Als ich heute morgen die Türe öffnete um aus dem Bus zu kommen wurde ich von einem, oh Wunder, grauen Himmel erwartet.

Und da Frankreich sich am letzten Tag der Tour noch einmal von seiner besten Seite zeigen wollte fing es zu allem Überfluss auch noch an zu regnen.
Da ich mir das am letzten Tag nicht mehr geben wollte, ließ ich mich ein Stück mit dem Bus mitnehmen bis wir aus der Regenzone hinaus waren.

Ab hier ging es dann wieder mit dem Brett weiter und die Route führte zunächst über Feldwege…

…wo mir zwischendurch eine Sonnenblume begegnete, die mir wohl sagen wollte, dass ich den Kopf nicht hängen lassen und einfach mein Ding weiter durchziehen sollte.

Es ging eine ganze Weile weiter über die Feldwege. Zwar war hier nicht der beste Belag zu finden, dafür war es aber trocken und ich musste nicht laufen.

Nach ein paar Kilometern kam ich dann wieder auf gut geteerte Wege…

…und auch das Ziel kam immer näher.

Ich fuhr nun einige Zeit über verlassene Landstraßen…

…bis ich das letzte mal auf dieser Tour ein Stück weit wandern musste.

Kurz darauf erreichte ich die Randbezirke von La Rochelle…

…und auch meine persönliche Zielgerade.
Nun hatte ich endlich das Ziel der diesjährigen Reise erreicht.

Ab hier rollte ich dann weiter in Richtung Innenstadt…

…und durch den Stadtpark…

…runter zum Hafen wo ich mich mit meiner Freundin verabredet hatte um dann gemeinsam zum Hotel zu fahren.

Nachdem wir uns dort noch ein wenig ausgeruht hatten spazierten wir noch ein wenig an der Promenade entlang…

…und durch einen kleinen Park…

…zum Restaurant, wo wir das Ende der Tour ein wenig feierten.

In den nächsten Tagen werden wir La Rochelle erkunden und uns noch etwas ausruhen bevor es dann auf den langen Heimweg geht.









































Entlang der Route kam ich an einer Windmühle vorbei…
…hinter der es dann raus auf die Felder ging wo mich ein ekelhafter Gegenwind erwartete.
Ich folgte heute ein kurzes Stück dem EuroVelo 1, dem insgesamt 8.186 Kilometer langen europäischen Atlantikküstenradweg, der sich vom Nordkap bis in den Süden Portugals erstreckt.
Doch die Route war heute leider recht eintönig und der Wind machte es dazu nicht unbedingt erträglicher…
…nur die kleinen Bäche zwischen den Feldern…
…und die ein oder andere verrückte Aktion auf dem Brett sorgten für etwas Abwechslung.
Aber ich wollte ja irgendwann noch ankommen und so hieß es Zähne zusammenbeißen und stumpf Kilometer hacken.
Hin und wieder wechselte mal der Fahrbahnbelag…
…oder es ging über eine kleine Brücke.
Das war dann aber auch schon das höchste der Gefühle und so war ich froh als ich am Campingplatz, der mitten in den Dünen liegt, ankam…
…und meine Ausrüstung endlich ablegen konnte.
Ein kurzer Ausflug um die Dünen zu erkunden…
…sowie ein Abstecher am Strand durften trotzdem nicht fehlen.
…aber wenigstens die Kitesurfer hatten ihren Spaß. 


























































































































Irgendwann war es dann aber auch verschwunden und ich rollte wie üblich über die Landstraßen…
…und kam dabei an schönen alten Häusern…
…und seltsamen Booten mit Rädern vorbei.
Einige zeitlang konnte ich so an der Küstenstraße entlangrollen…
…bis ich mal wieder ein Stück weit wandern musste.
Dafür könnte ich am Wegesrand ein paar nette Motive aufnehmen…
…bevor ich wieder auf festen bzw. rollbaren Untergrund kam.
Ab hier ging es dann durch menschenleere Dörfer…
…bevor ich schon wieder über einen Schotterweg musste.
Aber alles nicht so schlimm, denn kurz danach ging es dafür umso schneller in Richtung Saint-Malo.
In der Stadt angekommen musste ich nur noch durch ein paar Wohngebiete…
…vorbei an massiven Bauwerken…
…und durch kleine Gassen…
…bis ich dann endlich den Campingplatz erreicht hatte.
Dort noch kurz geduscht und schon ging es los in Richtung Hafen…
…vorbei an der alten Festung mit ihren Bunkern…
…gewaltigen Mauern…
…und MG-Nestern die während des Krieges ziemlich heftig einstecken mussten.
An der Altstadt, eine ehemalige Freibeuterhochburg des 16. Jahrhunderts, angekommen…
…war wieder Sightseeing angesagt und es gab neben Kirchen…
…und Statuen…
…auch noch die Inselfestung Fort National von 1689…
…oder die Gezeiteninsel Grand Bé, auf der sich das Grabmal des Schriftstellers François-René de Chateaubriand befindet, zu sehen.
Nach einem nicht ganz typisch französischem Essen am frühen Abend ging es dann wieder zurück in Richtung Campingplatz.
Auf dem „Heimweg“ begegnete uns dann noch die Kosarenfregatte Étoile de Roy im Hafen der Altstadt.
Vom Hafen unterhalb des Campingplatzes konnten wir am Abend noch die letzte Fähre nach Jersey in See stechen sehen.
Pünktlich zum Sonnenuntergang kamen wir an unserem Bus an und machten es uns für den restlichen Abend gemütlich.
Übrigens ist das Wappentier von Saint-Malo ein Hermelin, also eigentlich ein Frettchen. 😁😜
Morgen ist für die Tour erstmal etwas anderes angesagt…