Dünkirchen

Heute stiegen die Temperaturen bereits am frühen Morgen so schnell an, dass es gegen halb 10 in unserem Camper unerträglich heiß wurde. Wir entschieden uns daher dazu unser Lager abzubauen und weiter zu ziehen.

Schon nach wenigen Kilometern kam ich an ein paar ziemlich coolen Streetart Kunstwerken vorbei.

Kurzerhand einige Schnappschüsse gemacht und weiter gings.

Und zwar über jede Menge Zugbrücken…

…und durch den ein oder anderen kleinen Tunnel.

In dieser Gegend scheint es „in“ zu sein Kunstwerke auf Hauswände zu malen.

Nur die Strandpromenaden sehen hier überall gleich aus.

Allerdings war der dahinter liegende Strand heute perfekt für einen ruhigen Strandurlaub.

Denn weit und breit war nichts zu sehen von den üblichen Touristen die normalerweise die Strände hier überlaufen.

Leider führte meine Route mich wenig später wieder ein Stück weit zurück ins Landesinnere…

…wo ich dann einige Kilometer neben Landstraßen entlang rollen musste.

Doch dann erreichte ich schließlich die Grenze nach Frankreich, oder zumindest das Schild das einem mitteilt, dass man jetzt in Frankreich ist.

Man wäre aber auch spätestens dann von selbst darauf gekommen wenn man die überall wehenden französischen Flaggen gesehen hätte, die nahezu an jedem größeren Gebäude hängen.

Bis zum heutigen Etappenziel musste ich noch ein paar weitere Kilometer entlang von Landstraßen…

…und zum Glück auch über Radwege hinter mich bringen.

Gegen späten Nachmittag kam ich dann endlich in Dünkirchen an und kam schon am Ortseingang an Kirchen…

…und Statuen vorbei,..

…bevor ich das Stadt Zentrum erreichte.

Da wir heute leider keinen Platz auf einem der wenigen Campingplätze mehr bekommen haben, haben wir uns kurzerhand dazu entschlossen den Bus für eine Nacht gegen ein Hotelbett zu tauschen.

Wir bezogen also unser Hotelzimmer und machten uns auf zu einer Sightseeing tour durch die Stadt, wo viele gute Motive…

…Kirchen und alten Gebäuden darauf warteten entdeckt zu werden.

Bei einem kurzen Umweg durch den Hafen…

…begegnete uns ein einzigartiges kleines Wohnmobil.

Leider verhinderte ein aufziehendes Gewitter, dass wir die Mondfinsternis mitverfolgen konnten.

Da wir morgen die Halbzeit unserer Reise erreicht haben, haben wir beschlossen die morgige Etappe nach Calais mit unserem Bus zu fahren und in der Stadt ein Hotel zu nehmen.

Ostende

Heute ging es also auf nach Belgien.

Doch leider führte meine Route erstmal ein wenig durch Landesinnere…

…und bei Temperaturen von 32 Grad glücklicherweise hin und wieder auch durch kurze schattige Passagen.

Auch wenn der Weg nicht mehr am Strand verlief blieb ich trotzdem nie weit weg vom Wasser.

Den größten Teil des Mittags fuhr ich an…

…oder durch die Felder hindurch…

…was bei der drückenden Hitze zu einer echten Herausforderung werden sollte.

Doch zu sehen wie sich ein ausgewachsene Exemplar des hier heimischen Baggers fürsorglich um sein Junges kümmert, konnte meine Laune wieder ein wenig heben.

Nach einigen Kilometern durch die Felder gelangte ich schließlich in einen kleinen Vorort…

…wo mich dann der Weg durch tiefe Häuserschluchten…

…direkt an die Strandpromenade brachte.

Hier gab es neben der „BMW Art Ville“ – Ausstellung…

…auch noch einige Skulpturen…

…und Statuen zu sehen.

Lange hielt ich mich jedoch nicht daran auf und führte meine Reise an der Promenade fort…

…bis ich die Stadt schließlich wieder hinter mir gelassen hatte.

Nun spulte ich die Kilometer eigentlich nur noch runter ohne an wirklich interessanten Dingen vorbei zu kommen.

Einzige Ausnahme während der langen Strecke war lediglich diese Brücke, die auf den ersten Blick einen wenig stabilen Eindruck machte.

Den Rest der heutigen Tour rollte ich dann über Radwege bis hin zum Campingplatz.

Auch wenn mich die Stadt mit dem Namen der Straße in dem der Campingplatz liegt förmlich angebettelt haben, konnte ich ihrem flehen nicht nachkommen…

…war ja leider nicht mit dem Auto da. 😜

Nachdem ich am Platz angekommen war und wir unser Lager komplett aufgebaut hatten, entschieden wir uns dazu ein Eis zu holen, …

…noch ein bißchen schwimmen zu gehen und den Abend noch am Strand ausklingen zu lassen.

Morgen verlassen wir Belgien dann schon wieder und fahren weiter nach Frankreich, wo wir den nächsten Stop in Dünkirchen machen werden.

Cadzand Bad

Da wir ausgemacht hatten uns in Middleburg zum Mittagessen zu treffen, ging es heute morgen relativ hektisch los.

Ich hatte schließlich einige Kilometer vor mir sie fährt deutlich schneller als ich.

Die Route führte mich erst einmal raus auf den Deich…

…und gleich danach auf das erste Stauwehr dass ich heute zu überqueren hatte.

Ab hier wechselten sich die Radwege…

…mit den Dünen…

…dem Deich…

…und weiteren Stauwehren durchgehend ab…

…bevor meine Route wieder ins Landesinnere in Richtung Middleburg führte.

Dort angekommen, traf ich meine Freundin und wir unternahmen einen kurzen Rundgang durch die Altstadt…

…in der es neben alten Gebäuden…

…Wappen…

…und Kirchen…

…auch noch recht eigenartige Kunst zu sehen gab.

Es soll wohl eine Art Käfig darstellen der nicht ganz darauf ausgelegt war, daß oder denjenigen darin gefangen zu halten für den es bestimmt war.

Nachdem wir uns so ein wenig umgesehen hatten aßen wir noch zu Mittag…

…bevor sich unsere Wege wieder trennten.

Für mich ging es weiter über Brücken…

…und vorbei an Windmühlen…

…bevor ich dann den Fährhafen von Vlissingen erreichte…

…von wo aus ich nach Breskens übersetzte.

Dort angekommen ging es weiter den Deich entlang…

…und vorbei an einem Leuchtturm…

…bis ich schließlich den Campingplatz erreichte.

Hier haben sich die Leute etwas witziges einfallen lassen um einer alten Telefonzelle ein zweites Leben zu schenken.

Da der Strand nur wenige Meter vom Campingplatz entfernt liegt, entschieden wir uns dafür noch ein wenig baden zu gehen und den Tag gemütlich ausklingen zu lassen.

Morgen geht es dann in der nächten Etappe weiter über die Grenze nach Belgien.

Westenschouwen

Der heutige Tag war einer der abwechslungsreichsten und mit der bisher längsten Distanz die ich auf meinen Touren zurück gelegt habe.

Schon beim Frühstück am Morgen war es durch den unerwarteten Besuch recht amüsant.

Doch es musste weiter gehen. Und so packten wir zusammen und ich machte mich weiter auf meinen Weg.

Dieser führte mich auch direkt zum nächsten Hafen, von wo aus ich eine kleine Fähre nahm….

…um auf die andere Seite des Containerhafens zu gelangen.

Auf der kurzen Überfahrt kreuzten wir den Weg einiger Frachtschiffe…

…bevor wir dann auf der anderen Seite des Kanals anlegen.

Von hier aus führte meine Route zunächst an den Verladedocks vorbei…

…durch eine recht eintönige Gegend.

Nachdem ich diesen Teil der Etappe hinter mir gelassen hatte, führte der Weg mich wieder hinaus in die Dünen…

Ab hier wurde die Strecke dann wieder abwechslungsreicher…

…und ich fuhr durch ein kleines Wäldchen….

…und schließlich raus auf die Felder…

…bis ich dann die erste Deichbrücke meiner Tour vor mir hatte.

Diese sollte aber nicht die einzoge am heutigen Tag bleiben, denn ich überquerte noch die ein oder andere Zugbrücke…

…und so manche kleine Holzbrücke.

Gegen frühen Nachmittag legte ich eine kurze Pause ein um mich ein wenig auszuruhen und etwas zu essen…

…und ließ dabei meine Beine von eben so einer kleinen Holzbrücke baumeln.

Wenig später zeigte sich, dass sich die kurze Pause gelohnt hatte, denn wie es sich herausstellte musste ich dann einige Kilometer weit wandern.

Aber die schöne Aussicht machte es halbwegs erträglich.

Kurze Zeit später fand ich mich dann zwischen den Dünen auf den gewohnten Radwegen wieder…

…und überquerte kurz danach einen Deich, von dem aus man einen schönen Ausblick auf die Nordsee hatte.

Der Rest der Strecke führte mich dann nur noch über Felder bis hin zum Campingplatz.

Morgen werden wir noch ein letztes Mal Holland campen, bevor die Reise uns durch Belgien und schließlich nach Frankreich führt.

Hoek van Holland

Heute ging es nach einem kurzen Frühstück am Bus gleich wieder auf die Strecke. Natürlich ließ es sich meine Freundin nicht nehmen mir zu demonstrieren wie bequem sie zum nächsten Etappenziel reist.

Für mich ging es aber auf dem Brett quer durch die Dünen…

…auf perfekten Radwegen entlang.

Zum Glück gab es hin und wieder auch ein wenig Schatten auf meinem Weg, der für eine kurze Abkühlung sorgte.

Nach einiger Zeit führte meine Route dann aus den Dünen heraus…

…und hinein nach Den Haag…

…wo ich mich mit meiner Freundin zum Mittagessen getroffen habe.

Nach dem Essen setzte ich meine Fahrt an der Strandpromenade fort…

…und kam dabei an einigen ziemlich abgefahrenen Männlein vorbei.

Kurz darauf führte mich der Weg dann wieder weg von der Stadt…

…und ich fand mich erneut zwischen den Dünen wieder…

…und ich konnte hier und da einem Blick aufs Meer werfen.

Der letzte Teil der heutigen Etappe führte über Teile des Küstenradwegs direkt zum Campingplatz…

…wo es zum Abschluss des heutigen Tages original Chocomel zum Abendessen gab.

Auf der morgigen Etappe geht endlich mal wieder ein kurzes Stück mit der Fähre übers Wasser.

Auf diese kleine Abwechslung freue ich mich schon sehr.

Katwijk aan Zee

Nach einem ausgiebigen Frühstück im Hotel hieß es dann Ausrüstung anlegen und raus aus Amsterdam.

Also machte ich mich auf den Weg einmal quer durch die Stadt…

…bis ich dann die Stadtgrenze erreichte.

Nachdem ich Amsterdam hinter mir gelassen hatte, führte mein Weg mich durch Wäldchen…

…über Zugbrücken…

…unter Autobahnbrücken…

…und natürlich an Kanälen entlang.

Diesem folgte ich dann auch den Großteil der Strecke, die zum Glück die meiste Zeit über perfekte Radweg führte.

Hier und da gab es immer mal wieder typisch holländisches zu sehen.

Gegen späten Nachmittag kam ich dann endlich in Katwijk am Campingplatz an, wo auch schon meine Freundin mit unserem kleinen Campervan auf mich wartete.

Nachdem wir etwas gegessen hatten gingen wir noch runter an den Strand…

…um dort den Abend ausklingen zu lassen.

Morgen geht es dann weiter über Den Haag zum nächsten Etappenziel nach Hoek van Holland.

Es beginnt von Neuem…

Nach einer relativ kurzen Nacht machten wir uns im strömenden Regen auf den Weg nach Amsterdam.

Wir? Richtig gelesen.

Dieses Jahr ist meine Freundin bei der Reise dabei.

Allerdings fahre nur ich mit dem Longboard, sie fährt unseren kleinen Campervan und wir treffen uns jeden Abend auf einem Campingplatz entlang der Route.

– Yeah, ich muss kein Zelt mehr schleppen und nicht mehr auf ner Isomatte pennen. 🤩 –

Zurück zur Reise.

Wie gesagt, Nacht kurz, Wetter scheiße, weg von hier…

Gegen Mittag klarte dann das Wetter so langsam auf…

… und kaum hatten wir die Grenze zu den Niederlanden überquert…

…schien die Sonne und der blaue Himmel begrüßte uns zum ersten Tag der Reise.

In Amsterdam angekommen zog es uns gleich ins Zentrum um diese verrückte Stadt noch einmal voll zu erleben.

Natürlich gab heute zum Abendessen den meiner Meinung nach besten Burger Amsterdams.

Anschließend spazierten wir noch ein wenig durch die Stadt…

…und genossen den Sonnenuntergang über den Grachten.

Ab morgen geht es dann, zumindest für mich, mit dem Longboard raus an die Küste und von da ab immer weiter in Richtung Westen.