Göteborg

Heute habe ich Göteborg erreicht und mich den Tag über in der Stadt umgesehen.

Ich bin heute morgen extra ein wenig früher aufgestanden und habe mich direkt auf den weg gemacht um mittags in Göteborg anzukommen.

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Mein Navi meinte die Strecke würde ungefähr 4 Stunden dauern.

Weit gefehlt… Denn dank des perfekten Straßenbelags und der gut ausgebauten Radwege kam ich extrem gut voran.

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Auf halber Strecke traf ich auf Till, einen Wanderer aus Deutschland der quer durch Schweden pilgert.

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Wir legten zusammen eine kleine Pause ein und unterhielten uns ein wenig. Es war eine lustige und willkommene Abwechslung auf meiner Reise.

Nach der Pause rollte ich weiter auf Göteborg zu.

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Die Gopro war natürlich durchgehen einsatzbereit 🙂

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Als ich dann trotz pause über eine Stunde vor Navi ankam machte ich mich direkt auf den weg zum Hotel…

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…um meine Ausrüstung los zu werden und anschließend die Stadt zu erkunden.

Es zog mich zuerst in das Stadtzentrum…

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…danach weiter zum Stadion, …

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…zum Opernhaus, …

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…hoch zur Skansen Kronan…

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…und einmal quer durch die Stadt.

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Heute war in Göteborg anscheinend ein Oldtimer treffen, auf dem ich mich natürlich etwas umgesehen habe.

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Irgendwie hatte sich aber auch ein „deutsches Polizeiauto“ darunter gemischt. 🙂

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Und natürlich fand ich auch hier in Göteborg wieder einige gute Motive.

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Morgen geht es dann weiter nach Kungsbacka.
Hoffentlich bleiben die Wege so traumhaft wie heute, denn die ersten schwerzen in den Gelenken und Blasen an den Füßen machen sich bemerkbar.

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Kungälv

Heute Morgen wurde ich von Regen geweckt der auf das Zelt prasselte, und ein Blick nach draußen zeigte, dass es so schnell nicht aufhören würde zu regnen.
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Aber ich musste weiter kommen. Also Ausrüstung zusammengepackt, Regenklamotten angezogen und los.
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Teilweise kam es mir so vor als ob das Wasser in der Luft stehen würde als ich auf dem Brett so dahin rollte.
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Nach ein paar Stunden hörte es dann aber zum Glück auf zu regnen. Leider blieb der Himmel dennoch weiterhin grau.
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Auf meiner Fahrt kam ich an ein paar recht amüsanten Dingen vorbei.

So hat sich doch tatsächlich ein schwedischer Kia-Händler zwei ausrangierte Kampfjets in den Vorgarten gestellt.
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Oder zum Beispiel eine Schule, die entweder für mich oder wegen mir gebaut wurde 😀
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Als ich der Stadt näher kam klärte sich der Himmel glücklicherweise langsam auf.
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Schnell hatte ich einen guten Campingplatz gefunden, wo ich mein Zelt auch gleich aufschlug.
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Danach ging ich zuerst einmal hoch zur Festung um diese zu besichtigen…
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…und anschließend weiter auf Erkundungstour durch die Stadt.
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Hier fand ich dann auch einige gute Motive.
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Morgen geht es dann weiter nach Göteborg, wo ich endlich wieder eine Nacht in einem Bett verbringen kann.

Zum Schluss noch ein kleines Bild von der heutigen Wasserschlacht.
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Die Schuhe sind komplett durchnässt aber die Füße trocken. Vielen dank an dieser Stelle an meine Mutter für die wasserdichten Socken.
Mama, ich hab mich noch nie so sehr über Socken als Geschenk gefreut 😉

Stenungsund

Der heutige Tag war einfach nur krass uns hat für viel Motivation für die restliche Reise gesorgt.

Aber fangen wir am Morgen an.

Ich bin recht früh vom Zeltplatz aufgebrochen und mit der Fähre von Lysekil nach Fiskebäckskil gefahren.

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Von dort aus ging es dann mit dem Brett weiter nach Munkeby…

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…wo ich mit einer weiteren Fähre übersetzte…

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…und dann weiter nach Malö rollte.

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In Malö nahm ich dann erneut eine Fähre und setzte nach Ellös über.

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Ab Ellös hieß es dann Zähne zusammenbeißen und durch.
Ich musste bis nach Varekil und weiter nach Myggebäs durchziehen.

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Ein räudiges Stück Asphalt, das bis auf ein paar wenige Ausnahmen einfach nur anstrengend war und durch den schwallweise auftretenden Verkehr sehr an den Nerven zerrte.

DANACH ABER!!!!

Das letzte Stück auf dem weg nach Stenungsund war dann ein absoluter Hammer.
Es ging einen Aufstieg hinauf…

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…und anschließend über die Tjörnbron-Brücke über den Hake-Fjord.

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Eine wahnsinns Abfahrt mit einem unglaublichen Panorama.

Zum Glück hat die Gopro alles mitbekommen 😉

Weiter ging es dann über zwei kleinere Brücken bis nach Stenungsund…

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…einem kleinen ruhigen Städtchen…

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…wo ich mein Zelt vor einem wunderschönen Ausblick aufstellen konnte.

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Noch ein weiteres kleines Highlight des heutigen Tages.
Kurz vor der Abfahrt über die Tjörnbron-Brücke traf ich auf ein paar schwedische Longboarder die gerade auf dem Weg zu ihrem Ferienhaus auf der Insel Orust waren.

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Es gibt hier also auch ein paar verrückte wie mich 🙂

Lysekil

Heute war wieder ein langer Tag.
Aber ich konnte wieder eine große Distanz zurücklegen.

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Ich verließ Fjällbacka am Vormittag und machte mich auf den weg in Richtung Lysekill.

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Nach einer kurzen Pause gegen Mittag ging es dann auch gleich weiter.

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Dank einiger guter Abfahrten kam ich recht gut voran…

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…und konnte viel Strecke auf dem Brett hinter mich bringen.

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Am Abend hatte ich dann endlich Lysekil erreicht.

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Nach einer kleinen Runde durch die Stadt…

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… machte ich mich auch schon auf dem weg zum Campingplatz um endlich zu duschen und etwas anständiges zu essen.

Ich konnte heute sogar ein paar nette Videos einiger Abfahrten drehen.

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Sobald ich wieder zuhause bin und die Videos schneiden kann werde ich sie natürlich für euch hochladen 😉

Fjällbacka

Eigentlich sollte der Titel Grebbestad heißen, aber dazu später mehr…

Der heutige Tag fing relativ gut an. Sonne, gute Wege und eine ordentliche Ladung Motivation.

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So kam ich zu Beginn recht gut voran.

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Dieser Zustand sollte aber leider nicht von Dauer sein, denn nach den ersten paar Kilometern verschlechterte sich das Wetter und ich bekamm kräftigen Gegenwind.

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Skaten war nicht mehr möglich und mir blieb nicht anderes übrig als zu laufen. Und zwar weiter als geplant…

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Der Campingplatz auf dem ich ursprünglich mein Zelt für heute Nacht aufstellen wollte war komplett ausgebucht und ich musste zwangsläufig zum Nächten weiterlaufen.
Der nächste Campingplatz war laut Navi in Långsjö, gute 90 Minuten Fußmarsch entfernt.
Dort war aber nichts ausser einer, wohl schon seit Jahren verlassenen Ferienanlage. Da ich Wasser brauchte war ich gezwungen weiter zu gehen.

Also wieder das Navi zur Hand und den nächsten Platz gesucht.
Dieser sollte in Fjällbacka sein, wieder gute 90 Minuten weit weg.

Auf diesem weg könnte ich wenigstens einige Abfahrten auf dem Brett zurücklegen.

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Endlich in Fjällbacka angekommen…

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…machte ich mich nach einem kurzen Einkauf direkt auf den weg zum Campingplatz, um nach 9 Stunden und 47km zu Fuß den heutigen Tag endlich zu beenden.

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Die Reise hat begonnen

Früh am Morgen ging es heute los.
Um 6 Uhr ging der erste Flug nach Berlin.

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Von dort aus ging es dann mit dem nächsten Flieger weiter nach Göteborg.

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Vom Flughafen aus brachte mich dann ein Shuttlebus in die Innenstadt.

In Göteborg gab es dann erstmal ein kleines Mittagessen um die Wartezeit auf den Bus zu verkürzen der mich weiter nach Norden bringen soll.

Gegen 12:30 startete die zweieinhalbstündige Busfahrt in Richtung Norden.

Nach insgesamt neun Stunden Anreise kam ich dann endlich in Stömstad an…

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…und fuhr nach einer kurzen Erkundung der Stadt…

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…mit dem Brett die wenigen letzten Kilometer zum Zeltplatz um mein Lager aufzuschlagen.

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Für heute lasse ich den Tag noch ruhig ausklingen und genieße die Aussicht in den Fjord.

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Meine Reise hat somit begonnen und führt mich morgen weiter nach Grebbestad.