Heute war mist!
Nachdem die erste Hälfte der Tour so gut begonnen hatte musste es zum Beginn der zweiten Hälfte natürlich so kommen.
Aber fangen wir am Morgen an.
Nach ein kurzen Frühstück machten wir uns wieder auf den Weg.

Anfangs kam ich noch relativ gut voran. Zwar war der Himmel grau und es windet etwas, aber das konnte meine Laune nicht sonderlich drücken.
Ich bin so etwas ja schon von vorherigen Touren gewöhnt.

Nachdem es anfangs noch über einsame Landstraßen ging, folgten nun Feldwege…

…und leider zog dazu noch ein heftiger Wind auf der mir das Fahren sehr schwer machte.
Also musste ich zeitweise wandern.
– Find ich ja nicht so prickelnd –

Zu meinem Glück ging es gleich wieder über Landstraßen weiter und ich kam wieder schneller voran.

Immer wieder kam ich an einem kleinen Dörfchen vorbei…

…in dem natürlich die Kirche das Wahrzeichen der Ortes darstellt.

Nach ungefähr der Hälfte der heutigen Strecke fing es dann an immer mal wieder leicht zu regnen, was den folgenden kilometerweiten Weg über die Felder dadurch nicht angenehmer machte.

Allein die hoch gewachsenen Maisfelder konnten wenigstens für etwas Schutz vor dem Wind bieten.

Die heutige Strecke war leider ein ständiger Wechsel zwischen auf und ab.
Doch leider konnte ich die Downhill Passagen nicht so nehmen wie ich gerne wollte…

…da meine Reifen mir sämtliche Nässe der Straße bis zum Bauch entgegen schleuderten.

Als ich auf der Fahrt durch eine außerhalb gelegenes Industriegebiet kam, begegnete ich wieder einmal einer komplett bemalten Hauswand, die eine gelungene Abwechslung zum sonst allseits tristen grau war.

Danach ging es wie gewohnt bei Wind und Regen bergauf und bergab.

Als ich dann den wohl höchsten Berg der heutigen Etappe erklommen hatte…

…und nochmal einen Blick zurück auf die hinter mir gelassene stecke machte, dachte ich es könnte nicht mehr schlimmer kommen.

Falsch gedacht!!!
Die heutige Etappe hatte noch ein paar Überraschungen parat.
Es ging erstmal über Schotter weiter…

…danach über Dreck…

…und einen echt fies matschigen Trampelpfad.

Und wenn man dachte „das wars jetzt endlich“ kam nochmal ein Stück Schotterpiste so zur Abwechslung.

Als ich dann endlich wieder festen Boden unter den Rollen hatte stellte sich heraus, dass selbst dieser nicht mehr als eine Art festgefahrener Kies war.

Nachdem ich auch diese Strapaze hinter mir gelassen hatte, kam ich noch an einem letzten Dorf vorbei, wo mich direkt am Ortseingang eine kleine Kirche begrüßte, die mich irgendwie an eine kleine Burg erinnerte.

Auf meinem Weg durch das Dörfchen in Richtung Campingplatz musste ich durch eine, im wahrsten Sinne des Wortes, kleine Unterführung gehen.

Nur zum Vergleich, mein Longboard ist ungefähr 90 cm lang.
Hier könnte man nur gebückt durchkommen.

Wenig später erreichte ich dann den Campingplatz…

…und unseren kleinen Bus, wo ich dann endlich meine komplett durchnässten Schuhe loswerden konnte.

Laut Wetterbericht solle es morgen leider nochmal so weitergehen.
Aber zum Glück soll es die Tage danach dann wieder durchgehend sonnig weitergehen.
Warten wirs mal ab…