Helgeroa

Der heutige Tag fing zunächst ganz gut an. Ich habe meine Ausrüstung gepackt und mich gegen halb 11 auf den Weg nach Larvik gemacht.

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Die Strecke war zwar von Hügeln durchzogen, hat aber trotzdem sehr viel spass gemacht.

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Gegen 13 Uhr kam ich dann in Larvik an. Hier suchte ich eine Möglichkeit zu Mittag zu essen und fand hier und da immer wieder interessante Sehenswürdigkeiten und Kunstwerke.

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Nachdem ich dann endlich etwas gegessen hatte verließ ich gegen 15 Uhr Larvik in Richtung Helgeroa.

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Ab hier führte die Route nur noch auf einer Hauptstraße, was aber in Norwegen vollkommen normal ist. Selbst die Polizei interessiert es nicht wer oder WAS sich da alles drauf bewegt 😉

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Als ich dann gegen Abend in Helgeroa ankam fing es zu regnen an und die Temperaturen vielen schlagartig…

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Auf dem Zeltplatz angekommen musste ich mich mit dem Aufbau beeilen da der Regen immer heftiger wurde und sich das Wetter zu einem regelrechten Sturm verwandelte.

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Das Wasser am Zeltplatz stand in kürzester Zeit hoch bis zu den Achsen meines Longboards.

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Nach ungefähr zwei Stunden hörte der Regen dann wieder auf. Der Sturm aber blieb…

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Am späten Abend gab es dann eine kurze Pause in der der Himmel etwas aufklarte und einen wunderschönen Sonnenuntergang präsentierte.

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Seit beinahe einer Stunde stürmt es jedoch wieder – ein Lärm wie an der Autobahn – und die Neuigkeiten über Hurrikane Bertha, der auf uns zu rollen soll, hinterlassen ein mulmiges Gefühl.

Am Horizont ziehen dunkle Wolken auf…

Sandefjord

Heute morgen ging es nach einem kurzen Frühstück zurück nach Tønsberg und weiter über Vear nach Stokke.

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Die Route verlief größtenteils direkt auf der Landstraße von Ortschaft zu Ortschaft.

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Kurz hinter Stokke führte mich meine Route quer durch einen Wald, auf einer Straße die sowohl führt meine Kugellager als auch meine Gelenke eine Tortur werden sollte.

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Endlich war ich dann in Sandefjord angekommen.

Hier wollte ich mich in einem Supermarkt mit frischen Getränken versorgen und bekam von ein paar netten einheimischen Jugendlichen  eine Waffel geschenkt.
– Ich muss unglaublich fertig ausgesehen haben 🙂 –

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In der Innenstadt von Sandefjord sah ich mich dann erst einmal etwas um.

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Nach dem kleinen Sightseeing machte ich mich dann wieder auf den weg Richtung Campingplatz.
Dieser befindet einige Kilometer südlich von Sandefjord auf einer winzig kleinen Insel.

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Hier hatte ich das Vergnügen ein deutsches Ehepaar kennenzulenren, die mich zum Abendessen auf ein Pärchen Bratwürste einlud.
– Es hat so gut getan wieder etwas richtiges am Abend essen zu können –
Vielen dank nochmal an dieser Stelle.

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Morgen geht es dann nach Larvik und Stavern weiter…

Heute gab es wiedermal ein kleines Highlight. Dieses mal hat es mich geschätzte 2 bis 3 Kilometer weit getragen.

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Eine traumhaft gewaltige Abfahrt 😀

Tønsberg

Nach einem guten Frühstück am Campingplatz in Nes ging es zurück nach Moss.
Ich hatte das Vergnügen den Waldweg von gestern wieder zurück fahren zu dürfen.

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Jeder Meter auf dieser Strecke war genau das Richtige um ordentlich in den Tag zu starten 🙂

In Moss angekommen habe ich die Fähre genommen um den Oslofjord zu überqueren und nach Horten zu gelangen.

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Ab Horten führte meine Route weiter nach Åsgårdstrand, wo ich das Haus von Edvard Munch, einem berühmten norwegischen Künstler, besucht habe.

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Von hier aus ging es dann weiter nach Tønsberg.

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Und anschließend zur kleinen Insel Føynland, auf der ich die Nacht verbringen werde.

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Auf dieser kleinen Insel habe ich mein Zelt direkt Zwischen Fjord und Wald aufgestellt und konnte bei meinem Abendessen eine wunderschöne Aussicht geniessen.

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Morgen geht es dann weiter nach Sandefjord…

Moss

Nach der Nacht im Hostel habe ich beschlossen Oslo ein wenig zu erkunden.
Ich habe meine Ausrüstung im Hostel eingeschlossen und mich mit meinem Board auf Entdeckungsreise gemacht.

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Ich bin zum Frogner-Park,

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zum Royal Palace,

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zum Parliament

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und zum osloer Operngebäude geskated

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und habe ein wenig Sightseeing betrieben.

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Danach habe ich meine Ausrüstung wieder abgeholt um meine Reise fortzusetzen.

Da meine Anreise nach Oslo wegen dem vielen Verkehr und der Strecke, die nur parallel zur Autobahn verlief, relativ nervtötend war, habe ich mich dazu entschlossen den Bus bis nach Ski zu nehmen um diesem Verkehrsmoloch zu entkommen.

In Ski angekommen ging meine Tour weiter bis nach Moss.
Anfangs war die Tour ziemlich eintönig bis ich dann endlich Moss ereicht hatte.
Ab hier führte mein Weg knappe 8 km auf einer Straße quer durch den Wald bis zum Campingplatz auf dem ich die heutige Nacht verbringen werde.

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Dieser Waldweg war spektakulär. Es war zwar ein ständiges Auf und Ab, aber die Bergab-Passagen haben jeden Anstieg wieder gut gemacht 🙂

Der Campingplatz liegt direkt am Oslofjord und mein Zelt steht nur ungefähr 20 Meter vom Wasser entfernt.

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Es ist einfach wunderschön und friedlich hier.

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Morgen werde ich zurück nach Moss fahren um von dort aus die Fähre nach Horten zu nehmen.

Und wieder ein kleines Highlight des Tages. Diesmal aus Oslo.

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Ganz genau, dies ist das Operngebäude.
Ich weiß nicht genau ob es für den Zweck gebaut wurde für den ich es heute Mittag verwendet habe…  😀

Oslo

Um kurz vor 6 war ich schon wach, irgendwie…
Da ich auch nicht mehr pennen konnte habe ich mich dazu entschlossen etwas zu essen, mein Zelt und die Ausrüstung zusammenzupacken und mich auf den weg nach Oslo zu machen.

Heute war es zum Glück trocken, aber der Himmel leider immer noch grau…

Ich habe auf dem weg ein paar wirklich schöne Abschnitte gehabt. Einige davon waren unter uns gesagt einfach nur Arschgeil 😀

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Gegen halb 10 habe ich dann eine Bank mitten im Nirgendwo gefunden. Dort habe ich meine erste große Pause eingelegt um nochmal etwas zu essen und ein wenig Kraft zu tanken.

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Nach der Pause ging es dann gestärkt zurück auf die Strecke.

Gegen 14 Uhr kam ich so langsam in die Nähe von Oslo. Es gab mehr Verkehr mit dem ich mich arrangieren musste -_-

Nach ungefähr 2 weiteren Stunden auf dem Brett hatte ich dann endlich Oslo erreicht und machte mich auf ins Zentrum, wo ich die heutige Nacht in einem Hostel verbringen werde.

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Zum Schluss noch ein Highlight des heutigen Tages.

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Dieser fette Kringel ist ein Gehweg 😀
Und ja, ich bin da wirklich extra hochgelaufen um wieder herunter zu fahren. Es hat sich gelohnt…

Welcome to Norway

Endlich angekommen…
Nachdem sich der Flug wegen Unwettern über Oslo-Gardemoen etwas hinausgezögert hat bin ich nun endlich in Norwegen angekommen.

Gegen halb 8 habe ich den Flughafen verlassen und mich auf den Weg in Richtung Oslo gemacht.

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Es ist überwältigend.
Zwar sind die Strassen nass, aber das stört mich nicht weiter.
Weit und breit sind kaum Menschen unterwegs – die Stille ist unbeschreiblich – und die Wege hier sind ideal zum skaten 🙂

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Ich habe mein Lager für heute Nacht wenige Kilometer hinter Jessheim aufgeschlagen und mache mich morgen auf den weg nach Oslo.