour erstmal etwas anderes angesagt…

Le Mont-Saint-Michel

Heute ging es gleich nach dem Frühstück raus auf die Strecke, die mich zu Beginn direkt an der Küste entlang führte.Die Route schickte mich dann später über Radwege……und Landstraßen……durch kleine Wäldchen……und zwischen den Feldern hindurch.Nach einiger Zeit konnte ich in der Ferne schon das heutige Etappenziel erkennen.Motiviert durch die vermeintliche Nähe zum Ziel rollte es gleich viel leichter……und ich zog über Feldwege……vorbei an einsamen kleinen Kirchen……und über den ein oder anderen Bach.Bis mein Navi dann wiedermal eine verrückte Idee hatte und meinte mich einfach mal abseits der Wege über eine Wiese zu lotsen.Anscheinend war ich aber nicht der erste der hier entlang gekommen ist.Mein Navi führte mich also entlang des Watts der Bucht von Mont-Saint-Michel, welche die stärksten Gezeiten von ganz Europa aufweist……und dazu noch fest in der Hand von einer Herde Schafen ist.Nachdem mein Navi mich wieder zurück auf befestigte Wege geführt hatte……ging es – nach einem kurzen stop an einer Selfie-Box – ……wieder einen Hügel hinauf, von dem aus man einen tollen Blick über das durchquerte Tal hatte.Das letzte Stück der heutigen Etappe führte noch durch ein kleines Dörfchen……und anschließend auf direktem Wege zum Ziel……welches bereits von der Ferne aus ein imposantes Bild abgab……aber noch umso beeindruckender wurde, je näher man kam.Nach einem kurzen Stopp am Campingplatz um zu duschen und kurz auszuruhen ging es dann los zum Sightseeing.Zwar ist das Bauwerk „nur“ 57 Meter hoch……wenn man allerdings durch die schmalen Gassen und all die Treppen nach oben läuft……hat man das Gefühl noch weitaus höher gestiegen zu sein.Doch das Treppensteigen lohnt sich, denn man bekommt einen weiten Blick über die Bucht und das Wattenmeer präsentiert.Später am Abend gab es dann noch eine Kleinigkeit zu essen um wieder Kraft zu tanken für die kommenden Tage.Das Wetter war heute ausgezeichnet und kann gerne den Rest der Reise auch so bleiben. Und wenn es dazu noch so abwechslungsreich bleibt wie heute wird diese Tour wieder viel Spaß machen.

Mit der morgigen Etappe werde ich dann Saint-Malo erreichen.

Donville-les-Bains

Heute wurde erstmal richtig ausgeschlafen bevor es wieder auf die Straße ging.Leider war es ziemlich kühl und der Himmel voller Wolken als ich den Campingplatz verließ.

Zunächst ging es raus aus Gouville…

…wo mich der erste Teil der heutigen Etappe über eine etwas größere Straße schickte. Keine Ahnung ob das schon eine französische Schnellstraße oder noch eine Landstraße war, und da ich – einem Auto nicht unähnlich – auch vier Räder habe, war es mir ehrlich gesagt auch scheiß egal. 😅

Und es stellte sich heraus, dass es den wenigen Verkehrsteilnehmern hier auch recht egal war ob ich auf der rechten Spur unterwegs war oder nicht.Es sollte sowieso nicht lange dauern bis ich wieder auf einer normalen Landstraße unterwegs war.

Zwischendurch kam an einer kleinen Brücke vorbei die wohl im Krieg gesprengt wurde und heute als Mahnmal dient.

Die Tour führte endlich auch einmal über einen richtigen Radweg und auch die Sonne ließ sich immer mal wieder blicken.

Die kleinen verschlafenen Dörfchen entlang der Route sorgten für ein wenig Abwechslung…

…zwischen den einsamen Feldwegen.

Ein Selfie zwischendurch darf natürlich nicht fehlen 😜🤳.

Die Straßen auf der heutigen Etappen waren ziemlich gut und ich komme so langsam wieder rein.

Kurz vor dem Ziel musste ich mal wieder ein kurzes Stück wandern…

…was aber nicht allzu schlimm war, da das Wetter heute mitspielte und ich nur noch wenige Kilometer vor mir hatte.

Auf der Zielgeraden kam ich dann noch an einem verrückten Stück Architektur vorbei, dessen Bewohner der obersten Etage ich für seinen Ausblick über die Küste wirklich beneide.

Auf dem Campingplatz stand unser Bus bereits in erster Reihe mit direktem Blick zum Meer geparkt…

…und nach einem guten Abendessen ging es dann noch runter an den Strand um den Tag mit dem Sonnenuntergang zu beenden.

Die morgige Etappe führt mich weiter nach Le Mont Saint Michel.

Gouville-sur-Mer

Der erste Tag der Tour war ein ziemliches Durcheinander, aber dazu im Folgenden mehr. Fangen wir lieber am Morgen an.

Nach einem kleinen aber leckeren Frühstück ging es auch gleich raus auf die Straße…

…vorbei am Markt…

…und raus aus Carentan.

Leider sollte ich heute nicht ganz so zügig in die Tour starten wie erhofft, denn bereits nach wenigen Kilometern wartete schon der erste Feldweg auf mich…

…und wenig später begann es dann auch noch zu regnen.

Aber ich bin ja auf alles vorbereitet. 😎 Also Regenjacke und -hose an und weiter geht’s.

Ich kam an kleinen Dörfchen…

…und vereinzelten Denkmälern vorbei.

Es regnete zwar, aber da ich wieder Asphalt unter den Rollen hatte, kam ich besser voran und machte das Beste aus dem Wetter was mir gerade so einfiel.

Die langen und verlassenen Landstraßen drückten zusammen mit dem andauernden Regen etwas auf die Stimmung…

…aber Jammern würde mich auch nicht ans Ziel bringen. Also hieß es durchhalten und weitermachen.

Als ich dann später wieder in der Zivilisation angekommen war und endlich einen Radweg unter mir hatte, klarte der Himmel ein wenig auf und ich hatte schon Hoffnung dass ich nun richtig Strecke machen konnte.

Doch zu früh gefreut. Denn kurz hinter der Stadt schickte mich das Navi wieder auf einen Feldweg…

…der dann zu einen Waldweg wurde…

…und immer tiefer…

…und tiefer…

…in einen Wald hinein führte.

Doch das Navi hat sollte recht behalten, denn so schnell es mich in den Wald hinein geführt hatte, führte es mich auch wieder aus ihm hinaus und ich hatte wieder Asphalt unter den Rollen.

Doch leider nicht für allzu lange, denn ich hatte die Dünen erreicht…

…und war somit endlich am Meer angekommen.

Die letzten wenigen Kilometer ging es dann quer durch die Dünen…

…bis zum Campingplatz, wo auch schon mein Bus „Helmut“ auf mich wartete.

Zum Abschluss dieses durchwachsenen Tages gab es einen wunderschönen Sonnenuntergang am Strand zu sehen der wie eine Belohnung für diesen holprigen ersten Tag war.

Morgen geht es dann direkt an der Küste entlang weiter nach Donville-les-Bains.