Bremerhaven 

Nachdem ich leider auf Grund einer Party irgendwo auf dem Campingplatz und dem daraus resultierenden lautstarken Rendezvous eines Pupertären mit der Kloschüssel, das stark an den Brunftschrei eines ausgewachsenen Elches erinnerte, eine nicht allzu gute Nacht hatte, machte es mir auch nicht mehr allzu viel aus, dass sich das schöne Wetter vom Vortag nicht halten konnte und der Himmel wieder grau war. 

Schon nach kurzer Strecke zeichnete sich am Himmel ein heftiger Regenschauer ab. 

Ich Schutz von Bäumen wartete ich den Schauer ab… 

…und setzte ein wenig später meine Reise fort. 

Leider ging es für einige Zeit nur über Schotter… 

…und einen immer schmaler werdenden Pfad weiter…

…bevor ich wieder eine asphaltierte Straße unter den Rollen hatte. 

Ab hier kam ich dann wieder relativ zügig voran und sah hier und da am Wegesrand ein paar nette Motive. 

Irgendwo auf der Strecke kam ich am Luftschiff- und Marinefliegermuseum vorbei… 

…aber leider fehlte mir die Zeit mir die alten Luftschiffe und Flugzeuge anzusehen und so machte ich mich weiter auf den Weg nach Bremerhaven…

…wo ich auch kurze Zeit später ankam.

Auf den Weg zum Zeltplatz… 

…kam ich an etwas vorbei was aussah wie ein Stück von einem Schloss und nun irgendwie als einfährt zu dienen scheint. 

Nachdem ich mein Zelt aufgeschlagen und meine Ausrüstung verstaut hatte, machte ich mich auf den Weg um mit dem Brett eine kleine Hafenrundfahrt zu machen. 

Dabei kam ich an einem Leuchtturm…

…dem Willy-Brandt-Platz… 

…dem Auswanderer Denkmal… 

…und dem Konferenz Zentrum vorbei. 

Und natürlich gab es auch jedemenge Schiffe… 

…und ein Uboot zu sehen. 

Auf meinem Weg weiter in die Innenstadt… 

…kam ich nicht umher, mir schon wieder ordentlich Kalorien rein zu stopfen. 😂

Hier sehen wir ein ausgewachsenes Exemplar eines Big King XXL – 

Nach dem reichhaltigen Mahl, fuhr ich durch die Innenstadt zurück zum Zeltplatz und kam auf dem Weg an einer Kirche… 

…und einigen Statuen vorbei, die mal mehr und mal weniger mit dem Hafen oder der Nordsee in Verbindung standen. 

Zurück am Zeltplatz angekommen sprang ich noch schnell unter die Dusche und ließ den Abend dann noch bei einem Bier 

 – für meinen Elektrolythaushalt 😉 – 

und dem schreiben der Zeilen dieses Blogeintrages ausklingen. 

Cuxhaven

Gleich nach dem aufstehen ging mein erster Blick nach oben, denn ich wollte wissen was mich heute erwartet. Und siehe da, ich konnte den blauen Himmel endlich wieder sehen. 

Ich machte mich heute morgen ein wenig früher auf den Weg, da ich die Fähre nach Cuxhaven erreichen musste. 

Hier und da fand ich ein paar Motive zum Knipsen, wie diesen Anker… 

…oder dieses verrückte Gebäude, … 

…aber ich ließ mich nicht lange davon  aufhalten und führte meine Reise in zügigem Tempo weiter. 

Ich geleitete einige Zeit recht geschmeidig über den Asphalt,…

…bis ich mich auf einmal wieder in Schaafsland wiederfand und die Tierchen dort eine Art Sitzblockade veranstalteten. 

Nachdem ich die kleine Straßensperre hinter mir gelassen hatte, konnte ich am Horizont schon die Anlegestelle der Fähre erkennen… 

…und merkte als ich dort ankam, dass ich sogar noch etwas Zeit für eine Pause hatte bevor die Fähre kam. 

Pünktlich um 14:00 Uhr legte dann die Fähre an… 

…um kurze Zeit später die Überfahrt von Brunsbüttel mach Cuxhaven zu beginnen. 

Zwischendurch kam der Frachter CAPE LEONIDAS an uns vorbei gefahren.

Nach knapp 90 Minuten war die Fahrt dann aber auch schon wieder vorüber…

…und wir legten in Cuxhaven an. 

Kaum war ich von Bord gegangen suchte ich direkt den nächsten Burgerbrater auf und gönnte mir als Belohnung für die Strapazen der letzten Tage erst einmal ganz deluxe einen tipple Cheeseburger 😁. 

Nach dem Essen machte ich mich auf,  um auf dem Weg zum Campingplatz noch ein paar Sehenswürdigkeiten mit zu nehmen.

So ragte hinter Bäumen ein Wasserturm hervor, …

…der aus der Nähe noch beeindruckender da stand. 

Danach kam ich am von Kanonen bewachten… 

…Schloss Ritzebüttel… 

…und an der alten Hermine vorbei. 

Auf meinem weiteren Weg zum Campingplatz begegnete mir dann auch noch ein alter Leuchtturm…

…und das Fort Kugelbake, von dem von außen betrachtet nicht mehr viel übrig geblieben zu sein scheint. 

Meine letzten Kilometer fuhr ich am Deich entlang… 

…und konnte dabei auch noch ein paar Kitesurfern von weitem zusehen wie sie ihre Bahnen zogen… 

…bevor ich dann am Abend mein Zelt aufstellte. 

Der Tag heute war wie eine Art Wiedergutmachung für die Tage zuvor und ich konnte wieder neue Kraft und Motivation für die kommenden Etappen sammeln.

Friedrichskoog

Heute hieß es Zähne zusammenreißen und durchhalten. 

Nicht nur dass das Wetter heute nicht so richtig mitgespielt hat, sonder auch dass mir heute die längste Etappe meiner Tour bevorsteht. 

Irgendwann früh am Morgen hatte es wohl zu regnen begonnen und der Himmel war grau in grau. 

Ich nutzte einen der wenigen trockenen Momente um meine Ausrüstung zusammen zu packen und auf zu brechen. 

Ich verließ St. Peter Ording… 

…um auf nassen Wegen wieder in Richtung Deich zu fahren.

Nach einiger Zeit fuhr ich dann ein ganzes Stück am Deich entlang… 

…bis ich zu einem Stauwehr kam, …

…welches ich dann auch überqueren musste, wobei ich die gewaltigen Stautore zu sehen bekam. 

Da das Wetter nicht so ganz meinen Geschmack traf, hielt ich mich nicht lange am Wehr auf… 

…und machte mich weiter auf den Weg in Richtung Büsum, das ungefähr die Hälfte meiner heutigen Etappe markierte. 

Nach einiger Zeit über nasse Straßen… 

…führte mich meine Route dann wieder an den Deich… 

…den ich auch auf direktem Wege überquerte um am Meer entlang zu fahren. 

Bald hatte ich dann auch wieder Schaafsgebiet erreicht und kam hier und da an kleinen Herden vorbei. 

Leider haben die vierbeinigen Wollkneule auch ihre negativen Seiten. 

Ich hielt es heute nicht allzu lange auf ihrer Seite des Deiches aus, denn die Biester machen verdammt viel Dreck. 

Also überquerte ich den Deich wieder und fuhr auf der Seite im Landesinneren weiter. 

Nach einigen Regenschauern und jeder Menge Pfützen erreichte ich erschöpft von der langen Etappe endlich Friedrichskoog…

…wo ich dann auf einem Zeltplatz etwas außerhalb mein Lager für die Nacht aufschlug. 

St. Peter Ording 

Der heutige Tag war leider durchweg grau, brachte aber auch ein paar Überraschungen mit sich. 

Nachdem ich mich am Vormittag aus dem Zelt geschält hatte und aufgebrochen war… 

…ging es erst einmal aus Husum hinaus in Richtung Deich… 

…den ich dann über ein Treppe erklommen habe 😁

Kaum hatte ich den Deich überquert, fand ich mich im Schaafsgebiet wieder…

…aber die netten Tierchen ließen sich von mir nicht aus der Ruhe bringen. 

Nachdem mich der Weg wieder auf die andere Seite des Deichs brachte, führte er mich weiter am Deich entlang… 

…und wandelte sich leider zu einem gepflasterten Trampelpfad. 

Nach ein paar wenigen Kilometern zu Fuß erreichte ich dann endlich wieder eine asphaltierte Straße.

Ein kurzes Stück  vor St. Peter Ording…

…kündigte sich am Himmel Regen an… 

…und ich schaffte es gerade noch rechtzeitig meine Regenklamotten über zu ziehen bevor der Regen los brach. 

Genauso schnell und heftig wie es angefangen hatte, war es dann auch schon wieder vorüber und als ich in St. Peter Dorf ankam kam kein einziger Tropfen mehr vom Himmel. 

Im Zielort angekommen machte ich mich auf den Weg zum Campingplatz… 

…und stellte dort zu aller erst mein Zelt auf…

…um mich anschließend auf den Weg zum Leuchtturm zu machen. 

Ich machte auch noch einen kleinen Ausflug um einen Blick aufs Wattenmeer zu werfen und dort den Abend ausklingen zu lassen. 

Und auch wenn meine Beine schwer sind und mein Rücken verspannt ist, ist ein solcher Anblick am Abend eine ausreichende Entschädigung dafür. 

Jedes Ende ist ein neuer Anfang 

So sagt man zumindest. Und es passt perfekt zu meinen Touren, denn dort wo meine Reise letztes Jahr geendet hat, beginnt meine Reise in diesem Jahr.

Von Stuttgart aus reiste ich mit dem ICE.. 

…quer durch die Republik… 

… nach Hamburg… 

…und nach einem kurzen Zwischenstopp weiter nach Flensburg. 

Ab hier ging es dann mit dem Brett weiter in Richtung Nordseeküste nach Husum.

Anfangs war es leider noch ziemlich nass vom Regen am Vormittag, doch nach und nach klärte es auf und die Sonne kam zum Vorschein. 

Ich kam relativ gut voran… 

…und erreichte Husum gegen Abend. 

Ich hielt mich aber nicht lange in der Stadt auf, da der Campingplatz ein wenig außerhalb lag und ich somit noch etwas Strecke vor mir hatte. 

Nach dem ich am Zeltplatz angekommen, mein Zelt aufgebaut und die Ausrüstung verstaut hatte, machte ich auf den Weg zum Deich um noch einen Blick auf die Nordsee zu werfen… 

…und noch ein wenig durch den Abend zu skaten. 

Der erste Tag war anstrengend, und so lege ich mich heute sehr erschöpft in mein Zelt. Doch die Lust auf das Skaten die nächsten Tage hat mich bereits gepackt.